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Ab sofort müssen die Handy-, Telefon- und Internetanbieter das Kündigungsdatum des jeweiligen Tarifs auf der monatlichen Rechnung des Kunden angeben. So reicht es nicht mehr aus, dass Kunden das Datum online über die Webseite des Anbieters einsehen, an der Hotline oder direkt in einem Shop erfragen können. Mehr Transparenz für den Kunden ist angesagt!
Die Provider müssen nun alle Vertragsdetails wie die Laufzeit, die Kosten, den Inhalt und der Kündigung aufschlüsseln. Eine entsprechendes Informationsblatt soll dabei Hilfe leisten.

 

Warum gilt die neue Pflicht für die Kündigungsfristen?

Grund dafür ist die neue Transparenzverordnung der Bundesnetzagentur, die diesen Vertragsbestandteil ab Dezember regelt. Zwar ist die neue Transparenzverordnung bereits seit dem 1. Juni gültig, aber dennoch wurde den Anbietern bis Dezember Zeit gelassen, um die entsprechenden Anpassungen für die Kunden vorzunehmen.

Neue Regelung für Rechnung bei Handytarifen und mehr

Nun sind alle Anbieter dazu verpflichtet, das Kündigungsdatum für den Tarif auf der monatlichen Rechnung anzugeben. Daher ist es wichtig, dass Du ab sofort einen Blick auf Deine Telefonrechnung wirfst. Die Neuregelung ist für Dich als Kunde der Telekom, 1&1,Vodafone, Unitymedia, Blau und Co. wichtig, da Du nun schnell nachschauen kannst, wann Du zum Beispiel Deinen Mobilfunkvertrag rechtzeitig kündigen musst, um einen besseren, günstigeren Deal zu buchen. Die Telekom und weitere Provider haben bereits Informationsseiten zu dem Rechnungen der Kunden veröffentlicht.

Hinweis: Hältst Du Dich nicht an die rechtzeitige Kündigungsfrist, dann verlängert sich der Vertrag je nach Tarif um weitere 12 oder 24 Monate!

 

Ausnahme: Bei monatlich kündbaren Verträgen steht das Datum für die Kündigungsfrist nicht auf der Rechnung

Bei monatlich kündbaren Verträgen gilt eine andere Regelung, da die Anbieter von Mobilfunk-, Telefon- oder Internetverträgen mit einmonatiger Mindestvertragslaufzeit oder kürzer nicht dazu verpflichtet sind. So muss die Kündigungsfrist zum Beispiel im Januar 2018 nicht auf der Rechnung eines Prepaid-Tarifs stehen.
Wichtig: Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Anbieter die Angabe der Kündigungsfrist erst mit der Rechnung im Januar 2018 (rückwirkend für den Dezember 2017) umsetzen.

 

Neue Regeln auch bei Angaben für das beschränkte Datenvolumen

Außerdem muss der Provider ab sofort auf der monatlichen Rechnung das verbrauchte und das vertraglich vereinbarte Datenvolumen angeben. Dein Vorteil hier: Du kannst zum Beispiel in einen günstigeren Handytarif wechseln, wenn Du merkst, dass Dir monatlich mehr Datenvolumen zur Verfügung steht als Du wirklich benötigst. Hast Du einen Handyvertrag mit 3 GB Datenvolumen, auf der Rechnung der letzten Monate steht aber, dass Du lediglich etwa 1 GB verbraucht hast, dann schau Dich lieber nach eine Tarif um, der besser zu deinen Bedürfnissen passt.

Eine Übersicht mit den besten Handytarifen mit oder ohne Smartphone haben wir für Sich auf einer Sepzial-Seite.


Autor: Marleen Frontzeck-Hornke

* erforderlich