Handyhase
Handyhase.de
Folge dem Hasen!
WhatsApp
Newsletter
Facebook
Twitter
Instagram
veröffentlicht am 04.06.2019

Apple hat die neue Version seines iPhone-Betriebssystem im Juni 2019 präsentiert. Neben wichtigen Optimierungen gibt es auch einige Neuerungen, die praktisch sind. Welche das sind, wann Apple iOS 13 verfügbar ist und vieles mehr, erfährst Du in diesem Ratgeber. Zudem wurden mit iPadOS und watchOS 6 zwei weitere, separate Systeme gezeigt.

Apple iOS 13: Alle Infos und Highlights zum iPhone-Betriebssystem

iOS 13 – Optimierungen und Neuerungen

Zunächst hat Apple die bisweilen überraschende Mitteilung auf seiner Entwicklerkonferenz herausgegeben, dass iOS 13 auch das iPhone SE unterstützt. Prinzipiell wird das Update auf das neue Betriebssystem ab dem iPhone 6S und iPhone 6S Plus angeboten. Alle älteren iPhone-Modelle bekommen kein Update. Wie immer wird das Update im Herbst 2019, noch vor dem Start der nächsten iPhone-Generation, verfügbar gemacht.

Zappenduster: Der Dark Mode kommt

Für manche Nutzer die vielleicht wichtigste Neuigkeit rund um das kommende Betriebssystem für das iPhone ist der nun offiziell vorhandene Dark Mode. Hierbei werden Oberfläche und Apps – soweit vom jeweiligen Entwickler unterstützt – in dunkle Farben gehüllt, um das Betrachten des Bildschirms in der Dunkelheit zu verbessern. Bisher sind insbesondere die Apple-eigenen Apps wie Notizen, Erinnerungen, Kalender, Mail und weitere als kompatible Apps dabei. Diese werden zusammen mit dem Update auf Apple iOS 13 ausgeliefert. Über eine API-Schnittstelle können auch Drittentwickler den Dark Mode für ihre Apps nutzen.

Nettes Detail: Etliche Inhalte des Dark Mode werden tatsächlich richtig Schwarz sein, was vor allem bei den OLED-Displays der X-Modelle zum Vorteil wird.

iOS 13 auf der Apple WWDC 2019

Nun auch für iOS 13: Der systemweite Dark Mode kommt (Foto: Engadget)

Es wird auf der Tastatur gewischt

Eine weitere kleine, aber feine Neuerung von iOS 13 wird die native Unterstützung von Wischgesten in der Apple-Tastatur sein. Apple verspricht sich dadurch eine noch schnellere Texteingabe, wenn alle Buchstaben in einer Wischgeste erfasst werden. Die Wischgeste zum Schreiben gibt es unter anderen bereits bei Gboard von Google oder SwiftKey.

Weitere Neuerungen umfassen Formatierungsoptionen für Apple-eigene Apps wie Mail, Notizen oder Erinnerungen, die nun auch smarte Verlinkungen unterstützten, sowie geteilte Ordner für die Notizen-App und neue Optionen für den Safari Browser.

Apple Maps und Blocken von ungewolltem Tracking

Mit iOS 13 wird zumindest für die USA ein größeres Update Einzug halten, was sich unter anderem in einem deutlich detailreicherem Kartenmaterial äußert. Hinzu kommen das Anlegen von Favoriten, deren Organisation in Sammlungen und das Teilen mit anderen Apple-Maps-Nutzern. Apple verspricht sogar, dass sich mit dem neuen Apple Maps ganze Urlaube planen lassen. Neu ist zudem „Look around“, womit Apple ein Konkurrenzangebot zu Google StreetView ins Leben gerufen hat.

Apple iOS 13: Alle Infos und Highlights zum iPhone-Betriebssystem

Laut Apple sind bereits erste US-Städte und Bundesstaaten mit den neuen Karten ausgestattet. Bis Ende 2019 will Apple die Funktion für die gesamte USA freigeschaltet haben, während weitere Länder weltweit ab 2020 folgen sollen.

Interessanter ist jedoch, dass das ungewollte Tracking von iOS 13 blockiert werden kann. Dazu kann einer App einmalig die Ortung erlaubt werden. Sobald die App aber im Hintergrund eine Ortung versucht, wird dies unterbunden und eine entsprechende Mitteilung eingeblendet.

Aufgebohrte Login-Daten

Neu ist, dass Apple nun ebenfalls einen Login-Dienst mit iOS 13 anbieten wird, um eine (sichere) Alternative zu Google und Facebook zu haben. Das Interessante daran ist nicht zwingend die Weigerung persönliche Daten mit Drittanbietern zu teilen, sondern der Fake-Mail-Generator. Muss ein neuer Dienst registriert werden, kann Apple unter iOS 13 und den zugehörigen Webdiensten eine neue Mailadresse generieren, um Deine echte Mailadresse zu verschleiern. Mails an die „Wegwerf-Adresse“ werden automatisch von Apple weitergeleitet.

Wichtig hierbei: Apps und Dienste, die einen Login mit Google- oder Facebook-Account unter iOS erlauben, müssen zwingend das Apple-Gegenstück implementieren.