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LG V40 ThinQ Test: 5 Augen sehen besser – tolle Knipse, starke Leistung, strammer Preis

Mit dem LG V40 ThinQ will LG auf dem Smartphone-Markt herausstechen. Dazu bietet das Flaggschiff mit Dual-SIM gleich fünf Kameras, ein riesiges Display und einen starken Prozessor. Wie das LG V40 ThinQ im ersten Test abschneidet, erfährst Du bei uns. Lohnt sich das Flaggschiff trotz des stolzen Preises von fast 900 €?

LG V40 ThinQ Test: 5 Augen sehen besser - tolle Knipse, starke Leistung, strammer Preis

Riesen-Display mit Notch beim LG V40 ThinQ im Test (Bild: handyhase.de / Marleen Frontzeck-Hornke)

LG V40 ThinQ im ersten Test: Vor- und Nachteile

Mit dem Highend-Smartphone LG V40 ThinQ will sich der Hersteller unter den aktuellen Premium-Smartphones mit großem Display platzieren. Im Test haben wir uns das LG V40 ThinQ für 899 € unverbindlicher Preisempfehlung näher angeschaut und zeigen, ob sich der Kauf lohnt.

Pro & Contra

Das LG V40 ThinQ bietet Vor- und Nachteile. Diese listen wir Dir zunächst in Kurzform auf:

 

Vorteile Nachteile
  • Schickes Design
  • Innovative Triple-Kamera
  • 6,4-Zoll-OLED-Display
  • Stoßsicher & wasserfest nach IP68
  • Leistungsstarker Prozessor
  • Wenig Farbauswahl
  • Fotos bei Low Light
  • Hybrid-Slot
LG V40 ThinQ Test: 5 Augen sehen besser - tolle Knipse, starke Leistung, strammer Preis

LG V40 ThinQ von der Seite – der SIM-Slot öffnet sich nur mit dem SIM-Tool (Bild: handyhase.de / Marleen Frontzeck-Hornke)

Tadelloses Design mit einer Rückseite aus mattem Glas

Wie bei allen Designs und Bauformen eines Smartphones ist es auch beim LG V40 ThinQ eine Frage des Geschmacks. So geht die Glasvorderseite nahtlos in die Rückseite über. Beide Hälften werden dabei von einem extra-starken Metallrahmen zusammengehalten. Am Design und der Verarbeitung haben wir im Test nichts Negatives auszusetzen. Alle Anschlüsse sitzen fest im Gehäuse und auch die Tasten wackeln nicht bzw. haben einen guten Druckpunkt. Durch die leicht gebogene Bauform schmeichelt sich das Smartphone angenehm in der Hand an. Insgesamt betrachtet ist LG ein edles und schickes Android-Smartphone gelungen.

LG V40 ThinQ Test: 5 Augen sehen besser - tolle Knipse, starke Leistung, strammer Preis

3,5 -Millimeter-Klinke, USB-Typ-C-Port und starke Lautsprecher (Bild: handyhase.de / Marleen Frontzeck-Hornke)

LG-Smartphone ist wasserfest und gegen Stöße gefeit

Ein Highlight ist die Rückseite des LG V40 ThinQ aus mattiertem Corning Gorilla Glass 5. Dadurch liegt das Modell richtig gut in der Hand und rutscht nicht aus dieser. Die Oberfläche fühlt sich weich und angenehm an. Trotzdem ist das Gehäuse sehr stabil und in einem gewissen Umfang sogar vor Stürzen gefeit. So ist das LG V40 ThinQ gemäß dem Millitärstandard MIL-STD-810G stoßfest und nach IP68 auch wasser- sowie staubgeschützt. Was möchte man mehr?

LG V40 ThinQ Test: 5 Augen sehen besser - tolle Knipse, starke Leistung, strammer Preis

Das LG V40 ThinQ liegt im Test sehr angenehm in der Hand (Bild: handyhase.de / Marleen Frontzeck-Hornke)

Randloses 6,4-Zoll-Display mit OLED-Technologie

Im LG V40 ThinQ Test schneidet der große Bildschirm mit 6,4 Zoll in der Diagonale gut ab. Das Display ist nicht nur randlos und groß, sondern überzeugt auch mit seinem satten Schwarz (dank OLED-Technologie). Das hat auch den Vorteil von einem angenehmen Kontrastverhältnis und einwandfreier Blickwinkelstabilität. Hält man das Smartphone in einem geneigten Winkel von etwa 45 Grad, lassen sich die Texte immer noch gut auf dem Display ablesen.

LG V40 ThinQ Test: 5 Augen sehen besser - tolle Knipse, starke Leistung, strammer Preis

Blickwinkelstabilität beim Display – LG V40 ThinQ im Test (Bild: handyhase.de / Marleen Frontzeck-Hornke)

Hinweis
Bei der Bildschirmauflösung sind 1080 mal 2340 Pixel voreingestellt, was als „Mittel“ gilt. Die volle Auflösung mit 1440 mal 3120 Pixel kannst Du in den Einstellungen konfigurieren, wenn Du „Hoch“ auswählst.

Notch oder nicht Notch, dass ist hier die Frage!

Und natürlich darf Eines nicht fehlen: Die Displayaussparung im oberen Bereich des Bildschirms, auch als Notch bekannt. In dieser befinden sich die beiden Sensoren der Dual-Frontkamera und ein Lautsprecher. Daher ist die Notch auch etwas breiter als bei der Konkurrenz, die mittlerweile zu einer Tropfenform übergeht, um Platz zu sparen. Wen die Notch stört, kann diese Software-seitig ausblenden lassen. Egal ob mit oder ohne Notch: Bei einem riesigen Display, wie es das LG V40 ThinQ hat, fällt es kaum ins Gewicht, ob diese eingeblendet ist oder nicht.

LG V40 ThinQ Test: 5 Augen sehen besser - tolle Knipse, starke Leistung, strammer Preis

Notch mit zwei Kamera-Sensoren und einem Lautsprecher beim LG V40 ThinQ (Bild: Marleen Frontzeck-Hornke / handyhase.de)

Ein Flaggschiff mit viel Power

Das LG V40 ThinQ verspricht viel Power und die hat es auch. So arbeiten ein Qualcomm Snapdragon 845 und 6GB Arbeitsspeicher Hand in Hand. Beim Navigieren im Menü, dem Aufruf von Apps oder grafisch anspruchsvollen Spielen kommt das Gerät daher bei Weitem nicht an seine Grenzen.

Löblich finden wir im ersten LG V40 ThinQ Test auch, dass die Benutzeroberfläche sehr schlicht gehalten ist und kaum vorinstallierte Apps als echte Bloatware vorhanden sind. Vor allem typische Google-Anwendungen sind vorinstalliert. Schade ist allerdings, dass auf dem LG V40 ThinQ nicht das neueste mobile Betriebssystem Android 9 alias Pie installiert ist, sondern noch Android 8.1 Oreo und das Update ist auch noch nicht in Sicht. Von einem Highend-Smartphone aus 2019 erwarten wir mehr!

Dual-SIM, aber eingeschränkt

Einen Pluspunkt gibt es dafür, dass das LG V40 ThinQ mit einem Dual-SIM-Kartenslot ausgestattet ist. Allerdings handelt es sich hierbei um einen Hybrid-Slot. Daher musst Du Dich entscheiden, ob Du zwei Nano-SIM-Karten oder eine Nano-SIM und eine microSD-Speicherkarte verwenden möchtest. Immerhin bietet der interne Speicher eine Kapazität von 128GB, davon sind bereits etwa 19 GB vom vorinstallierten System belegt. Dennoch hast Du hiermit genügend Speicherplatz für Deine Fotos oder andere Dateien. Wir empfehlen natürlich immer, zwischendurch die eigenen Dateien per Backup auf einem anderen Speichermedium oder gar in der Cloud zu sichern.

Akku verspricht langen Atmen durch Energiesparmodus

Der Akku des LG V40 ThinQ reicht mit 3300 mAh völlig aus. Durch das große Display wird aber viel Energie verbraucht, wenn Du die volle Helligkeitsstufe oder Auflösung eingestellt hast. Hier raten wir Dir dazu, den im Menü befindlichen Energiesparmodus einzusetzen. Dadurch kommt das Android-Smartphone mit einer Akkuladung deutlich länger aus. Wir hatten im LG V40 ThinQ Test jedenfalls eine deutlich längeren Atem festgestellt, wenn der Modus aktiv ist.

LG V40 ThinQ Test: 5 Augen sehen besser - tolle Knipse, starke Leistung, strammer Preis

Handy-Kamera mit drei Sensoren beim LG V40 ThinQ im Test (Bild: handyhase.de / Marleen Frontzeck-Hornke)

Smartphone-Kameras mit insgesamt 5 Sensoren

Mit der rückseitigen Hauptkamera möchte LG die Smartphone-Fotographie auf ein neues Niveau heben. Doch schafft es das LG V40 ThinQ auch? Im Test haben wir uns die Funktionen der einzelnen Sensoren etwas näher angeschaut.

So sind beim LG V40 ThinQ auf der Rückseite gleich drei Sensoren integriert. Eine Weitwinkel-Kamera mit 16 Megapixel Auflösung, eine Kamera mit 12 Megapixel samt Teleobjektiv für einen einfachen optischen Zoom sowie eine Standard-Kamera mit 12 Megapixel Auflösung. Was Du damit anstellen kannst? Sehr viel, denn damit wird eine zusätzliche kleine Kamera im Urlaub oder auf Reisen obsolet, wenn Du das LG V40 ThinQ dabei hast. Die Fotos werden nicht nur richtig gut, sondern durch die Triple-Vorschau auch zu einem echten Highlight. So erhältst Du für Dein Foto eine Live-Vorschau mit drei unterschiedlichen Ausschnitten – die drei Sensoren machen es möglich!

LG V40 ThinQ Test: 5 Augen sehen besser - tolle Knipse, starke Leistung, strammer Preis

Große Menüauswahl bei der Handy-Kamera des LG-Smartphones (Bild: handyhase.de / Marleen Frontzeck-Hornke)

Weitere Top-Features der Handy-Kamera:

  • Triple-Shot: Einmal auslösen und drei Fotos gleichzeitig aufnehmen (Standard, Tele-Zoom und Weitwinkel).
  • Story-Shot: Mach ein Selfie von Dir und lasse es mit einem gewünschten Hintergrund verschmelzen.
  • Cine-Shot: Damit kannst Du ein kurzes Video in ein animiertes Foto verwandeln. Zum Beispiel nur den Arm einer Personen auswählen, der sich bewegt.
  • 3D-Lichteffekte: Hier kannst Du aus 5 Lichteffekten auswählen, um das Portrait in das richtige Licht zu rücken. Dabei stehen zur Auswahl: Natürlich, Softbox, Kontur, Stage und Stage (monochrom).

Dual-Kamera für Selfies

Natürlich kommen beim LG V40 ThinQ auch Selfie-Fans auf ihre Kosten. Neben einer 8-Megapixel-Kamera, ist auch eine Weitwinkel-Selfie-Kamera mit bis zu 5 Megapixel Auflösung und 90-Grad-Weitwinkel integriert. Dank Letzterer kannst Du Deine Freunde komplett aufs Foto holen und Personen werden nicht unnötig abgeschnitten. Im ersten Test des LG V40 ThinQ hat die Knipse tolle Fotos bei Tageslicht geschossen. Ein leichtes Bildrauschen gibt es bei den Fotos in der Nacht bzw. Schummerlicht, aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Tolle Klänge mit Sound von Meridian: Smartphone oder kleiner Lautsprecher?

Das LG V40 ThinQ beweist im Test auch einen guten Sound. So wird das Smartphone zum kleinen Lautsprecher für unterwegs. Dank des integrierten Meridian-Soundsystems erhältst Du beim Abspielen von Videos oder Songs einen klareren Klang. Dabei werden Höhen und Tiefen sehr gut wiedergegeben. Den 3D-Surround-Sound erhältst Du mit DTS:X über verkabelte Kopfhörer oder Lautsprecher. Im Test hatten wir das Gefühl als würde der Sound aus mehreren Richtungen kommen.

Fazit zum ersten LG V40 ThinQ Test: 5 Augen sehen besser

Das LG V40 ThinQ hat mit 899 € UVP einen hohen Preis und ist daher nichts für Leute mit einem kleinen Geldbeutel. Doch wer ein riesiges Android-Smartphone mit Premium-Funktionen wünscht, ist gut mit dem Dual-SIM-Smartphone beraten. Ein helles, riesiges Display, viel Leistung, eine tolle Knipse, das gute Soundsystem und vieles mehr machen das LG V40 ThinQ im Test zu einem hochwertigen Wegbegleiter.