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Mit dem Start der neuen 2019er Smartwatch-Generation rückt die Samsung Gear S3 frontier wieder stärker in den Blickpunkt. Wir haben die smarte Uhr nun schon über ein Jahr im Dauereinsatz. Es ist Zeit für ein Fazit zur Samsung Gear S3 frontier im Langzeittest.

Samsung Gear S3 frontier Test

Samsung Gear S3 frontier Test (Foto: handyhase.de)

Samsung Gear S3 frontier Test: Die beste Smartwatch?

Fast zweieinhalb Jahre hat die Samsung Gear S3 frontier auf dem Buckel. Aktuell ist sie nicht nur zu einem sehr erschwinglichen Preis zu haben, sondern ist auch einer der beliebtesten Zugaben, die die Handyshops zu ihren Deals packen. Dabei stellt sich die Frage: Wie gut ist sie denn wirklich?

Hier unsere Vor- und Nachteile im Samsung Gear S3 frontier test als kurzer Überblick:

Vorteile Nachteile
  • Klasse Verarbeitung und Design
  • IP68-wassergeschützt (auch bei Schlamm)
  • Clevere Bedienung mit Lünette
  • Tolle Ausdauer selbst mit Schlaftracking
  • Vieles funktioniert auch ohne Smartphone (Fitness-Tracking mit GPS, Spotify + BT-Kopfhörer)
  • WLAN zum Datenabgleich auch ohne Smartphone
  • Sehr lauter Lautsprecher als Wecker oder Freisprecheinrichtung zum Smartphone
  • Unterstützte Workouts (Sportarten) & Fitness-Funktionen
 
  • App-Auswahl
  • Gelegentlich kleinere Ruckler bemerkbar
  • Etwas schwer
  • Relativ klobig, daher nichts für zarte Arme

Beste Deals mit der Gear S3 frontier im Überblick

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Design: Robust für den Alltag

Das Äußere der Samsung Gear S3 frontier im Test ist einer klassischen Outdoor-Uhr nachempfunden. Größe und Dicke sind jedoch nichts für zarte Hände, da wirkt die Uhr fast wie ein Monstrum mit ihren etwa 1,3 Zentimeter Dicke. Das robuste Gehäuse aus schwarz gefärbtem Edelstahl fühlt sich solide an. Auf der Unterseite ist zudem der Pulssensor platziert.

Rechts im Gehäuse befinden sich die einzigen beiden Tasten: Oben ‚Zurück‘, darunter ‚App-Übersicht öffnen‘, ‚Zum Homescreen‘ und bei Gedrückthalten das Ausschaltmenü. Der Druckpunkt und die Reaktion schneiden im Gear S3 frontier Langzeitest sehr gut ab, haben bei uns im Laufe der fast zwei Jahre Nutzung aber leicht nachgelassen. Das gilt übrigens auch für die Lünette, was für die Stärke des „Einrastens“ beim Drehen gilt.

Samsung Gear S3 frontier Test

Wortwörtlich Dreh- und Angelpunkt ist die Lünette der Samsung Gear S3 frontier im Test (Foto: handyhase.de)

Wasserdicht ist nicht nur Marketing

Was uns an der Samsung Gear S3 frontier im Test wirklich beeindruckt: Das nach der Schutzklasse IP68 wasserdichte Gehäuse hält wirklich stand. Auch härtere Einsätze überstand die Uhr ohne zu zucken. So ist 2017 das Wacken Open Air regelrecht abgesoffen und die Uhr mehrfach tief im Schlamm abgetaucht. Kurz in den Regen gehalten, abgewaschen und weiter ging es. Klasse!

Display: Dunkel bei Nacht und hell am Tage

1,3 Zoll in der Diagonale mit 360 mal 360 Pixel und AMOLED: Das sind die Eckdaten des Displays im Samsung Gear S3 frontier Test. In der höchsten Stufe ist im Tageslicht der Bildschirm gut ablesbar, selbst bei direkter Sonneneinstrahlung. Im Gegenzug lässt sich das Display auch stark dimmen, was für den Nachteinsatz oder im Kino perfekt geeignet ist. Nützlich erwies sich im Test der Gear S3 frontier der Automatikmodus des Bildschirms, deren maximale Helligkeit sich in zehn Stufen anpassen lässt.

Samsung Gear S3 frontier Test

Hier zu sehen sind der Pulssensor und die Scharniere für Standard-22mm-Armbänder (Foto: handyhase.de)

Bedienung: Da dreht sich alles

Apps und Mitteilungen werden vornehmlich über den Touchscreen der Samsung Gear S3 frontier bedient. Seit der Samsung Gear S2 ist die drehbare Lünette fester Bestandteil der Samsung-Uhren. Funktionen sowie Apps lassen sich auswählen und der Blick auf das Display bleibt frei. Das geht so schnell in Fleisch und Blut über, dass jede andere Smartwatch langweilig wirkt. Ansonsten reagiert der Touchscreen der Smartwatch von Samsung im Test an sich flott auf Berührungen.

Software: Das Problem mit den Apps

Als Betriebssystem kommt Samsungs Eigenentwicklung Tizen zum Einsatz. Dieses ist für die Uhr komplett auf runde Displays und die Lünette zugeschnitten, ganz im Gegensatz zu Googles Wear OS. Es reagiert überwiegend schnell, kann aber auch mitunter leichte Hänger und Ruckler haben. Hier hilft aber Folgendes, wie wir im Galaxy Gear S3 frontier Test festgestellt haben: Ein paar Apps beenden, schon geht es wieder. Neben Wear OS von Google (ehemals Android Wear) und WatchOS von Apple ist Tizen auf der Gear S3 frontier die vielleicht größte und bekannteste Smartwatch-Plattform.

Samsung Gear S3 frontier Test

Die Oberfläche ist auf Display und Lünette ausgerichtet (Foto: handyhase.de)

Die kann auch ohne Smartphone

Worin die Samsung Gear S3 frontier im Langzeittest stark punktet, ist die Unabhängigkeit. Fast alle Funktionen sind auch ohne Smartphone nutzbar, sogar Spotify. Letzteres steht als native Tizen-App inklusive Offline-Modus im Galaxy Store bereit. Perfekt für die kleine Jogging-Runde mit Bluetooth-Kopfhörer.

Fitness-Tracking mit Einschränkung

Das Apps-Problem macht sich im Samsung Gear S3 frontier Test auch bei Fitness-Funktionen bemerkbar. Neben dem klassischen Schritte-Tracking lassen sich auch Puls, Etagen (die Gear S3 frontier hat ein Barometer-Sensor zur Höhenmessung!) und der Schlaf tracken. Für uns ist Samsung Health eine hervorragende Plattform, die verschiedene Workouts automatisch erkennen und mit anderen teilen kann. Aber größere Plattformen wie Strava, MyFitnessPal und andere Fitness-Apps sind nicht verfügbar, um über diese Apps die gesammelten Tracking-Daten auszuwerten.

Akku: So geht Ausdauer mit Funktion

380 mAh Kapazität fasst der Akku der Samsung Gear S3 frontier, was vergleichsweise viel ist. Zusammen mit Tizen wirkt sich das auch positiv aus: In unserer täglichen Nutzung muss etwa alle drei Tage die Uhr einmal für etwa 2 Stunden aufgeladen werden.

Samsung Gear S3 frontier Test

Aufgeladen wird die Samsung Gear S3 frontier mittels Wireless Qi (Foto: handyhase.de)

Übrigens wird die Smartwatch von uns aktiv nachts als Schlaftracker genutzt, als Schrittzähler, Etagenzähler und Pulsmesser. Das Display wird per Geste eingeschaltet, zur Steuerung des Musikplayers auf dem Smartphone genutzt und GPS sowie WLAN sind ausgeschaltet. Mit aktivem GPS sinkt die Ausdauer auf wenige Stunden, was jedoch nur Ausnahme statt Regel ist. Gerade für Sportler ein interessanter Aspekt! Hierfür erhält die Gears S3 frontier im Test von uns jedenfalls einen dicken Pluspunkt.

Samsung Gear S3 frontier Test Fazit: Richtig gut mit Luft nach oben

Unterm Strich ist die Gear S3 frontier die vielleicht beste Smartwatch für Nutzer, die nicht immer ihr Smartphone dabeihaben wollen. Die Uhr funktioniert hervorragend auch Standalone, ist vergleichsweise ausdauernd und hat dazu noch eine clevere Bedienung. Aktuell ist sie für uns eine klare Empfehlung und alternativlos. Die Vorteile der Gear S3 frontier überwiegen in unserem fast zweijährigen Test sehr!