Phishing

Achtung, Betrugsmasche! DKB-Kunden erleiden schmerzliche Verluste

Eine Betrugsmasche, die auf Kunden der DKB zielt, ist zuletzt besonders erfolgreich. Betrügern gelang es mit ihrer Hilfe, bereits zahlreiche Girokonten zu plündern und Wertpapierdepots zu kapern. Die gute Nachricht: Dahinter steckt keine Sicherheitslücke der Bank.

Blaues Logo der DKB, davor ein roter Schriftzug, der lautet: Achtung, Betrugsmasche!

  • DKB-Kunden werden in den letzten Wochen vermehrt Opfer einer neuen Betrugsmasche.
  • Dabei wurden Kunden teils Verluste in sechsstelliger Höhe zugefügt.
  • Du bist allerdings sicher, so lange Du die grundlegenden Vorsichtsmaßnahmen einhältst.

DKB-Kunden werden reihenweise ausgenommen

Aktuell sind vermehrt DKB-Kunden von einer neuen Betrugsmasche betroffen, über die die Kanzlei ESER LAW in Branchenmedien berichtet. Dabei entstehen den Opfern teils erhebliche Schäden.

Von den Konten der Betroffenen wurden unautorisierte Überweisungen und Auszahlungen veranlasst. Schlimmer noch: Oft konnten sich die Opfer nicht mehr in ihr Online-Banking einloggen. In anderen Fällen bemächtigten sich die Betrüger der Aktiendepots von Kunden und lösten sie auf, hierbei entstanden teils sechsstellige Schäden.

Masche basiert auf Phishing-Mail

Die gute Nachricht: Der Erfolg dieser Betrugsmasche geht nicht auf eine Sicherheitslücke bei der DKB zurück. App- und Web-Banking dort basieren auf einer Zwei-Faktor-Authentifizierung via Smartphone-App, die eine biometrische Freigabe für jede Order oder Überweisung erfordert, auch nachdem der Kunde sich eingeloggt hat. Dieses Verfahren ist nicht kompromittiert worden.

Viel mehr haben sich die Opfer durch vermeintliche DKB-E-Mails dazu verführen lassen, ihre Konten zu öffnen. Diese enthielten die Aufforderung, sich schnell und bequem zu authentifizieren, um deutschen Verifizierungsrichtlinien zu entsprechen. Gedroht wurde hierbei mit Kontosperrungen und Zahlungsproblemen, zudem gab es weitere Unregelmäßigkeiten in den Nachrichten, wie nicht passende Absenderadressen.

In diesem Zusammenhang kann nicht oft genug auf die Risiken durch Phishing hingewiesen werden: Niemals solltest Du auf Links in E-Mails oder SMS, die vorgeben, von deiner Bank oder Kreditkartengesellschaft zu stammen, klicken und Dich stattdessen stets über das jeweilige Portal anmelden, um zu prüfen, ob ein echter Handlungsbedarf besteht. Zudem enthalten legitime Nachrichten in aller Regel Identifizierungsmerkmale wie den vollständigen Nachnamen, Teile der eigenen Postleitzahl, Postanschrift, der Kunden- oder Kreditkartennummer.

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Profilbild von Roman van Genabith
Roman ist Journalist in Bielefeld und schreibt seit etwa zehn Jahren zu Themen aus den Bereichen Technologie und Gadgets. In den letzten Jahren lag sein Schwerpunkt auf den Produkten und Diensten von Apple.

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