iPhone 18 Pro: erster Testlauf, erste Bilder – und bald im ausführlichen Test!
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Das Wichtigste zum iPhone 18 Pro in Kürze
- Apple betreibt beim iPhone 18 Pro Modellpflege auf hohem Niveau.
- Upgrades sind unter anderem bei der Kamera dabei.
- Auch der Preis hat sich weiterentwickelt – und das nach oben.
iPhone 18 Pro: Design bleibt vertraut
Am 9. September 2026 hat Apple sein iPhone-Lineup von 2026 vorgestellt und nun halten auch wir es in den Händen. Das iPhone 18 Pro orientiert sich dabei eng am Vorgänger. So bleibt das Design mit Kameraplateau auf der Rückfront, das schon beim iPhone 17 Pro für ein geteiltes Echo sorgte.
Tatsächlich entspricht das iPhone 18 Pro dem Vorgänger äußerlich sehr. Es hat auch einen 6,3 Zoll messenden Display. Durch neuartige LTPO+-Panels von Samsung könnte vor allem die Always-on-Funktion profitieren, doch das muss sich erst im Test zeigen. Die Dynamic Island ist nun sogar für drei Live-Aktivitäten gleichzeitig ausgelegt.
iPhone-18-Pro-Farben: Es gibt wieder Neuheiten!

Das iPhone 17 Pro kam in der neuen und nicht unumstrittenen orangen Farbvariante. Von dieser hat sich Apple verabschiedet. Stattdessen wurden die Farbvarianten wieder geändert. Du wählst zwischen insgesamt vier Versionen:
- Burgunder
- Polar
- Silber
- Schwarz
Wir haben das iPhone 18 Pro in Polar und finden: Das kann sich wirklich sehen lassen! Wer genug von den klassischen Farben hat, nun aber auch nicht unbedingt Team Signalfarbe ist, wird unter den iPhone-18-Pro-Modellen definitiv fündig.
Je nach Lichteinfall ändert sich die Farbe leicht, stellen wir fest. Manchmal erscheint das Polarblau fast schon silbrig, manchmal nahezu satt hellblau. Außerdem schimmert es leicht im Licht: We like!
Was uns allerdings auffällt: Der Rahmen ist schmal. Zwar nicht schmaler, als bei den Vorgängern, aber dennoch gibt es Unterschiede in der Handhabe.
Das Display ist bis zum Rand hin sehr empfindlich und gerade in der ersten Zeit nach der Inbetriebnahme passiert es uns hin und wieder, dass das Smartphone unsere haltende Hand als befehlgebend wahrnimmt, obwohl wir den Touchscreen gar nicht berühren. Die leichte Berührung ganz am Rand durch das Halten reicht schon aus und wird vom Display wahrgenommen. Nach kurzer Gewöhnungszeit hat sich dieses Problem allerdings verflüchtigt.
Die erste Inbetriebnahme des iPhone 18 Pro
Wir schalten das iPhone 18 Pro ein und stellen erfreut fest, es ist bereits zu über 80 Prozent vorgeladen – wir können also direkt loslegen! Natürlich werden wir erst einmal nach unserer gewünschten Sprache gefragt und in welcher Region wir leben, nichts neues. Das Gerät fragt uns auch schon im Rahmen der ersten Schritte, ob wir gern männlich, weiblich oder divers angesprochen werden wollen. Absolut keine Selbstverständlichkeit auf dem Smartphone-Markt!
Zugegebenermaßen dauert es eine Weile, bis wir das iPhone 18 Pro endlich nutzen können. Zahllose Einstellungsmöglichkeiten, die man auch später vornehmen kann, wenn man sie wirklich benötigt, ziehen die Inbetriebnahme stark in die Länge. Die Zeiten des Einschaltens und Loslegens sind unlängst vorbei.
Wir klicken uns durch und brauchen gute 15 Minuten, obwohl wir keine Daten von einem anderen Gerät übertragen und zahlreiche Optionen wie das Einrichten der Apple Wallet auf später verschieben. Leider etwas lästig.
Einige, aber nicht alle Kamera-Upgrades im iPhone 18 Pro
Das kleine und das große Pro-Modell von Apple sind in den allermeisten Aspekten stets gleich gut ausgestattet. Kleine, aber für einige Nutzer relevante Abweichungen gibt es aber immer wieder und diese finden sich meist bei der Kamera. So ist es auch dieses Jahr wieder. Eine variable Blende ist enthalten, die Gerüchten zufolge dem iPhone 18 Pro Max vorbehalten sein sollte.
Die Gerüchte, die Videoqualität bei wenig Licht solle steigen, haben sich bestätigt. Auch einen Kinomodus gibt es nun, der dem Bildmaterial deutlich mehr Tiefe verleiht. Eine intelligente Fokusverfolgung ist nun ebenfalls dabei.
Wir testen die Kamera gerade auf Herz und Nieren und liefern Dir schon bald eine ausführliche Einschätzung!
Noch mehr CPU-Power, vor allem für KI

Ein großer Sprung ist der A20 Pro, der im iPhone 18 Pro zum Einsatz kommt. Es ist Apples erstes im 2‑nm-Verfahren gefertigtes SoC, wiederum selbstverständlich bei TSMC in Taiwan. Zudem kommt erstmals das Wafer-Level-Multi-Chip-Module-Packaging (WMCM) zum Einsatz.
Beide Neuerungen dürften für einen erheblichen Zuwachs sowohl bei der Performance, als auch bei der Energieeffizienz sorgen, was ebenfalls Punkte sind, die sich erst im Praxistest bestätigen müssen. Letzteres erlaubt vor allem lange Akkulaufzeiten, während die immense Rechenpower zunehmend wichtiger für die Ausführung lokaler KI-Modelle wird, auf die auch Apple unter iOS mehr und mehr setzt.
Der Akku überrascht uns im Test wirklich sehr. Wir haben 30 Minuten lang durch Social Media gescrollt und das hat uns gerade einmal drei Prozent Akku gekostet. Wir haben das Gerät im Anschluss nahezu leerlaufen lassen. Mit einem Akkustand von zwei Prozent, bei dem allein das Entsperren des Bildschirms bei älteren Geräten schon Schlafenszeit bedeutet, haben wir es mit geöffneter Social-Media-App zum Laden angesteckt.
15 Minuten haben wir es am Saft gelassen und nebenher Videos geschnitten, ein Reel direkt in Instagram bearbeitet und hochgeladen und weiter gescrollt. Trotz dieser Aktivität hatten wir nach 15 Minuten Ladezeit wieder einen Akkustand von über 20 Prozent. Das kann sich definitiv sehen lassen!
Nun laden wir das iPhone 18 Pro mit ausgeschaltetem Display für ebenfalls 15 Minuten. Auch hier hat sich der Akku um rund 20 Prozent aufgelassen. Es scheint also keinen signifikanten Unterschied zu geben, ob das Smartphone während des Ladens genutzt wird oder nicht, zumindest zu Entertainmentzwecken. Überraschend, wir beobachten diesen Punkt weiterhin.
Das iPhone 18 Pro im Leistungstest
Auch die Downloadgeschwindigkeit überrascht uns. Wir haben uns für Leistungstests eine App auf das Gerät geladen mit einer Größe von 2,17 GB. In weniger als zwei Minuten hatten wir sie einsatzbereit auf dem Smartphone und starten direkt einen Stress-Test, der 20 Minuten lang starke Belastung simuliert. Fürs Protokoll: Zum Start haben wir 81 Prozent Akku und das Gerät ist kühl.
Der Test ist vorbei und wir nehmen das iPhone 18 Pro wieder in die Hand. Es ist sehr warm geworden, aber nicht heiß. Die gefühlte Temperatur lässt sich mit der einer warmen Tasse Tee vergleichen. Auch der Akkustand ist sehr solide. Nach 20 Minuten starker Belastung, die intensives Gaming und Co. nachstellt, haben wir nur 12 Prozent verloren. Der gemessene Benchmark-Score liegt übrigens bei 7.918.
Wir führen einen weiteren Test durch, der eine Minute lang hohe Leistung imitiert. Wir starten mit 68 Prozent Akku und einem handwarmen Gerät. Tatsächlich ist das Smartphone in dieser kurzen Zeit genauso warm geworden, wie nach dem 20-minütigen Test (der zwar weniger intensiv, dafür aber deutlich länger war). Wir erhalten allerdings einen höheren Benchmark-Score von 8.334.
Hinweis: Das iPhone 18 Pro kühlte sich nach beiden Tests schon binnen weniger Minuten wieder vollständig ab.
iPhone 18 Pro mit neuem Apple-Modem
Im iPhone 18 Pro hält erstmals ein von Apple selbst entwickeltes 5G-Modem in die Flaggschiff-Linie Einzug. Bislang waren die Eigenentwicklungen nur im iPhone Air und den e-Modellen anzutreffen. Das C2-Modem, die zweite Generation aus Apples Modementwicklung, soll die Vorteile der ersten Generation gegenüber Qualcomm-Modems ausweiten: Das voll integrierte Hardwaredesign ermöglicht es, Modem und Antenne optimal aufeinander anzupassen und so die bislang genutzten Qualcomm-Modems bei der Effizienz und somit dem Energieverbrauch zu schlagen.
Der iPhone-18-Pro-Preis fällt teurer aus
Auch Apple ist nicht immun gegen die Speicherkrise und damit einhergehende explodierende Preise. Das bekommen wir auch beim iPhone 18 Pro zu spüren. Auf dem deutschen Markt wird das iPhone 18 Pro zu Preisen ab 1.449 Euro zu haben sein.
iPhone 18 Preise im Überblick
iPhone-18-Pro-Daten zusammengefasst
Zum Abschluss fassen wir Dir noch einmal die wichtigsten Geräteinfos zusammen und vergleichen sie mit dem Vorgängermodell:
Tabelle: Redaktioneller Vergleich Q2/2026.
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