Frühlingsputz auch ohne Kanisterwechsel

Update nach nur 10 Monaten: Narwal Flow 2 Saug- und Wischroboter im Test

Knapp mehr als ein halbes Jahr nach dem Launch des Narwal Flow schickt Narwal bereits einen Nachfolger ins Rennen um die Saug- und Wischroboterkrone. Da sich die spürbaren Unterschiede zum Vorgänger in Grenzen halten, haben wir uns erstmalig die Version mit Direktanschluss an Wasser und Abwasser näher angeschaut.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Wischen mit 60 °C heißem Wasser.
  • 30.000 Pa Saugkraft und verhedderungsfreie Bürste.
  • KI der zweiten Generation zur Hinderniserkennung und -vermeidung.
  • Selbstreinigung mit 100 °C heißem Wasser.

Was ist der Narwal Flow 2 im Test?

Der Narwal Flow 2 ist der neueste Saug- und Wischroboter aus dem Hause Narwal. Er folgt auf den Narwal Flow, der zur IFA 2025 veröffentlicht wurde. Er kommt mit einer von zwei Dockingstationen, bei der die hohe Station einen manuellen Wechsel von Frisch- und Abwasser erfordert, während die kompakte Station direkt an Frisch- und Abwasser angeschlossen werden kann. Die letztere hat es in unseren Testhaushalt geschafft. Zum von uns gewählten Anschluss an die (deutschen) Leitungen, findest Du am Ende des Artikels eine ausführliche Erläuterung.

Im Test: Wie funktioniert der Narwal Flow 2?

Der Narwal Flow 2 hat zwei Funktionen: Staubsaugen und Hartböden wischen.

Staub zu Staub mit CarpetFocus und mehr Power

Den Staubsaugerteil übernimmt eine schwimmend gelagerte, verwicklungsfreie Walze mit Borsten (s. u.), die Staub und andere feste Partikel wie Haare in Richtung der Saugöffnung treibt, die mit bis zu 31.000 Pa den Schmutz in den Auffangbehälter saugt. Beim Vorgänger waren es noch 22.000 Pa. Durch diese nur einseitig aufgehängte Staubbürste verzichtet Narwal auf ein Haarschneidesystem, wie es z. B. Eureka einsetzt, um Haare zu zerkleinern.

Narwal Flow 2: Eine Seitenbürste wurde eingespart (Foto: Michael Spieler / Handyhase)

Aus uns unbekannten Gründen wurde die linke Seitenbürste eingespart. Vermutlich sitzt die zweite Saugöffnung ihr so nah, dass die Seitenbürste mit der gesteigerten Saugkraft überflüssig wurde, oder ihre langen Borsten wurden immer selbst hineingesaugt und dadurch stark eingeschränkt bzw. unbrauchbar. Beim Überfahren von Teppichen wird die ganze Einheit um die Bürste herum abgesenkt und an den jeweiligen Teppich angepasst, in den Flor gedrückt. Das konnte der Vorgänger aber auch schon. Der Staub landet im Staubbehälter, der mit einem HEPA-Filter den Luftstrom reinigt. Beides sollte nach ca. 90 Stunden ersetzt oder gereinigt werden.

Narwal Flow 2 im Test – Staubbeutel in Basis

Basis des Narwal Flow 2: Staubbeutel und Kartusche für Reiniger (Foto: Michael Spieler / Handyhase)

Genauso lang hält auch der Staubbeutel in der Basis, in dem der feste Staub sein Ende findet. Das sind weiterhin ca. 120 Tage ohne Eingreifen. Mehr Staub macht den Beutel natürlich schneller voll. Der Beutel wird wie auch in den Stationen anderer Narwal-Roboter mit warmer Luft getrocknet. Das sind jetzt 60 anstatt 45 °C.

FlowWash mit Track Mop heißer als zuvor

Beim Wischen kommt wieder eine Walze mit einem umwickelten Tuch (der „Track Mop“) zum Einsatz, die nun allerdings kontinuierlich mit 60 °C heißem Wasser benetzt wird („Flow Wash“). Beim Vorgänger war bei 45 °C Schluss. Am Anpressdruck der Wischwalze hat sich nichts geändert.

Narwal Flow 2 im Test – Schlepptuch

Leicht zu wechseln: das Wischtuch des Narwal Flow 2 im Test (Foto: Michael Spieler / Handyhase)

Beim Fahren wird das sich drehende Tuch ständig mit frischem Wasser benetzt und nach dem Bodenkontakt von einer Gummilippe abgestreift, die das Abwasser in einen separaten Tank im Roboter leitet. Nach dem Andocken an die Basisstation wird das Abwasser aus dem Robotertank in den entsprechenden Behälter oder direkt ins Abwasser gepumpt.

Die Wischwalze kann wieder beidseitig aus dem Roboter ausfahren, um Ränder zu wischen („Edge Reach“). Neu beim Selbstreinigungsvorgang des Wischsystems in der Station ist die Desinfektion mit 100 °C heißem Wasser, beim Vorgänger waren es maximal 80 °C. Narwal gibt dem Tuch selbst ca. 150 Stunden, bevor es gewechselt werden sollte. Der tatsächliche Verschleiß ist jedoch individuell und so kann ein frühzeitiger Tausch notwendig werden. Der Wischstreifen (Gummilippe) sollte immer mal zwischendurch abgewischt werden.

Narwal Flow 2 im Test – Wischwalze

Die Walze dreht das Tuch während der Fahrt (Foto: Michael Spieler / Handyhase)

Die Verbrauchsmaterialien werden in der Narwal-App mit einem Fortschrittsbalken untereinander gelistet. Hier dürfte Narwal allerdings nochmal Hand an die Lokalisierung legen, die „Wort trennung“ erfolgt an unglücklichen Stellen und das sieht schlimm aus.

Diesmal können beide Stationen Narwals Reinigungsmittel automatisch dem Wischwasser zugeben. Beim Vorgänger der normalen Basis war zwar ein Fach in der Station vorhanden, aber es war weder angeschlossen, noch gab es passende Kartuschen. Das war ein größerer Negativpunkt, nach dem Narwal Freo Z10 Ultra, der gleich zwei Reinigungsmittel verwenden kann.

Was hat sich beim Narwal Flow 2 also geändert? Fakten zum Update in der Übersicht!

FlowFlow 2
Wischwassertemperatur45 °C60 °C
Wassertemp. bei Selbstreinigung45–80 °C45–100 °C
Heißlufttrocknung Staubbeutel bei45 °C60 °C
Saugleistung22.000 Pa31.000 Pa
KI-VersionNarMind ProNarMindPro 2.0
Modell zur ObjekterkennungTwinAI DodgeTwinAI Dodge + VLM OmniVision (cloudgestützt, abschaltbar)
KI-ModiFreo-ModusFreo-Modus, Pet Care, Baby Care
Akku5.900 mAh7.000 mAh + KI-Lademanagement

KI auf dem Gerät oder doch mit Hilfe der Wolke?

Der Narwal Flow warb noch damit, dass die KI-gestützte Objekterkennung, die daraus resultierende Vermeidung von Zusammenstößen und autonome Festlegung von Saug- und Wischvorgängen im Freo-Modus komplett auf dem Saug- und Wischroboter selbst geschieht. Ohne Daten zur Auswertung an Narwal-Server zu schicken. Dafür hatte man sich sogar vom TÜV Rheinland ein Zertifikat abgeholt. Das ist zwar weiterhin möglich, aber wenn Du das neue OmniVision-Modell nutzen willst, damit der Flow 2 noch weit mehr als 200 Objekte erkennt, dann musst Du „Alles erkennen“ einschalten und sendest Daten an die Cloud.

Narwal Flow 2 im Test – KI mit TwinView

TwinView: die Augen der Narwal-KI (Foto: Michael Spieler /Handyhase)

Leider sind die Funktionen in der Narwal App auch anders benannt, bzw. warnen hier nicht vor Cloud-Nutzung (zumindest in der Vorab-Version im Test). Weiterhin optional einschaltbar (standardmäßig deaktiviert) sind Funktionen, die die Kameras zum Anzeigen von Live-Video oder zur Aufzeichnung von Fotos/Videos nutzen.

Warum ist die Narwal App noch immer so schlecht?

So leicht die Kartierung und komplett autonome Reinigung im Alltag auch ist, die Einrichtung des Flow 2 in der Narwal App und das Sichten aller Optionen erfordert Geduld. Leider ist vieles nach wie vor nicht gut übersetzt, was sich insbesondere an zu langen Worten, die falsch umbrechen, oder falsch gesetzten Leerzeichen, zeigt. Auch sind Funktionen über zu viele Menüs verteilt, die dann nicht immer den Werbebegriffen entsprechen. Das Wort „OmniVision“ sucht man in der App z. B. vergebens. Auch die interne Suche weiß nichts damit anzufangen. Das neue KI-Modell mit Cloud-Anbindung verbirgt sich hinter Einstellungen > KI-Erkennung > Alles erkennen. Glauben wir zumindest, kein Wort von Cloudzugriff.

Nach drei großen Launches und insgesamt fünf Robotern am deutschen Markt (Freo-S-, Freo-X-, Freo-Z- und Flow-Serie) sollte man meinen, die App hätte sich sprachlich deutlich verbessert. Aber z. B. ist auch bei den Flow-Modellen mit ihrer Wischwalze überall die Rede von Mopp-Pads, die überhaupt nicht zum Einsatz kommen. Hier wurde von den anderen Modellen einfach nur Copy & Paste gemacht. Dadurch wirkt leider das Gesamtprodukt ein bisschen billig, was der Leistung des Flow 2 überhaupt nicht gerecht wird. Und seinem Preis.

Ganz schlimm getriggert fühlten wir uns auch von der Übersicht zu den Verbrauchsmaterialien wie Wischtuch, Staubbeutel und Co. Der begegnet man in den Einstellungen nämlich mit einer klaffenden Lücke: „Verbrauchs   materialien“. Es wäre auch schön, wenn man beim Modell mit direktem Leitungsanschluss mehr Informationen zum Leitungssystem in der App sehen würde, doch die einzige Statuskachel versteckt sich im Menü der Dockingstation unter Zubehör. In den Einstellungen zur Dockingstation gibt es tatsächlich auch den Punkt „Entleerung der Basis“, aber leider keinen manuellen Test-Run, der einfach mal Wasser hinein- und hinauspumpt. Alles sehr versteckt, dafür, dass der Direktanschluss der kompakten Basis DAS Feature schlechthin ist.

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Gamechanger Direktanschluss beim Narwal Flow 2

Direktanschluss ist nicht erst beim Flow 2 möglich, ganz offiziell ging das auch schon mit der kompakten Basis beim Vorgänger. Tatsächlich gibt es für die anderen Narwal-Roboter mit normalem Dock sogar ein Kit zum Umrüsten auf den direkten Leitungsanschluss, aber das wurde in Deutschland nie offiziell vertrieben. Dieses Mal haben wir uns aber selbst auf das Experiment eingelassen und es wurde komplexer, als wir zunächst angenommen hatten.

Du brauchst natürlich die entsprechenden Räumlichkeiten für eine Installation direkt an Wasser und Abwasser. Das beschränkt die Platzierung in den meisten deutschen Haushalten wohl auf Bad und Küche. Startet Dein Saugroboter klassisch im Wohnzimmer, wirst Du auch beim Flow 2 auf die normale Station setzen und die Wasserkanister selbst wechseln müssen.

Narwal Flow 2 im Test: Direktanschluss dank kompakter Basis (Foto: Michael Spieler / Handyhase)

Wenn Du gerade dabei bist, ein Haus oder eine Wohnung zu planen oder kernzusanieren, dann wäre unsere Empfehlung, einen Anschluss mitzudenken. Wenn Du einen separaten Waschraum hast, dann wäre der vermutlich am besten dafür geeignet, da man sich dort ja nicht länger aufhält als nötig. Die abschließende Trocknung in der Basis kann sich schon mal länger hinziehen, und obwohl die nicht übermäßig laut ist, sogar variabel leiser und dafür länger laufen kann, möchte man dem Lüfter eher nicht zuhören.

Es gibt sicher auch in Deutschland hundert verschiedene Wege, einen Direktanschluss vorzunehmen, aber i. d. R. wird es wohl drei, eher zwei, Möglichkeiten geben, sie in eine vorhandene Installation zu integrieren. Es folgt ein Exkurs ins Land der Wasserleitungen. Möge er wagemutigen DIY-Installateuren helfen.

Installation der kompakten Basis des Narwal Flow 2 in der Küche

Die erste Möglichkeit ist natürlich unter oder neben der Spüle in der Küche. Hier haben Leute im Netz Teile aus ihren Spülschranktüren gesägt und verstecken einfach das ganze System. Theoretisch kannst Du hier am Eckventil, das Kaltwasser liefert, den Frischwasseranschluss legen. Das Problem wird sein, dass dort ein, zwei oder gar drei Geräte schon dranhängen: Spülmaschine, Spülarmatur und ggf. Waschmaschine. Dabei gehen vom Eckventil i. d. R. mit ⅜ Zoll über einen dünnen Panzerschlauch zur Armatur und über ¾ Zoll zu den Geräten. Narwal sieht vor, dass man an einem der Abgänge ein T-Stück montiert, um Wasser zur Narwal-Basis abzuzweigen. Das hat aber leider an allen drei Enden ½ Zoll.

Lösung: Ein passendes T-Stück für einen der Abgänge besorgen, dessen Abzweig ½ Zoll hat. Schon kann man daran den Narwal-Panzerschlauch, die Kontrollbox mit Filterschwamm und den Push-Fit- (oder Quick-Fit-) Schlauch zwischen Kontrollbox und Narwal-Basis zusammenbauen. Hier ist wirklich keine große Kraftanstrengung notwendig. Tatsächlich solltest Du hier vorsichtig verschrauben, damit Du nichts überdrehst. Du benötigst lediglich für das T-Stück zwei passende Maulschlüssel.

Narwal Flow 2 im Test – T-Stück

T-Stück für Frischwasserzufuhr – li.: mitgeliefert; re.: passender Ersatz (Foto: Michael Spieler / Handyhase)

Beim Abwasser wird es wild, denn hier stapeln sich die Optionen, die aber alle Arbeit und mind. ein weiteres, nicht im Lieferumfang enthaltenes Teil erfordern. Narwal sieht vor, den Abwasserschlauch einfach wild in einen offenen Abfluss zu hängen. Während so etwas früher oft auch bei uns zu finden war, wird man gerade in Wohnungen eher keine offenen Abflüsse mehr finden. Eine alte Waschküche im Keller hat so was gern mal, aber da bringt uns der Roboter ja nun wenig. Du kannst den Schlauch natürlich durchs halbe Haus verlegen und Löcher bohren, wie 360° LIVING, aber das wäre an dieser Stelle etwas zu viel des Guten. Es geht auch simpler.

Lösung: Ein Geräteabfluss mit Adapter vom ⅜-Zoll-Push-Fit-Rohr auf Geräteanschluss. Hier gibt es Adapter aus Kunststoff, die auf die Abflussanschlüsse passen, die sonst von Spül- oder Waschmaschine besetzt sind. Wenn Du danach suchst, schau Dich nach Umkehrosmose-Systemen um, denn die verwenden genau dieselben Push-Verbindungen wie Narwal. Das sind Wasserfilter, die direkt unter der Spüle montiert werden, geeignet für alle, die keine Filter direkt am Wasseranschluss machen können (also Mietwohnungen). Immer auf ⅜ Zoll achten, denn die hat Narwals Abwasserschlauch. Egal welche Lösung ihr hier nutzt, verbindet den Abwasserschlauch immer vor dem Traps/Siphon, damit dessen Geruchsneutralisierungsfunktion gewahrt bleibt.

In China existiert eine optionale „Drainage Box“ von Narwal, die in Deutschland aber leider nicht zu bekommen ist, und es wäre auch unklar, ob die z. B. in die dt. Abflusssysteme unter Spüle, Waschbecken oder Badewanne passt mit ihren Durchmessern. Abbildungen dazu findest Du ganz unten im Beitrag.

Installation der kompakten Basis des Narwal Flow 2 im Bad

Nach dieser eher theoretischen Betrachtung hier nun unsere Wahl (weil Platz unter dem Waschbecken): die Installation im Bad.

Beim Frischwasseranschluss stehen wir genau vor der gleichen Herausforderung wie in der Küche: Ein anderes T-Stück muss her. Das beiliegende T-Stück könnte man so nur VOR dem Eckventil montieren, was ein Abstellen des Haupthahns erfordern würde. Das wäre alles ziemlich aufwändig und wenig hilfreich. Es gibt allerdings T‑Stücke, die ⅜ Zoll durchlassen und den Abzweig zu ½ Zoll haben. So einen haben wir uns bestellt. Dazu gleich noch ein Rückschlagventil, das wir zwischen T-Stück und Panzerschlauch von Narwal setzen.

Dann wäre noch der Abfluss. Hier hatten wir zwei Möglichkeiten: über den Chrom-Siphon des Waschbeckens (s. o.) ableiten oder den Kunststoff-Siphon der Badewanne (die ist alt und steht bei uns frei, mit Zugriff auf den Ablauf). Unsere erste Wahl wäre es gewesen, das Tauchrohr unter dem Waschbecken mit einem zu ersetzen, das einen Geräteanschluss hat (s. u.). Leider sitzt dieser Anschluss zu tief am Tauchrohr, sodass das nicht mehr in den Traps passen würde. Für dieses Experiment unser Waschbecken höher zu hängen, stand schnell außer Frage. Auch ein flexibler Siphon wäre hier möglich (gibt es aus Kunststoff oder verchromt). Auf den Fotos kannst Du sehen, wie das ausgesehen hätte.

Narwal Flow 2 im Test – Chrom

Elegante Lösung: Push-Anschluss am verchromten Tauchrohr (Foto: Michael Spieler / Handyhase)

Wenn Dein Waschbecken auf einem Waschtisch steht und Dein Abfluss aus Kunststoffrohren besteht, ist das evtl. genauso einfach zu handhaben wie in unserem Küchenbeispiel. Bei uns sieht man den Abfluss, daher Chrom (gibts modern auch in Schwarz und ohne sichtbare Schleife).

Lösung: Montage einer Schelle am Tauchrohr der Badewanne. Auch wieder dank der Osmosefilter existiert eine Schelle, die man einfach an jedes Kunststoffrohr montieren kann, das einen bestimmten Durchmesser nicht überschreitet, und zwar genau dort, wo und in welche Richtung man es braucht. Dazu muss man ein Loch in das Fallrohr bohren, die Schelle befestigen und ggf. unterfüttern, wenn das Rohr, wie bei uns im Test, einen etwas zu kleinen Durchmesser hat. An den Push-Anschluss passt nun einfach das Abwasserrohr von Narwal und die Installation ist komplett!

Das war ein kleiner Ritt, mit diversen zusätzlichen Ausgaben, die wir getätigt haben, damit Du es nicht musst. Ganz unten findest Du eine Liste mit passenden Teilen, die evtl. zu Deiner Wohnsituation passen. Von all diesen Dingen brauchten wir am Ende das T-Stück mit 2 × ⅜ Zoll und 1 × ½ Zoll und die Schelle mit ⅜ Zoll Push-Verbindung.

Fazit: Das Leben ist besser ohne Kanister beim Narwal Flow 2 mit kompakter Basis

Enthusiasten, die nicht nur einen Roboter besitzen, werden wir an dieser Stelle sicher nichts Neues erzählen, aber die Wischwasserkanister nicht mehr selbst wechseln zu müssen, ist einfach grandios! Du musst Dich auch so noch genug um die Roboterpflege kümmern, aber gerade das lästige Entleeren, das für geruchsempfindliche Menschen auch kein Spaß ist, fällt einfach komplett weg. Dafür mussten wir uns von vornherein ein bisschen zu Leitungsspezialisten ausbilden lassen, aber es hat sich gelohnt.

Wenn Du die Möglichkeit hast, die Basis irgendwo direkt anzuschließen, dann mach das, Du willst das. Die nimmt ja auch deutlich weniger Platz weg, als ihr normales Gegenstück und ist durch ihre flache Decke auch noch verwendbar. Ob es Narwal nun gefällt oder nicht, da stehen jetzt unsere Reinigungsmittel drauf.

Davon abgesehen ist der Flow 2 ein hervorragender Wisch- und Saugroboter ohne Spielereien. Er kommt ohne Hilfe weiterhin über 4 cm hohe Schwellen und ist mit seiner flachen Bauweise befähigt, unter diverse Möbel zu fahren, die sonst unbesaugt blieben. Gefühlt ist er nicht unfassbar viel intelligenter als der Vorgänger und er wischt genauso gut, nur eben heißer. Die Saugleistung ist spürbar besser, aber nur in den seltensten Fällen dreht er im Automatik-Modus wirklich ganz auf. Er wird dann natürlich entsprechend laut. Solltest Du nicht gerade eine Ladung Sahara-Staub entfernen müssen, bleibt er leise und gesittet. Es ist aber schön zu wissen, dass es möglich ist, wenn es nötig werden sollte.

Narwal Flow 2 im Test – Lieferumfang

Lieferumfang Narwal Flow 2 mit kompakter Basis (Foto: Michael Spieler / Handyhase)

Wir würden empfehlen, gleich ein Set mit Verbrauchsmaterial zu kaufen, dann musst Du beim ersten Tausch nicht noch nach dem Zubehör suchen.

Preis und Verfügbarkeit vom Narwal Flow 2 im Test

Narwal Flow 2 ist ab heute, 20. April 2026, 9 Uhr zu haben. Entweder direkt bei Narwal oder bei Amazon.

  • Flow 2 mit Standard-Basisstation: 1.299 Euro (UVP)
  • Flow 2 mit Compact Dock: 1.499 Euro (UVP)

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Weitere Rabatt-Optionen:

  • 3 % Rabatt auf alle Produkte mit Code: NWAFF26H1 (gültig bis 30.06.2026)
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Narwal Flow 2 im Test – Lidar hinten

Kommt wieder ohne Turmaufbau: Narwal Flow 2 Lidar sitzt an der Rückseite; darunter: Ladekontakte und Wasserverbindungen (Foto: Michael Spieler / Handyhase)

Bauteile für einen erfolgreichen Direktanschluss

Sämtliche Bauteile gibt es in hunderten Ausführungen von ebensovielen Herstellern. Wo Du keinen großen Erfolg haben wirst, ist leider Dein Baumarkt. Ob die Teile lange halten werden oder schneller zerbröseln als Deutsche, können wir noch unmöglich sagen. Bislang sind sie dicht. Bitte prüfe vor dem Kauf, welchen Durchmesser welche Leitung bei Dir hat. Wichtig ist nur, dass Du beim Panzerschlauch von Narwal mit ½ Zoll hineingehen musst und beim Abwasserschlauch ⅜ Zoll per Push irgendwo versenken musst. Alle folgenden Links sind Affiliate-Links zu Amazon.

Zuleitung (Frisch-/Kaltwasser)

  • T-Stück (3-Wege-Ventil/Verteiler) – ⅜-Zoll-Gewinde auf ⅜-Zoll-Gewinde (Durchlass für Kaltwasserarmatur) und ½-Zoll-Gewinde (Abzweig für Narwal Flow 2 Basis)
  • Rückschlagventil (Rückflussverhinderer) – ½-Zoll-Gewinde (zwischen T-Stück und mitgeliefertem Panzerschlauch, auf Flussrichtung achten)

Ableitung (Schmutz-/Abwasser)

Lösungen aus anderen Ländern:

Drainage Boxen aus China für Push-Fittings

Mit Push-Verbindung als Nebenzulauf einmal von oben (li) oder seitlich (re) (Bilder: Narwal)

  • Drain Line Adapter (DLA) aus den USA (z. B. von Air Gap) mit 1½-Zoll-Rohren

Du kannst das Ganze natürlich auch zum Problem Deines Rohrleitungsbauers machen. Gegen Geld baut der Dir sicher jeden Extraanschluss überall hin.

Narwal bei MediaMarktSaturn

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Profilbild von Michael
Schreibt seit 2011 für Online-Medien. Hält nichts von einer Gadget-Monokultur, auch im eigenen Haushalt. Apple-Produkte spielen seit 2003 eine Rolle, Android-Erstkontakt war das Motorola Milestone Ende 2009. Hat ein abgeschlossenes naturwissenschaftliches Studium vorzuweisen, was dabei hilft, den Blödsinn vom Wesentlichen zu trennen.

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