Neue Technik: Vodafone beschleunigt Uploads im Mobilfunknetz
- Vodafone sorgt mit einer technischen Aufrüstung für schnellere Uploads in seinem Mobilfunknetz.
- Die maximal Upstreamrate soll damit um bis zu 30 Prozent steigen.
- Bislang unterstützen allerdings nur zwei Smartphonemodelle die neue Technik.
Der Anbieter Vodafone ermöglicht höhere Datenraten beim Upstream im eigenen 5G-Netz. Mit der Technik namens „Uplink Carrier Aggregation mit TX-Switching“, die der Netzbetreiber implementiert hat, sollen Uploadgeschwindigkeiten um bis zu 30 Prozent steigen.
Das Verfahren wird von Vodafone eigenen Angaben nach bereits seit zwei Jahren intern getestet, dabei wurden in Hannover sowie im spanischen Ciudad Real Upload-Geschwindigkeiten von bis zu 273 MBit/s erreicht. In Deutschland sollen unter Realbedingungen immerhin bis zu 200 MBit/s möglich werden.
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Carrier Aggregation ist nicht neu, kommt bislang allerdings vor allem im Downlink zum Einsatz. Dabei werden mehrere Frequenzen gebündelt, womit deutlich höhere Datenraten möglich sind.
Allerdings profitieren nicht alle Kunden gleichermaßen vom Tempovorteil, denn zahlreiche Frequenzpaarkombinationen sind in Gebrauch, die sich von Land zu Land und Netz zu Netz unterscheiden, und nicht alle Smartphones unterstützen alle gängigen Kombinationen. So kommt es, dass Kunden oft deutlich unter der technisch möglichen Höchstgeschwindigkeit surfen.
Auch bei Vodafone – Upload-Turbo nur für sehr wenige Kunden verfügbar
Anfangs werden nur sehr wenige Vodafone-Kunden die höheren Bandbreiten nutzen können. Einzig das Xiaomi 15 Ultra und Xiaomi 17 Ultra unterstützen derzeit das neue Verfahren. Weitere Hersteller und Modelle werden sicher folgen, noch ist aber unklar, wann und wie viele.
Die Sendemasten werden nun Stück für Stück auf die neue Technik umgerüstet, den Anfang machen Standorte mit Ericsson-Technik.
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