Schlechte Nachricht beim Galaxy S26: Warum Samsung beim Speicher wohl den Rotstift ansetzt
Das Wichtigste in Kürze
- Erstmals seit Jahren gibt es womöglich kein kostenloses Speicher-Upgrade zur Launch-Phase neuer Galaxy-Flaggschiffe.
- Im Rahmen dieser Aktion konnten Kunden in den letzten Jahren die nächstgrößere Speicherausstattung erhalten.
- Die explodierenden Speicherpreise haben dieser Tradition nun aber wohl den Stecker gezogen.
Ist Samsungs Speicher-Upgrade Geschichte?
Samsung-Käufer, die regelmäßig auf neue Modelle wechseln, werden dieses Galaxy S26 Gerücht nicht gut aufnehmen: Samsung wird dem Vernehmen nach sein Speicher-Upgrade dieses Jahr nicht anbieten, wenn in wenigen Wochen das Galaxy S26 nebst der übrigen neuen Top-Modelle offiziell vorgestellt wird.
In den vergangenen Jahren hatte Samsung seine Galaxy-Neustarts der S-Serien regelmäßig mit dieser Aktion begleitet: Während der Vorbestellerphase konnten Kunden die jeweils nächstgrößere Speicherausstattung ohne Aufpreis erhalten: Aus einem Gerät mit 256 GB Speicher wurde so etwa die Variante mit 512 GB. Besonders die Spitzenkonfigurationen, die regulär extrem ins Geld gehen, wurden so erschwinglicher. Damit ist aber wohl erst einmal Schluss.
Wieso es 2026 wohl kein Speicher-Upgrade bei Samsung gibt
Grund für das mutmaßliche Ende dieser Aktion ist der Preis für NAND-Speicher, der in den letzten Monaten rasend schnell in schwindelnde Höhen geschnellt ist. Auslöser für diese Preisexplosion ist das völlig außer Kontrolle geratene KI-Wettrüsten der großen Tech-Konzerne. Im Investitionsstrudel um Microsoft, OpenAI, NVIDIA, Amazon und Co. verschwinden hunderte Milliarden Dollar, die für immer neue Rechenzentren ausgegeben werden, in denen die KI-Modelle der Tech-Giganten laufen. Handyhase beobachtet die Speicherpolitik von Samsung schon seit geraumer Zeit, hat auch schon über vergangene Speicherupgrade-Aktionen von Samsung berichtet.
Schon längst schauen Analysten und Investoren sorgenvoll auf die immer schneller kreiselnde Dollar-Drehscheibe, doch die Auswirkungen dieses Wettlaufs bekommen inzwischen auch Endverbraucher zu spüren.
So will Samsung die Mehrkosten durch ein erneutes Gratis-Speicher-Upgrade dieses Jahr offenbar nicht mehr tragen. Der Konzern ist zwar selbst ein großer Hersteller von Speicherbausteinen, doch stellt Samsungs Speichersparte dem Konzernteil Samsung Electronics, zu dem das Smartphone-Geschäft gehört, weitgehend die selben Preise in Rechnung, wie allen anderen Kunden. Nachlässe ergeben sich hier allenfalls durch immense Abnahmemengen.
Als Resultat wird wohl nicht nur das Speicher-Upgrade wegfallen, das Galaxy S26 wird wohl auch teurer: Der Branchendienst Winfuture stützt sich auf Daten aus Schweden, nach denen das Basismodell um 200 Euro im Preis steigen soll, dafür bleibt die Plus-Variante preisstabil. Größere Speicherversionen sollen aber, wie von Apple bekannt, rasch empfindlich teuer werden.
Keine guten Nachrichten? Doch, das allerdings bereits sehr teure Ultra-Modell könnte günstiger werden: Rund 100 Euro könntest Du beim Galaxy S26 Ultra im Vergleich zum Vorgänger aus der Galaxy-S25-Reihe vielleicht sparen.
Auch abseits des Speicher-Upgrades müssen Kunden sich 2026 auf gestiegene Preise für Elektronik-Artikel mit verbauten Massenspeichern einstellen: Smartphones, Notebooks, aber auch USB-Sticks und Festplatten dürften im Preis deutlich anziehen.
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