Rufnummernmitnahme, Portierung – Wie geht das und was kostet es?

Update: Maximale Portierungsgebühr gesenkt - auch bei sofortiger Mitnahme! Als Handyhase.de-Leser bist Du logischerweise hier, um günstig an einen neuen Tarif ranzukommen. Doch wie nimmst Du dabei eigentlich Deine Rufnummer mit? In diesem Artikel möchten wir Dir erklären, wie die Portierung funktioniert, was die Ruf nummernmitnahme kostet und worauf Du achten musst.

Rufnummernmitnahme, Portierung - Wie geht das und was kostet es?

vom 01.07.2020: Die Bundesnetzagentur hat klargestellt, dass auch vorzeitige Portierungen maximal 6,82 € kosten dürfen.

Seit dem 26.06.2020 ermöglicht mobilcom-debitel zudem die nachträgliche Rufnummernmitnahme. Bei einem Neuvertrag erhältst Du also eine vorläufige Rufnummer und kann Deine Mobilfunknummer auch später importieren.

 vom 20.04.2020: Ab heute gilt verbindlich für alle Anbieter, dass eine ausgehende Portierung nicht mehr als 6,82 € brutto kosten darf. Welche Provider die Anordnung der Bundesnetzagentur umgesetzt haben, siehst Du hier im Artikel.

Originalartikel vom 11.07.2017 – zuletzt aktualisiert am 26.06.2020:

Was ist die Rufnummernmitnahme?

Um nicht allen Freunden und Verwandten eine neue Telefonnummer mitteilen zu müssen, wenn Du Deinen Handytarif wechselst, kannst Du Deine Mobilfunknummer zum neuen Anbieter mitnehmen. Die Rufnummernmitnahme nennt man auch Portierung. Manchmal findest Du auch die Abkürzung „MNP“ (Mobile Number Portability).

Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Rufnummernmitnahme zum Vertragsende: Deine Rufnummer wird auf einen anderen Vertrag portiert, sobald der Altvertrag endet. Dieses Verfahren ist das einfachere.
  2. Die vorzeitige Rufnummernmitnahme: Hierbei portierst Du die Rufnummer aus einem laufenden Vertrag in einen anderen. Dabei gibt es einige Dinge zu beachten wie das sogenannte Opt-in und die Verzichtserklärung. Beides erklären wir weiter unten.

Die Portierung ist sowohl für Vertragstarife als auch für Prepaid-Tarife möglich. Auch Festnetznummern kannst Du portieren.

Wie kannst Du Deine alte Rufnummer behalten?

In der Regel gibst Du bei der Bestellung des neuen Tarifs an, dass Du Deine Rufnummer mitnehmen willst. Der neue Anbieter kümmert sich dann um alles weitere. Hierfür sind die korrekten Angaben wichtig, bei welchem Anbieter Du bisher Deinen Vertrag oder Deine Prepaid-Karte hast.

Du hast das ausdrückliche Recht, Deine Rufnummer zu behalten (TKG § 46). Die Anbieter sind jedoch nicht verpflichtet, Deine Rufnummer anzunehmen. Deshalb vermerken wir bei jedem Angebot, ob eine eingehende Rufnummernportierung möglich ist.

Eine Ausnahme können reine Datentarife sein: Wenn Dein Tarif keine Telefonie und auch keine SMS zulässt, ist in vielen Fällen auch keine Rufnummer zugeordnet. Dann ist eine Mitnahme natürlich nicht möglich. Wenn Deinem Surftarif aber eine Rufnummer zugeordnet ist, kannst Du sie portieren.

Welche Grundregeln & Tipps gibt es bei der Rufnummernmitnahme?

Die Rufnummernmitnahme ist in Deutschland im Telekommunikationsgesetz geregelt. Während der abgebende Anbieter (Provider) per Gesetz dazu verpflichtet ist, die Rufnummer zu portieren, ist der aufnehmende Anbieter nicht verpflichtet, die Portierung durchzuführen.

In der Regel ist dies jedoch möglich, da der neue Anbieter Neukunden anlocken möchte. Eine Ausnahme sind Bestandskunden, die beim gleichen Anbieter bleiben und den Tarif wechseln möchten. Hier stellen sich die Anbieter quer, da sie Bestandskunden nicht die günstigen Neukundenkonditionen anbieten möchten.

Was kostet die Rufnummernmitnahme?

Bei der Rufnummermitnahme fallen fast immer Kosten für Dich an. Diese dürfen seit dem 20.04.2020 maximal bei 6,82 € brutto liegen und werden vom bisherigen Anbieter für die Abgabe der Rufnummer einmalig berechnet. Manche Anbieter wie die Telekom Deutschland und congstar haben zum 01.04.2020 den Anfang gemacht und die Portierungsgebühr freiwillig gesenkt. Seit dem 20.04.2020 gilt die niedrige Maximalgebühr von 6,82 € verbindlich für alle Anbieter. Dies gilt sowohl für die Portierung der Handynummer zum Vertragsende als auch für die vorzeitige Mitnahme („sofortige Portierung“). Den Unternehmen steht es dabei sogar frei, gar keine Gebühr für die ausgehende Portierung zu berechnen.

Vor April 2020 waren deutlich höhere Gebühren von bis zu 30,72 € brutto pro Handynummer erlaubt. In der Regel lagen die Kosten für die ausgehende Portierung zwischen 25 und 30 €. Ab sofort darf aber nicht mehr so viel abgezogen werden.

Wichtig:  Für die eingehende Portierung beim aufnehmenden Provider fallen keine Kosten an. Mancher Mobilfunker bietet sogar eine Gutschrift an, wenn Du die Rufnummer zu ihm mitnimmst.

Wann gibt es eine Gutschrift für die Portierung?

Nicht jeder Anbieter gewährt einen Portierungsbonus, wenn Du Deine Rufnummer mitbringst. Einige Anbieter bezeichnen den Bonus bei der Rufnummernmitnahme auch als Wechsel-Bonus! Wo es eine Gutschrift gibt, haben wir auf dieser Seite für Dich zusammengetragen. Sie bewegt sich im Rahmen von ca. 10 – 25 €. Aktionsweise kann es auch mal 50 € geben. Es ist aber zu erwarten, dass diese Gutschriften in Zukunft sinken. Siehst Du also einen hohen Bonus, solltest Du nicht zu lange warten!

Genereller Ablauf einer Portierung

Rufnummernmitnahme beauftragen

Alles fängt damit an, dass Du Deinen alten Vertrag rechtzeitig (mind. 3 Monate vor Ende der Mindestvertragslaufzeit) kündigst. Dann schließt Du einen neuen Vertrag ab und gibst in der Regel im Bestellprozess an, dass Du deine Rufnummer mitnehmen möchtest. Zusätzlich gibst Du ein Aktivierungsdatum an. Das ist das Datum, an dem Dein alter Vertrag endet. Dann bekommst Du die SIM-Karte zugeschickt und am Stichtag der Aktivierung wird deine neue SIM-Karte mit der alten Rufnummer aktiviert.

Das Aktivierungsdatum kann nicht unendlich weit in der Zukunft liegen. Du kannst also nicht heute bei einem Tarif-Angebot zuschlagen und erst in einem Jahr aktivieren. In der Regel hast Du maximal 2-3 Monate Puffer bis zur Aktivierung.

Bei manchen Anbietern beantragst Du die Portierung zum Vertragsende nach der Bestellung (z.B. otelo, Super Select). Hier registrierst Du Dich im Kundenportal und gibst gleich beim neuen Anbieter Deine Daten an.

Auf die richtigen Daten achten!

Wenn Du eine Portierung beauftragst, müssen die Vertragsdaten beim alten und beim neuen Anbieter exakt übereinstimmen!

Solltest Du also beim alten Anbieter einen Fehler gemacht haben oder umgezogen sein, dann aktualisiere unbedingt Deine persönlichen Daten, bevor Du die Portierung beauftragst. Stimmen die Daten nicht überein oder weichen von den Daten auf Deinem Ausweis ab, kann die Portierung scheitern und im schlimmsten Fall ist die Rufnummer weg.

Dies gilt z.B. auch für einen zweiten Vornamen. Wenn dieser im Ausweis steht, sollte auch der 2. Vorname beim Anbieter angegeben werden.

Wie lange kannst Du Deine Rufnummer mitnehmen?

Wenn Du Deine Rufnummer zum Vertragsende portierst, kannst Du dies bei Deinem alten Anbieter nur in einem festgelegten Zeitraum beauftragen: Der Antrag zur Rufnummernmitnahme kann frühestens 123 Tage vor dem Vertragsende beauftragt werden, also etwa 4 Monate. Nach dem Vertragsende kannst Du noch bis zu 90 Tage lang die Mitnahme Deiner Rufnummer beantragen.

Am Tag der Portierung

Wenn es soweit ist, sollte alles automatisch ablaufen. In der Regel gibt Dir der neue Anbieter Bescheid, wenn die Rufnummernmitnahme erfolgreich war. Starte dann Dein Handy vorsichtshalber einmal neu.

Der eigentliche Portierungsvorgang darf übrigens nicht länger als einen Tag dauern. Damit soll gewährleistet werden, dass die Unterbrechung der Erreichbarkeit nicht zu lange anhält.

Die Portierungskonditionen bei den Anbietern

Was leider selten funktioniert, ist die Portierung der Rufnummer von einem Anbieter zum gleichen Anbieter, also z.B. Telekom -> Telekom, Vodafone -> Vodafone etc. Am Ende des Artikels erkläre ich Dir einen Trick, wie Du die Portierung mit etwas Aufwand trotzdem bewerkstelligen kannst.

Sehr oft gibt es Fragen zu den Portierungskonditionen der Anbieter. Wir haben daher die Portierungskonditionen der meisten Provider im Folgenden zusammengetragen.

(Hinweis: Alle Angaben sind ohne Gewähr, die Konditionen können sich jederzeit ändern. Wir aktualisieren diesen Ratgeber jedoch laufend).

Rufnummernmitnahme bei T-Mobile/Telekom

Telekom Rufnummermitnahme

Von der Telekom: Bei der Telekom Deutschland kostet die Mitnahme einer Mobilfunknummer zu einem anderen Anbieter 6,82 € brutto (seit 01.04.2020). Damit folgt die Telekom einer Empfehlung der Bundesnetzagentur, die angekündigt hat, zu hohe Portierungsgebühren zu sanktionieren.

Die Rufnummernmitnahme von einem Telekom Prepaid-Vertrag zu einem Laufzeitvertrag ist nicht möglich.

Bei der Telekom Family Card ist eine Mitnahme der Rufnummer in der Regel nicht möglich. Falls doch, dann weisen wir in dem entsprechenden Artikel darauf hin.

Zur Telekom: Die Telekom bietet Ihren Kunden nur eine Rufnummernportierung zum Zeitpunkt der Aktivierung des Vertrags an. Eine vorläufige Rufnummer bekommst Du bei der Telekom also nicht.

Weitere Infos zum Thema findest Du auch auf der Telekom-Infoseite Rufnummernmitnahme.

Rufnummernmitnahme bei Vodafone

Vodafone Rufnummernmitnahme

Von Vodafone: Die Rufnummernmitnahme von Vodafone zu einem anderen Anbieter ist natürlich möglich – es sei denn der neue Vertrag ist ebenfalls bei Vodafone (oder CallYa). Für eine Handynummer fällt eine Gebühr von 6,82 € brutto an, für eine Festnetznummer 11,44 € brutto.

Kann ich meine Rufnummer zu Vodafone mitnehmen?

Die Rufnummernmitnahme zu Vodafone ist möglich. Diese musst Du in der Regel selbst nach der Bestellung des neuen Vodafone-Tarifs vornehmen. Das lässt sich auf dieser Vodafone-Seite machen. Du kannst auch selbstständig über einen Shop jederzeit Deine Nummer in einen bereits laufenden Vertrag mitnehmen.

Ist bei Vodafone eine nachträgliche Rufnummernportierung möglich?

Nachträgliche Portierungen sind bei Vodafone 90 Tage nach der neuen Vertragsaktivierung möglich. Läuft Dein Altvertrag noch, dann erhältst Du eine vorläufige Rufnummer für den Zeitraum, bis der Altvertrag abgelaufen ist (Dein neuer Vodafone-Vertrag wird immer sofort aktiviert).

Rufnummernmitnahme bei o2, Blau, Netzclub u.a.

o2 Rufnummernmitnahme

Von o2/Telefónica: Seit dem 20.04.2020 beträgt die Portierungsgebühr bei o2 und alle anderen Telefónica-Marken 6,82 € brutto. Aus technischen Gründen wird eine Zeit lang noch ein Betrag von 29,95 € brutto auf der Rechnung ausgewiesen. Die Differenz wird jedoch mit den Folgerechnung ausgeglichen. Die Preislisten wurden rückwirkend zum 20.04.2020 angeglichen.

Bei o2 und den Telefónica-Marken (Blau, Netzclub, FONIC, Ay Yildiz etc.) gilt, dass Du nicht von einer Marke zu einer anderen wechseln und Deine Rufnummer mitnehmen kannst (z.B. von einem o2- zu einem Blau-Vertrag). Lediglich zwischen einigen wenigen Marken ist eine Portierung seitens der Telefónica Muttergesellschaft genehmigt. Dabei wird aber die übliche Portierungsgebühr (6,82 €) fällig.

Konkret ist innerhalb von Telefónica die Rufnummernportierung von Blau Prepaid, Blau Postpaid und o2 Prepaid zu o2 Postpaid sowie Blau Prepaid und o2 Prepaid zu Blau Postpaid nebst Ay Yildiz Postpaid und die weniger bekannte Markte aetka Postpaid möglich. Ein Wechsel der Rufnummer zu einer anderen Telefónica-Marke ist seit dem 18.02.2020 nicht mehr möglich. Du kannst zwar neue Tarife abschließen, jedoch immer zwangsweise auch mit einer neuen Rufnummer.

Willst Du vorzeitig aus einem o2-Vertrag Deine Rufnummer zu einem anderen Anbieter mitnehmen, musst Du die Rufnummer hierfür freigeben. Das geht über die Hotline oder im Webportal unter „Mein o2 > SIM verwalten > o2 Rufnummer zu einem anderen Anbieter mitnehmen > abschicken“.

Was kostet die Mitnahme einer Festnetznummer bei o2?

Die Mitnahme einer Festnetznummer von einem DSL-Anschluss bei o2 zu einem anderen Anbieter kostet einmalig 11,44 € brutto.

Für die Mitnahme einer mobilen Festnetznummer auf dem Handy berechnet o2 die Gebühr für eine Mobilfunk-Portierung.

Wie kann ich eine mobile Festnetznummer von o2 mitnehmen?

In vielen o2-Mobilfunktarifen hast Du eine deutschlandweite Festnetznummer. Diese wird dem Gesprächspartner zwar nicht angezeigt, wenn Du mit dem Handy anrufst, aber unter dieser Festnetznummer bist Du mobil auf Deinem Handy erreichbar.

Auch diese mobile Festnetznummer kannst Du zu einem anderen Anbieter mitnehmen. Es fallen allerdings die Kosten einer Mobilfunknummer an. Du kannst die mobile Festnetznummer zu einem DSL- oder Kabelanschluss mitnehmen. Die Portierung ist auch vorzeitig möglich.

Kann ich meine Rufnummer zu o2 mitnehmen?

o2 und alle Telefónica-Marken ermöglichen die Mitnahme Deiner Rufnummer aus einem alten Vertrag.

Wichtig: Bei o2 und den o2-Marken wird der neue Vertrag immer sofort mit einer vorläufigen Rufnummer aktiviert. Die Portierung Deiner Rufnummer muss dann anschließend erfolgen. Das kannst Du z.B. auf der Mein o2-Seite oder in der Mein o2 App, Mein Blau App, usw. machen. Das bedeutet, dass Du bei einer Überlappung von Alt- und Neuvertrag für diesen Zeitraum zwei Verträge bezahlen musst.

Weitere Infos zum Thema findest Du auch auf der o2-Infoseite Rufnummernmitnahme.

Vorzeitige Rufnummernportierung aus laufendem Altvertrag zu o2

Deine bisherige Rufnummer wird aus dem laufenden Altvertrag in den Neuvertrag portiert. Ein entsprechender Vermerk (Opt-in) muss beim bisherigen Anbieter gesetzt werden. Du erhältst von o2 eine vorläufige Rufnummer, die nach 10-14 Tagen durch Deine bisher genutzte Rufnummer ersetzt wird.

Nachträgliche Rufnummernportierung nach abgelaufenem Altvertrag

Du erhältst eine vorläufige Rufnummer für den Zeitraum, bis dein Altvertrag abgelaufen ist. Nachdem dieser abgelaufen ist, wird die Rufnummer innerhalb von 10-14 Werktagen auf Deine neue SIM-Karte übertragen. Ein Vermerk (Opt-in) darf nicht gesetzt werden. Nachträgliche Portierungen sind bei o2 nur 30 Tage nach Ablauf des Altvertrages möglich.

Rufnummernmitnahme bei Drillisch (winSIM, PremiumSIM, handyvertrag.de, simply etc.)

Von Drillisch: Bei allen Marken ist die Rufnummernmitnahme zu einem anderen Anbieter möglich. Häufig musst Du statt der genauen Marke beim neuen Anbieter „Drillisch Online GmbH“ oder manchmal sogar „Drillisch AG“ als bisherigen Anbieter auswählen.

Auch Drillisch hat am 20.04.2020 die Portierungsgebühr für den Wechsel der Rufnummer zu einem anderen Anbieter auf 6,82 € brutto gesenkt.

Bei Drillisch kannst Du problemlos von einer Marke zu einer anderen wechseln (PremiumSIM, winSIM, Simply etc.) und Deine Rufnummer mitnehmen. Dabei musst Du allerdings eine „Markenwechselgebühr“ in Höhe von 19,99 € bei der alten Marke bezahlen. Streng genommen ist dies keine Portierung.

Wenn Du bei einer Drillisch-Marke bleiben möchtest, jedoch den Tarif wechseln möchtest, dann solltest Du die Hotline oder das Facebook-Team kontaktieren. In der Regel ist das kein Problem, allerdings gibt es hier manchmal eine Wechselgebühr (ca. 25 €), auch „Vorfälligkeitsgebühr“ genannt.

Einen eventuellen Bonus bekommst Du bei einem Wechsel innerhalb der Drillisch-Gruppe nicht.

Kann ich meine Rufnummer zu winSIM, PremiumSIM u.a. mitnehmen?

Eingehende Portierungen von Deinem bisherigen Anbieter werden akzeptiert und bei den meisten Drillisch-Marken bekommst Du einen Portierungsbonus. In der Regel beträgt er 10 €.

Rufnummernmitnahme bei congstar

Bei congstar ist die Rufnummernmitnahme möglich, es sei denn der Altvertrag ist ebenfalls bei congstar. Für die eingehende Rufnummernmitnahme bekommst Du eine Gutschrift von 10 €. Nimmst Du Deine Rufnummer von congstar zu einem anderen Anbieter mit, fällt eine Portierungsgebühr von einmalig 6,82 € brutto an.

Bei congstar ist eine nachträgliche Rufnummermitnahme (wie bspw. bei otelo) nicht möglich. Das heißt, dass die Rufnummernmitnahme bereits bei der Bestellung veranlasst werden muss.

Weitere Infos zum Thema findest Du auch auf der congstar-Infoseite Rufnummernmitnahme.

Da die Tarife auf congstar basieren, gelten diese Regelungen auch für ja!mobil, pennymobil und HIGH Mobile.

Rufnummernmitnahme bei otelo

Die Rufnummermitnahme bei otelo ist generell natürlich möglich. Einzige Ausnahme: Die Rufnummernmitnahme von einer otelo-Marke (Eintracht-Tarif, Lilien-Tarif, Fan-Tarif) zu einer anderen (oder von/zu otelo direkt) ist leider nicht möglich. Auch zwischen allmobil und otelo funktioniert eine direkte Portierung nicht.

Wichtig: Die Rufnummernmitnahme erfolgt in der Regel nach Bestellung und muss von Dir selbst vorgenommen werden. Das geht in der Mein otelo App oder im Kundenportal.

Vorzeitige Rufnummernportierung aus laufendem Altvertrag
Deine bisherige Rufnummer wird aus dem laufenden Altvertrag in den Neuvertrag portiert. Ein entsprechender Vermerk (Opt-in) muss beim Altanbieter gesetzt werden. Die Aktivierung sowie Portierung des neuen Vertrages erfolgt innerhalb von 10-14 Werktagen. Der Versand Deiner Bestellung kann deswegen auch erst erfolgen, wenn die Portierung erfolgt ist.

Nachträgliche Rufnummernportierung nach abgelaufenem Altvertrag
Du erhältst eine vorläufige Rufnummer für den Zeitraum bis dein Altvertrag abgelaufen ist. Nachdem dieser abgelaufen ist, wird die Rufnummer innerhalb von 10-14 Werktagen auf Deine neue SIM-Karte übertragen. Ein Vermerk (Opt-in) darf nicht gesetzt werden. Nachträgliche Portierungen sind bei Otelo nur 30 Tage nach der neuen Vertragsaktivierung möglich.

Rufnummernmitnahme bei mobilcom-debitel

Mobilcom Debitel Rufnummernmitnahme

Bei mobilcom-debitel ist die Rufnummernmitnahme generell möglich – auch wenn der alte und der neue Vertrag bei mobilcom-debitel sind. Eine Ausnahme gibt es hier: Die Portierung ist nicht möglich, wenn Altvertrag und Neuvertrag das gleiche Netz nutzen.

Weitere Infos zum Thema findest Du auch auf der mobilcom-debitel-Infoseite Rufnummernmitnahme.

Was kostet die Rufnummernmitnahme bei mobilcom-debitel?

Nimmst Du Deine Rufnummer zu einem anderen Anbieter mit, kostet dies die üblichen 6,82 €.

Vorzeitige Rufnummernportierung aus laufendem Altvertrag

Deine bisherige Rufnummer wird aus dem laufenden Altvertrag in den Neuvertrag portiert. Ein entsprechender Vermerk (Opt-in) muss beim Altanbieter gesetzt werden. Du erhältst von mobilcom-debitel eine vorläufige Rufnummer, die nach 10-14 Tagen durch Deine gewünschte und bisherige Rufnummer ersetzt wird.

Nachträgliche Portierung bei mobilcom-debitel

Seit Juni 2020 ist bei mobilcom-debitel die nachträgliche Rufnummernmitnahme möglich. Aber Achtung: Dies funktioniert nicht bei allen Verträgen von mobilcom-debitel. Es hängt davon ab, bei welchem Shop der Tarif gekauft wurde. Ob die nachträgliche Portierung möglich ist, erfrage am besten vor dem Vertragsabschluss bei dem jeweiligen Händler.

Sofern die nachträgliche Portierung möglich ist, bekommst Du mit dem Neuvertrag bei mobilcom-debitel eine vorläufige Rufnummer und kannst Deine bisherige Handynummer per Formular später importieren.

Rufnummernmitnahme bei klarmobil

Die Rufnummermitnahme von klarmobil zu klarmobil ist nicht möglich, unabhängig davon welches Netz die Tarife verwenden. Das gleiche gilt für die Tarife von freenetmobile sowie crash. Außerdem ist es nicht möglich, die Rufnummer von klarmobil zu freenetmobile sowie crash (oder umgekehrt) mitzunehmen.

Du kannst Deine Rufnummer nur zu einem klarmobil-Vertrag mitnehmen. Bei klarmobil Prepaid ist die eingehende Portierung nicht möglich.

Was kostet die Rufnummernmitnahme bei klarmobil?

Seit dem 20.04.2020 fallen nur noch 6,82 € für die ausgehende Portierung von klarmobil zu einem anderen Anbeieter an.

Nachträgliche Portierung zu klarmobil

Zu klarmobil kannst Du Deine Rufnummer nur beim Vertragsabschluss mitnehmen (nur Postpaid). Du musst die Portierung bei der Bestellung beauftragen. Ein nachträglicher Portierungsauftrag wird nicht angenommen.

Lediglich falls der Altvertrag noch läuft, wenn der klarmobil-Tarif aktiviert wird, erfolgt die Portierung zum Vertragsende während der Laufheit zu klarmobil. Der Auftrag zur Rufnummernmitnahme muss aber bei der Buchung erfolgen.

Rufnummernmitnahme bei freenet FUNK

freenet funk

Der app-basierte Tarif freenet FUNK ist eine Ausnahme unter allen Tarifen: Hier kostet auch die ausgehende Rufnummernmitnahme nichts. Wer seine Rufnummer zu freenet FUNK mitnimmt, zahlt nur beim alten Anbieter die Portierungsgebühr. Damit eignet sich freenet FUNK sehr gut zur Überbrückung der Zeit zwischen dem Ende eines Altvertrags und dem Beginn eines Neuvertrags.

Rufnummernmitnahme bei ALDI Talk

Aldi Talk Mini Banner

Bei ALDI Talk kannst Du Deine Rufnummer zu einen anderen Anbieter mitnehmen. Auf einer speziellen Seite findest Du Informationen zur Rufnummernmitnahme bei ALDI Talk.

Auch die Portierung zu ALDI Talk ist möglich. Hier gibt es in der Regel eine Gutschrift von 25 €.

Rufnummernmitnahme bei simquadrat

Bei der sipgate-Marke simquadrat kannst Du eine Mobilfunknummer UND eine Festnetznummer importieren. Dies geht bis zu 65 Werktage für die Ortsrufnummer und bis 90 Tage nach Vertragsende für die Handynummer. Besonderheit der Ortsrufnummer: Bei simquadrat kannst Du die Ortsrufnummer auch bei ausgehenden Anrufen anzeigen lassen. Das geht bei fast allen anderen Anbietern mit mobilen Festnetznummern nicht (o2, Vodafone, Telekom, mobilcom-debitel…).

Was kostet die Rufnummernmitnahme bei simquadrat?

Die Mitnahme der Handynummer von simquadrat kostet seit Juli 2020 nur noch 4,95 €. Für die Ortsrufnummer fällt eine einmalige Gebühr von 9,95 € an, wenn Du sie zu einem anderen Festnetz-Anbieter portierst.

Der Export der Rufnummern ist zunächst 30 Tage lang möglich. Danach kann das Opt-In erneut für die Portierung gesetzt werden.

Rufnummernmitnahme bei sonstigen Anbietern

➡️ Rufnummernmitnahme bei fraenk

Vorzeitige Portierung

Im Prinzip kannst Du jederzeit Deine Rufnummer von einem Vertrag zu einem anderen portieren, also auch bevor der alte Vertrag endet. Dann zahlst Du aber weiterhin die Grundgebühr des alten Vertrags bis zu dessen Vertragsende.

Ein entsprechender Vermerk (Opt-in) muss beim Altanbieter gesetzt werden. Hierzu kontaktierst Du am besten die Hotline des Altanbieters.

Praktisch ist das bei Verträgen, die monatlich kündbar sind. In unserem Handytarif-Vergleich findest Du Angebote, die effektiv kostenlos sind. Hier entstehen Dir keine Kosten für das „Parken“ der Rufnummer. Häufig bekommst Du auch für die Mitnahme der Rufnummer eine Gutschrift.

Nach der vorzeitigen Portierung erhältst Du vom alten Anbieter eine vorläufige Rufnummer. In der Regel geht dies automatisch, ansonsten erhältst Du die neue Rufnummer auf Anfrage.

Auch für die vorzeitige Portierung darf vom abgebenden Provider maximal eine einmalige Gebühr von 6,82 € berechnet werden. Dies hat die Bundesnetzagentur auf Anfrage festgestellt.

Rufnummernmitnahme bei Prepaid-Verträgen

Im Gegensatz zu Laufzeitverträgen werden Prepaid-Verträge mit einer sogenannten Verzichtserklärung „gekündigt“. Das ist ein Vordruck, den Du in der Regel bei Deinem alten Anbieter auf der Website findest. Die Verzichtserklärung bewirkt dann die Freigabe der Rufnummer. Erst dann kann die Rufnummer vom neuen Anbieter übernommen werden.

Kann ich beim gleichen Anbieter bleiben und trotzdem die Rufnummer mitnehmen?

Die meisten Anbieter erlauben keine Portierung, wenn Du als Bestandskunde einen neuen Tarif abschließt. Wenn Du aber bei Deinem Anbieter bleiben und den Tarif wechseln willst (oder ein neues Smartphone haben möchtest), bietet es sich an, kurz vor der Kündigungsfrist (also etwa 4 Monate vor Ende der Mindestvertragslaufzeit) die Hotline Deines Anbieters anzurufen und darum zu bitten, ein neues Angebot in Anspruch nehmen zu können. Oft sind die Angebote aber trotzdem nicht so gut wie die für Neukunden.

Mit einem Umweg kannst Du Deine Rufnummer beim gleichen Anbieter behalten: Du portierst zuerst Deine Rufnummer zu einer (am besten kostenlosen) Prepaid-Karte eines anderen Anbieters! Besonders passend sind hier Tarife ohne Laufzeit, bei denen Du einen Portierungsbonus bekommst. Dann portierst Du Deine Rufnummer wenige Tage später zu Deinem gewünschten Neuvertrag. So kannst Du Aktionen für Neukunden in Anspruch nehmen und bist nicht auf die Gnade der Hotline angewiesen.

Müssen bei der Portierung beide Tarife im gleichen Netz sein?

Nein, das ist nicht zwingend notwendig. Du kannst Dein Rufnummer zu einem anderen Anbieter mitnehmen, auch wenn der Tarif im gleichen Netz wie bisher geschaltet ist.

Eine Ausnahme stellt allerdings dar, wenn Du Deine Rufnummer innerhalb des gleichen Anbieters zu einem anderen Tarif portierst. Hier kann es im Einzelfall sein, dass die Portierung abgelehnt wird, wenn sich beide Tarife beim gleichen Anbieter und im gleichen Betz befinden.

Wo parke ich am besten meine Rufnummer?

Günstige Handytarife, bei denen Du einen Portierungsbonus und ggf. noch eine tolle Zugabe bekommst, findest Du in unserem Tarifvergleich für SIM-Only-Angebote. Wenn Du „mtl. kündbar“ auswählst, bist Du zudem maximal flexibel!

Rufnummermitnahme von Privat- zu Geschäftskundentarif und umgekehrt

Prinzipiell ist die Rufnummernmitnahme auch dann möglich, wenn von einem Privat- in einen Geschäftskundentarif und umgekehrt gewechselt werden soll. Zu beachten ist, dass Tarife für den beruflichen Einsatz je nach Anbieter in zwei Varianten untergliedert werden:

  • Für Selbstständige: Hierbei wird ein gültiger Gewerbeschein zum Vertragsabschluss benötigt; Vertragsinhaber ist immer die Privatperson
  • Für Angestellte: Diese Tarife werden vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt; der Arbeitgeber/das Unternehmen tritt als Vertragsinhaber auf

Wichtig ist, dass der Wechselauftrag durch den neuen Anbieter mit exakt denselben Meldedaten angewiesen wird, wie sie bei dem gekündigten Vertrag hinterlegt sind. Anderenfalls kann es zu einer Ablehnung der Portierung durch den neuen Anbieter kommen. Sollte dies passieren, ist es wichtig, sich an den Kundensupport des neuen Anbieters zu wenden. Im Normalfall kann in solchen Fällen manuell die Portierung erneut in Auftrag gegeben werden, unter Berücksichtigung

Willst Du von einem Geschäftskundentarif, der über Deinen Arbeitgeber läuft, in einen Privatkundentarif wechseln, gestaltet sich die Sache etwas aufwändiger. In diesem Fall muss der Geschäftskundenvertrag, welcher Deine Rufnummer beinhaltet, zuerst auf Dich als Vertragspartner übertragen werden. Dies geht jedoch nur solange der Tarif noch nicht gekündigt wurde. Außerdem solltest Du darauf achten und Dich ggf. vorher informieren, ob bei der Überschreibung auf Dich als neuen Vertragspartner die Laufzeit des Tarifs von Neuem beginnt.

Kostenlose Portierung bei diesen Anbietern!

In seltenen Fällen kannst Du Deine Rufnummer mitnehmen, ohne für den Export die Portierungsgebühr bezahlen zu müssen!

Dies ist besonders dann praktisch, wenn Du den oben genannten Trick mit dem Umweg über einen Zwischenprovider anwenden möchtest, um Deine Rufnummer zu einem zweiten Vertrag beim gleichen Anbieter übertragen möchtest.

Die ausgehende Portierung ist kostenlos bei den app-basierten Tarifen freenet FUNK und fraenk!

Marleen
Redaktion Marleen

Die Technik- und Mobilfunk-Expertin Marleen ist bereits seit 2009 kein unbeschriebenes Blatt mehr in der Branche. Nach dem Studium der Information- und Medientechnik absolvierte sie ein Volontariat bei einem großen Telekommunikationsmagazin und verblieb dort auch 9 Jahre. Bereits dort hatte sie ersten Kontakt mit Schnäppchen. Seit November 2017 ist Marleen als Chefredakteurin bei Handyhase.de tätig.

Beteiligte Autoren: Handyhase Daniel

Kommentare (240)

Heinz 26.03.2021, 21:10

Guten Tag,

meine Frau hat eine Prepaid Karte von der Telekom und sie zahlt im Monat 9,90€ Hab leider keine Unterlagen mehr. Ist es richtig, wenn man kein Guthaben mehr auflädt und die Sim Karte entfernt das ich dann ohne weiteres zu Penny Mobil wechseln kann und mir dort ein neues Starterpaket zulege ? Möchte aber gerne meine alte Telefonnummer behalten und wie bekomme ich das hin.

Danke für die Antwort

mark 25.03.2021, 17:43

hi,
möchte meine nummer von privat mit in die gmbh des arbeitgebers nehmen.
anderer name und andere anschrift.
wie muss ich das GENAU machen ?? erst von privat bei o2 auf gmbh umschreiben geht nicht, dauert leider zu lange. würde gerne den direkten weg von dort weg gehen.
lieben dank für eure hilfe.
mark

    Profilbild von Handyhase Daniel

    Handyhase Daniel 25.03.2021, 18:32

    Hallo Mark,
    für die Portierung müssen die Inhaberdaten übereinstimmen. Daher gibt es grob gesagt zwei Möglichkeiten: Der Arbeitgeber kann Deinen Vertrag zunächst übernehmen und dann die Rufnummer in einen Rahmenvertrag oder einen anderen Businesstarif übertragen. Oder Du wechselst selbst zu o2 und dieser Tarif wird dann in den Rahmenvertrag übernommen. Ich empfehle aber, erstmal die Übernahme des Vertrag durch den Arbeitgeber zu probieren.
    Am besten besprichst Du das mit der zuständigen Abteilung im Unternehmen. Wie die einzelnen Schritte beschaffen sind, hängt stark davon ab, ob es bereits einen Rahmenvertrag gibt und welche Konditionen der hat.
    Beachte auch, dass es möglicherweise Schwierigkeiten geben kann, wenn die Rufnummer bereits schon einmal portiert wurde (das muss aber nicht so kommen).
    Viele Grüße
    Daniel | Handyhase.de

Engelbert 05.03.2021, 19:56

Hallo Daniel,

habe meinen Vertrag bei Otelo fristgerecht gekündigt zum 12.4.2021
Neuvertrag abgeschlossen bei mobilcom-debitel und Rufnummermitnahme beantragt.
Wurde jetzt abgelehnt von Otelo weil ich nicht früher die Portierung beantragt habe.
Warum?
Vertrag bei Otelo läuft doch noch einen Monat.

Gruß
Engelbert

    Profilbild von Handyhase Daniel

    Handyhase Daniel 06.03.2021, 00:10

    Hallo Engelbert,
    diese Begründung ist mir unbegreiflich – bis zum 12.04. ist noch genug Zeit und die Beauftragung der Portierung beim aufnehmenden Anbieter ist ein gewöhnlicher Vorgang. Kontaktiere am besten nochmals die Kundenbetreuung, auch von mobilcom-debitel. Das sollen die beiden Anbieter miteinander ausmachen, diese Begründung reicht für eine Ablehnung nun wirklich nicht aus. Die Rufnummernmitnahme ist ein ganz normaler Vorgang und Du hast ein Recht auf die Mitnahme, das kann Dir otelo nicht einfach so verweigern.
    Lediglich wenn es sich um eine Prepaid-Karte bei otelo handeln sollte, musst Du eine schriftliche Verzichtserklärung abgeben. Ich vermute zwar, dass Du einen Postpaid-Vertrag bei otelo hast, da "Vertrag" dafür synonym verwendet wird, aber streng genommen ist auch eine Prepaid-Karte ein Mobilfunk-Vertrag mit dem Anbieter.
    Sollte Dir erneut eine abschlägige Antwort gegeben werden, meld Dich gerne nochmal hier.
    Viele Grüße
    Daniel | Handyhase.de

Johannes 25.02.2021, 12:17

Hallo, eine Frage, deren Beantwortung ich im Text nicht finde (vielleicht aber auch übersehen habe?):
Wenn ich aus einem "Mobilcom debitel"- in einen "klarmobil"- bzw. "Crash"-Vertrag wechsele, ist dann die Portierung der Nummer möglich? (Ausgeschlossen ist ja die Portierung, wenn man von freenet zu klarmobil wechselt, und da sowohl freenet als auch Crash respektive klarmobil 100%ige Töchter von Mobilcom debitel sind, bin ich mir unsicher.)
Herzlichen Dank im voraus für eine Antwort, viele Grüße, Johannes

    Profilbild von Handyhase Daniel

    Handyhase Daniel 25.02.2021, 12:54

    Hallo Johannes!
    Die Portierung von mobilcom-debitel zu klarmobil ist von daher möglich, als es sich um zwei Unternehmen handelt: Die mobilcom-debitel GmbH und die klarmobil GmbH. Beide sind unter dem Dach der Freenet AG, das ist richtig und die klarmobil GmbH ist eine Tochter von md. Für die Portierung spielt dieses Konstrukt aber insofern keine Rolle, als das den Kund*innen nicht mehr vermittelbar ist, sollte die Portierung abgelehnt werden. Wenn das der Fall ist: Den Kundendienst kontaktieren, denn eigentlich ist technisch auch innerhalb einer Marke eine Portierung möglich, es gibt lediglich keine gesetzliche Verpflichtung. Aber andererseits möchte man Dich als Kunden ja nicht verlieren.
    Wir werden das in unserem Artikel mal besser herausstellen, vielen Dank für die Anregung!
    Viele Grüße
    Daniel | Handyhase.de

      Johannes 25.02.2021, 13:28

      Hallo Daniel, herzlichen Dank für Deine rasche Antwort und Hilfe! Viele Grüße, Johannes

Leni Schmidt 23.02.2021, 01:37

Hey
wie kann ich meine Mobilfunk Karte von Vodafon zu Telekom mit nehmem ist eine Prepaid karte
ohne Vertrag habe die Nummer schon 7 Jahre bitte um hilfe danke

Martin S. 19.02.2021, 16:59

Hallo,

ich habe einen LTE-Festnetz-Vetrag bei Vodafone. Kündigung jährlich möglich im Juni, mit drei Monaten Kündigungsfrist. Wegen Datenlimit und steigenden Verbrauch durch Homeschooling und Homeoffice, habe ich seit 7 Monaten einen Festnetzvertrag bei der Telekom (ohne Drosselung).
Ich möchte nun meinen Vodafonevertrag kündigen und die Rufnummer auf den schon bestehenden Telekomvertrag übertragen. Der Telekom-Kundenservice sagt, dass das nicht geht. Das würde nur bei gleichzeitigem Vertragswechsel gehen.
Stimmt das? Gibt es vielleicht doch eine Möglichkeit die Nummer zu behalten?

Gruß,
Martin

Poloczek 17.01.2021, 09:42

Hallo bzw. Guten Vormittag.

Ich habe einen mobilfunkvertrag direkt bei O2 und möchte zu mobilcom O2 bzw. zu SIM.de wechseln.
Habe auch eine mobile Festnummer. Kann ich diese auch mitnehmem?

Ich danke Euch für die Unterstützung.

VG aus Augsburg
Ulrich

    Profilbild von Handyhase Daniel

    Handyhase Daniel 17.01.2021, 10:39

    Hallo Poloczek,
    ja, Du kannst auch Deine mobile Festnetznummer mitnehmen. Bei sim.de gibt es zwar keine mobile Festnetznummer, aber bei einigen md-Tarifen im Telefónica-Netz.
    Auch die Portierung zu einem klassischen (stationären) Festnetz-Anschluss ist möglich. Je Nummer ist ein eigener Portierungsvorgang nötig.
    Viel Erfolg und viele Grüße
    Daniel | Handyhase.de

Stefan 15.01.2021, 13:41

Moin Handyhasen,

gilt das alles auch für Datentarife? Kann ich die meiner Telekom-CombiCard zugeordnete Nummer bei Kündigung zu einem anderen Anbieter als normale Rufnummer mitnehmen?

Viele Grüße und ein schönes neues Jahr
Stefan.

    Profilbild von Handyhase Daniel

    Handyhase Daniel 15.01.2021, 14:58

    Hallo Stefan,
    ja, das gilt auch für Datentarife mit Ausnahme derer, denen keine Rufnummer zugeordnet ist. Sobald das aber der Fall ist, kannst Du sie mitnehmen.
    Viele Grüße
    Daniel | Handyhase.de

      Stefan 15.01.2021, 22:09

      Hallo Daniel,

      vielen Dank für Deine Antwort.
      Das ist prima, denn die Datennummer gefällt mir besser als meine derzeitige Mobilnummer. 🙂

      Viele Grüße
      Stefan.

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