Telekom bringt neue WLAN-Router und -Verstärker mit Wi-Fi 7
Das Wichtigste in Kürze
- Die Telekom hat die Speedport-7-Router- und Repeater-Familie vorgestellt
- Dank DSL- und Glasfasermodem lassen sich unterschiedliche Verträge leicht anschließen
- Der Router arbeitet aber nur mit zwei von drei WLAN-Frequenzen.
Die Telekom hat die Speedport-7-Familie vorgestellt. Die besteht aus einem Wi-Fi-7-Router und zwei Repeatern, um das Signal zu verstärken und so auch in größeren Wohnungen oder Häusern guten Empfang zu haben. Der Wi-Fi-7-Router ist dabei besonders flexibel, was die Anschlüsse angeht.
Denn im Speedport-Router befinden sich sowohl ein DSL-Modem als auch ein Modem für den Glasfaseranschluss (GPON). Du kannst also mit demselben Router zwischen den Angeboten der Telekom wechseln, sollte beispielsweise irgendwann der Bagger vor Deiner Haustür eine Glasfaserleitung legen. Auch netzwerkseitig ist er gut ausgestattet:
So finden sich mehrere RJ45-Netzwerkbuchsen. Die blaue ist mit 2,5 GBit/s (2.5GbE) sogar besonders schnell. Dieser 2.5GbE-Port lässt sich als WAN-Schnittstelle verwenden, um etwa ein anderes Modem anzuschließen. Damit ist der Router für viele Anschlusszenarien vorbereitet. Du kannst an den Port aber auch einen Netzwerkspeicher (NAS) oder Dein Hauptnetzwerk anschließen.
Eine Buchse gibt es noch für Deinen DSL-Anschluss und ein Glasfaser-Kabel kann in den grünen Anschluss gesteckt werden. Auch für zwei klassische Telefone mit RJ11-Anschluss ist Platz. Ein USB-Anschluss lässt sich für ein Mobilfunkmodem nutzen.
WLAN-technisch ist das Gerät aber nicht so gut ausgestattet. Dem Speedport 7 fehlt nämlich das 6-GHz-Band. Bei Wi-Fi 6E ist dieses Pflicht, beim Nachfolger Wi-Fi 7 nur optional. Du wirst mit dem Speedport 7 also nicht mit Deinen modernen Smartphones auf das noch nicht so überlaufene 6-GHz-Band ausweichen können.
Repeater mit Mesh-Fähigkeit
Das gilt freilich auch für die Repeater. Die sind immerhin Mesh-fähig. Es gibt aber keinen separaten Rückkanal. In Deinem WLAN teilen sich Deine Smartphones, Tablets und Notebooks die Bandbreite mit der Kommunikation zwischen den Repeatern und dem WLAN-Router. Du hast also eine gute Abdeckung, aber die Bandbreite wird in der Praxis deutlich leiden. Mit einer Bruttodatenrate von 6.700 MBit/s ist hier einiges an Reserve vorhanden. Du musst allerdings die Datenrate auf die Frequenzbänder 2,4 GHz und 5 GHz aufteilen sowie bedenken, dass netto ohnehin deutlich weniger möglich ist.
Die Datenblätter der Telekom sind leider sehr ungenau, sodass sich nicht seriös sagen lässt, welche Bandbreite Du an einem Repeater haben wirst.
Insgesamt lassen sich mit dem Router fünf Mesh-Einheiten koppeln. Die Telekom bietet den Repeater als Speedport 7 WLAN-Verstärker und Speedport 7 WLAN‑Verstärker Plus an. Letzterer hat noch ein integriertes LTE-Modem für Mobilfunkempfang und zwei Netzwerkanschlüsse (1GbE, 2.5GbE). Diesen kannst Du auch per Netzwerkkabel mit dem Speedport 7 verbinden, was die WLAN-Bandbreite deutlich erhöhen sollte.
Der Verstärker ist für die Steckdose, der Verstärker Plus kann freier positioniert werden. (Bild: Deutsche Telekom)
Der Router und die beiden Verstärker sind bereits auf dem Markt erhältlich. Für den Router verlangt die Telekom rund 230 Euro. Der Verstärker kostet 90 Euro. Das Modell Verstärker Plus wird nur als Mietgerät angeboten. Auch die anderen Geräte kannst Du alternativ mieten.

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