Videofeatures bis zum Überlaufen

Vivo X500 Pro Max im Test: Das Flaggschiff für Video-Fans

Vivo bleibt dem Format seines Flaggschiffes treu, auch wenn beim RAM gespart werden musste. Das Vivo X500 Pro Max erneuert seinen Chipbestand unter den Linsen und im Körper, um spezifische Anforderungen zu erfüllen. Das Megapixel-Rennen wird den Oppo-Geschwistern überlassen und KI-Features sind in die Kamera-Modi gebacken, ohne überhand zu nehmen. Erfahre in unserem Test, ob das Vivo-Topmodell von Ende 2026 vielleicht Dein nächstes Smartphone werden kann.

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Vivo X500 Pro Max Test

Das Wichtigste zum Vivo X500 Pro Max in Kürze

  • 200 MP ZEISS APO-Telefotokamera mit Profi-Stabilisierung und Autofokus-Tracking.
  • 50 MP ZEISS TrueDynamic-Hauptkamera mit Gimbal, mit Blende ƒ/1.57 und Autofokus-Tracking.
  • Top-Chip von MediaTek und 6.750‑mAh-Akku.

Übersicht über das Vivo X500 Pro Max im Test

Kurz nach dem Oppo Find X10 Pro Max gesellt sich Vivo mit seiner Zeiss-Kooperation und dem Vivo X500 Pro Max in die Reihe neuer Top-Smartphones mit Kamerafokus für Ende 2026/Anfang 2027. Während sich Honor noch bis vrsl. Januar 2027 Zeit lässt, seine Magic9-Serie auch international zu vermarkten, ist es bei Vivo nun im Oktober/November schon so weit.

Beide Pro-Max-Geräte sind natürlich an vorderster Front die Aushängeschilder für MediaTeks neuen Top-Chip, den Dimensity 9600 Pro mit bis zu 4,55 GHz, der wie die Qualcomm-Konkurrenz im 2-nm-Verfahren hergestellt wird.

Vivo X500 Pro Max: Unboxing

Was macht das Vivo X500 Pro Max besonders?

Haupt- und Telefotokamera unterstützen Autofokus-Tracking mit 60 FPS. Damit bleibt Dein ausgewähltes Subjekt bei Videoaufnahmen und im Schnappschuss-Modus immer im Fokus. Dir gelingen also scharfe 4K-120-FPS-Videos oder aber Schnappschüsse von weit entfernten Subjekten bei 10- bis 30-fachem Zoom.

Vivo X500 Pro Max im Test – liegt gut in der Hand

Das Vivo X500 Pro Max liegt im Test gut in der Hand trotz 6,85 Zoll (Foto: Michael Spieler / Handyhase)

Mit dem optionalen Fotokit, kannst Du die Brennweite der verbauten Zoomlinse von 85 mm (Äquivalent) auf 200 oder 400 mm erhöhen. Die Extender werden mit einem speziellen Case vor die Telelinse geschnallt. Hier gibt es auch gleich zwei Varianten: eine Hülle mit Magnetring für schnelles kabelloses Laden, oder mit Batterie-Kamera-Griff, der die Lebensdauer Deines Vivo X500 Pro Max verlängert und Dir Kamerakontrollen an die Hand gibt.

Vivo X500 Pro Max – Case-Optionen zwischen Silikon und Akkugriff

Vivo X500 Pro Max – Case-Optionen zwischen Silikon und Akkugriff (Foto: Michael Spieler / Handyhase)

Vivo X500 Pro Max im Test: Nicht nur für Kamera-Enthusiasten

Im Vergleich zum Vorgänger, dem Vivo X300 Pro, ist aber auch der Bildschirm etwas gewachsen und der Akku hat spürbar zugelegt. Leider erreicht er nicht die 8.000 mAh, die er in China mitbringt, aber mehr ist mehr.

OriginOS 7, Vivos Android-Geschmacksrichtung, kommt erfreulich aufgeräumt daher und hat außer ein paar eigenen Standard-Apps und Tools keine Bloatware an Bord. Neben den Google-Services ist lediglich Facebook vorinstalliert.

Für Mac- und iOS-User ist die eingebaute Interoperabilität ein Segen. So findest Du in QuickShare nicht nur die Verbindung zu anderen Android-basierten Geräten, sondern auch AirDrop, das genauso funktioniert, wie man es erwartet. Du musst am Empfangsgerät nur für alle sichtbar sein.

Mit Vivos eigener Software Office Kit, kannst Du auch Deine Kamera, Notizen und Dateien mit Deinem Mac teilen oder Aufgaben übergeben (Handoff). Sogar verbundene AirPods zeigen ihren Ladestatus in der „Origin Island“ an.

Ein weiteres Feature für Deinen produktiven Alltag ist das Multi-Tasking mit „Origin Workbench“. Dabei werden aktive Fenster schnell zugänglich neben oder über der Haupt-App angezeigt. Das Feature benötigt Geräte mit 12 GB RAM. Origin OS kann den RAM durch Abknapsen von Speicherplatz auch um bis zu 24 GB dynamisch erhöhen. Dir stehen also beim Modell mit 12 GB RAM tatsächlich bis zu 36 GB RAM zur Verfügung.

Vivo verspricht derzeit, 5 Jahre Android- bzw. OriginOS-Updates zu liefern und 7 Jahre lang mit Sicherheitspatches zu dienen.

Mehrfachschutz des Vivo X500 Pro Max vor der Umwelt

Das Vivo X500 Pro Max ist gleich nach IP68 und IP69 vor Wasser und Schmutz geschützt und während ein Armorglas Vorder- und Rückseite schützt, sind die Linsen noch mal doppelt beschichtet, um Kratzern und Stürzen gewappnet zu sein. Die matte Rückseite unseres grauen Modells ist gesprenkelt mit polierten Punkten, die wie Sterne funkeln können.

Vivo X500 Pro Max – Starry Gray

Mit einem Hauch von Universum – Vivo X500 Pro Max in Starry Gray (Foto: Michael Spieler / Handyhase)

Foto & Video mit dem Vivo X500 Pro Max im Test

Während Oppo 2026 auf die höchstmögliche Auflösung bei allen Kameras des Oppo Find X10 Pro Max legt, konzentriert sich Vivo auf das Update seiner bestehenden Konfiguration auf die jeweilige neue Chip-Generation. Nicht nur beim SoC, sondern auch bei den Fotosensoren. In der „ZEISS TrueDynamic“-Hauptkamera mit 50 MP kommt Sonys Lytia 910 zum Einsatz, dessen gimbalartige Bildstabilisierung in gewissem Umfang Langzeitbelichtungen ohne Stativ ermöglicht und natürlich bei Videoaufnahmen für ein butterweiches Ergebnis sorgt.

Diverse Foto- und Videomodi sollen Dir bei der Verwendung assistieren. Sei es nun eine Bühnenperformance oder ein Wintersport, den Du festhalten willst.

Vivo X500 Pro Max – Kamera-Griff

Der Kamera-Griff macht das Vivo X500 Pro Max zur Kleinbildkamera (Foto: Michael Spieler / Handyhase)

Mit der Hauptkamera gelingen Dir außerdem herausfordernde Aufnahmen hinsichtlich der Belichtung. Die HDR-Fähigkeiten sollen Dir hier mehr Details sowohl in Schatten als auch in den hellen Bereichen herausarbeiten. Wir werden Probeaufnahmen nachliefern.

In ihrer Gänze sind die Kamerafeatures des Vivo X500 Pro deutlich eher auf Videoproduktion ausgelegt, was nur bedeutet, dass Du seine Fähigkeiten insbesondere beim Filmen ausreizen kannst. Das zeigt auch das „4K Cinematic Portrait Video“, das bei einem Nischenthema, nämlich „Portraitvideoaufnahmen bei Sonnenuntergang“, Atmosphäre und Hauttöne stimmungsvoll und natürlich reproduzieren soll. Mit Pro Log Video stehen Dir in der Nachbearbeitung alle Türen offen, aber das ist schon sehr speziell und wird wie Apples ProRes RAW und Apple Log 2 in den Pro-iPhones wohl auch nur von einem Bruchteil der Nutzer verwendet.

Vivo X500 Pro Max – ZEISS Triple-Cam

Die ZEISS Triple-Kamera des Vivo X500 Pro Max (Foto: Michael Spieler / Handyhase)

Beispielaufnahmen folgen an dieser Stelle! Halte die nächsten Tage hier Ausschau nach Proben des X500-Pro-Max-Kamerasystems. 👁️

Fazit zum Vivo X500 Pro Max im Test

Du stürzt Dich mit Vorliebe in die Videografie und suchst Dir die etwas spezielleren Themen zwischen Natur und Extremsport? Dann könnte das Vivo X500 Pro Max insbesondere für Dich einen Blick wert sein. Mit dem aktuellen Prozessor von MediaTek, dem großen Akku und dem hervorragenden Bildschirm wirst Du aber auch mit dem Handy glücklich, wenn Du nur Schnappschüsse mit etwas mehr Flexibilität machen willst.

Was geblieben ist: die umfangreichen Möglichkeiten, Dein Fotoerlebnis zu erweitern. Das schon vom Vivo X300 Ultra bekannte Fotokit mit zwei Telefoto-Extendern (200 mm & 400 mm), Kameragriff und Montagelösungen, wandert 2026 zum Pro-Max-Modell. Ob es dann noch ein neues „Ultra“ geben wird, bleibt abzuwarten.

Vivo X500 Pro Max – Foto-Kit im Einsatz

Vivo X500 Pro Max – Fotokit im Einsatz (Foto: Michael Spieler / Handyhase)

Was Du beim Vivo X500 Pro Max nicht finden wirst, ist eine überladene Suite von KI‑Tools. KI findet natürlich statt und wird auch vom MediaTek-Chip beschleunigt, ist aber auf die Kameras konzentriert, z. B. beim Subjekt-Tracking, um Dir den Umgang mit ihnen zu erleichtern und das Optimum aus den Aufnahmen herauszuholen.

Vorinstalliert sind Google Gemini und ein Tool zur KI-Retusche in der hauseigenen Fotogalerie. Das war’s.

Der Akku könnte natürlich immer größer sein, aber da er im Vergleich zum Vorgänger auch bei uns spürbar gewachsen ist, ist das ein Plus, genauso das schnelle Laden mit bis zu 90 Watt per Kabel und 40 Watt kabellos.

Preis und Verfügbarkeit des Vivo X500 Pro Max

Vivo X500 Pro Max Preis

Mit einem Einstiegspreis von 1.599 Euro für 12 GB + 256 GB Speicher ist auch das Vivo X500 Pro Max ein Oberklasse-Gerät ohne Kompromisse. Das bedeutet aber auch, dass der Preis im Vergleich zur ähnlichen (und einzigen) Variante mit 16 + 512 GB von 2025 mit 1.399 Euro UVP, um XYZ Euro gestiegen ist. Es ist vorbestellbar.

Preise (UVP ohne Vertrag)

  • 12 + 256 GB: 1.599 Euro
  • 12 + 512 GB: 1.799 Euro
  • 12 GB + 1 TB: 2.199 Euro

Du hast die Wahl zwischen den beiden Farben „Moonlit Black“ und „Starry Gray“. Wir tendieren stark zu Letzterem, da unser Testgerät auch in dem Grauton kam. Außerdem verstecken sich die namensgebenden Sterne wortwörtlich in der Rückseite. Bei richtigem Lichteinfall bringen sie die Fläche zum Glitzern (s. o.).

Vivo X500 Pro Max – Lieferumfang

USB-C-Kabel, Vivo X500 Pro Max, SIM-Tool, Silikonhülle und Papier (Foto: Michael Spieler / Handyhase)

Du hast keine Lust, aufs Vivo X500 Pro Max zu warten? Hier sind Deals mit Vertrag zu aktuell und sofort erhältlichen Vivo-Smartphones:

Profilbild von Michael
Schreibt seit 2011 für Online-Medien. Hält nichts von einer Gadget-Monokultur, auch im eigenen Haushalt. Apple-Produkte spielen seit 2003 eine Rolle, Android-Erstkontakt war das Motorola Milestone Ende 2009. Hat ein abgeschlossenes naturwissenschaftliches Studium vorzuweisen, was dabei hilft, den Blödsinn vom Wesentlichen zu trennen.

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