Nur noch wenige Tage entfernt!

iPhone Ultra: Alle Gerüchte zu Apples Mega-Fold im Überblick

Die Hinweise verdichten sich, dass es iPhones bald nicht mehr nur in Barrenform, sondern mit einem faltbaren Display gibt. Folgende Technik könnte Apple im mutmaßlichen iPhone Ultra verbauen. Aber auch beim Namen gibt es noch Unsicherheiten.

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So stellt sich Designer Canoopsy ein faltbares Apple-Gerät vor.

So stellt sich Designer Canoopsy ein faltbares Apple-Gerät vor, das iPhone Fold heißen könnte. (Bild: Canoopsy / Youtube)

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Vorstellung des iPhone Ultra wird voraussichtlich schon in wenigen Tagen erfolgen.
  • Beim Preis können wir in etwa von 2.000 Euro aufwärts ausgehen.
  • Erwartet wird ein Display in der Größe von 7,6 bis 7,8 Zoll. Das Außendisplay könnte bei etwa 5,5 Zoll liegen.
  • Es wird sehr flach (4,5 bis 4,8 Millimeter) und Apple soll sich auch der Knickfalte im Display entledigt haben.

Im Android-Lager gibt es bereits eine große Auswahl an faltbaren Handys, die auch zu Recht in unserer Liste der besten Foldables stehen. Nur iPhone-Fans gehen bis heute noch leer aus. Neben dem eher klassischen iPhone 18 bzw. iPhone 18 Pro Max wird Anfang September auch das iPhone Ultra erwartet. Als Name geistert auch die Bezeichnung iPhone Fold im Netz herum.

Welches Design, welche Bildschirmqualität, welche Kameratricks und welches Bedienkonzept Apple wohl plant, erfährst Du in diesem Gerüchte-Überblick zum iPhone Fold.

iPhone Fold
Display: 7,76"
Speicher: ab 256 GB
Dual-SIM:
5G:
Stimmen bisherige Informationen, könnte Apples Eintritt in den Foldable-Bereich überaus spannend werden. Ein iPhone Fold ohne sichtbare Falte wäre schon eine Sensation – wenn auch erst im September 2026.   Sven Wernicke - Redaktion
Profilbild Redakteur

iPhone Ultra Design: Wie könnte das Modell wirklich aussehen?

Das faltbare iPhone kommt, da sind sich mittlerweile alle sicher. Aber wie könnte das iPhone Ultra dann tatsächlich aussehen? Das Clamshell-Design, das wir vom Samsung Galaxy Z Flip 8 kennen, hat Apple dabei bewusst verworfen und wird sich am „Buchdesign“ orientieren, was übrigens auch beim Samsung Galaxy Z Fold 8 zum Einsatz kommt.

Es soll aber einen großen Unterschied zu Samsungs faltbaren Modellen geben. Apple soll die Display-Falz nahezu unsichtbar integriert haben. Dafür könnte Apple eine patentierte, selbstheilende Deckschicht nutzen. Sie kann neben kleineren Kratzern auch die Knickstellen von Scharnierdisplays beseitigen. Analyst Ming-Chi Kuo hat bereits vor vielen Monaten prognostiziert, dass Apple erst mit dem Modell startet, wenn das Display im aufgeklappten Zustand komplett faltenfrei bleibt.

Damit das Scharnier gleichzeitig dünn und robust ist, sieht Apple eine Titanlegierung vor. Das Gehäuse besteht aus einem Mix aus Titan und Edelstahl. In der Folge könnte das iPhone Fold laut Kuo im zugeklappten Zustand 9,5 Millimeter und geöffnet bis zu 4,5 Millimeter dünn sein. Leaker Instant Digital geht von bisher 4,8 Millimetern aus.

Zugunsten eines derart dünnen Gehäuses könnte Apple den SIM-Kartenschacht streichen und stattdessen einzig auf eSIM-Profile setzen, sagt Bloomberg-Experte Mark Gurman. Zudem soll die sogenannte „In-Cell“-Touchdisplaytechnik zum Einsatz kommen. Dies hat aber weniger mit der Dicke zu tun, sondern soll dazu beitragen, dass Du keine Knickfalte auf dem Display siehst. Dennoch soll es akkurat auf Eingaben reagieren.

Wie groß werden die Displays des iPhone Ultra?

Wie bei jedem Foldable, plant Apple zwei Displays, eines innen, eines außen. Die genaue Größe bleibt aber weiterhin unklar. Dafür kristallisiert sich aber ein gewisser Bereich heraus, der das Verhältnis etwas übersichtlicher einschränkt. Analysten und Beobachter gehen aktuell davon aus, dass der Bildschirm außen um die 5,5 Zoll groß sein könnte. Das große Hauptdisplay soll irgendwo zwischen 7,6 und 7,8 Zoll messen.

Die Panels für das iPhone Ultra wird dem Vernehmen nach exklusiv Samsung Display liefern, das hierzu auf neue Techniken setzt, die man in enger Abstimmung mit Apple entwickelt hat. Zudem fällt in vielen Leaks etwas auf: Das Format ist dem neuen Samsung Galaxy Z Fold 8 sehr ähnlich, also im zugeklappten Zustand ein wenig breiter als das wesentlich schmalere Galaxy Z Fold 8 Ultra.

Ausstattung: Welche Rechen-, Funk- und Entsperrtechnik steckt im iPhone Fold?

Weil eine dünne Bauweise bei Foldables herausfordernd ist, muss Apple wohl auch andere übliche Komponenten verkleinern oder weglassen. Demnach plant Apple, Face ID nicht einzubauen. Diese Entsperrtechnik braucht neben einer Frontkamera auch einen Laser und eine Infrarotkamera, die eine Tiefenkarte vom Gesicht erstellt. Stattdessen soll Touch ID in die Seitentaste integriert sein. Das berichtet auch Apple-Analyst Ming-Chi Kuo. In diesem Fall wäre mehr Platz für die anderen Kameras, die zum Fotografieren und Filmen da sind. Gleichzeitig könnte das Gehäuse etwas schrumpfen.

Sofern der Tech-Konzern sein Namenssystem fortsetzt, dürfte ein A20 oder A20 Pro die Rechenaufgaben übernehmen, vermutlich aber eher das Pro-Modell des Prozessors. In der iPhone-17-Generation von 2025 stecken A19-Chips. Das iPhone Ultra ist für 2026 geplant (zum vermuteten Marktstart mehr weiter unten).

Zudem dürfen wir getrost annehmen, dass Apples eigenes Mobilfunkmodem statt eines von Qualcomm im iPhone Ultra (Fold) steckt. Die Hauslösung kam erstmals im iPhone 16e zum Einsatz und hat sich seitdem weltweit im Konzern für eigene Chips durchgesetzt. Ferner dürften Chips für WLAN, Bluetooth und Thread eingebaut sein.

iPhone Ultra: Welches Betriebssystem kommt zum Einsatz?

Ein Geheimnis ist es jedenfalls nicht. Bei iPhones kommt das Betriebssystem iOS zum Einsatz und so ist es dann auch im iPhone Ultra. Aktuell ist die 2025 erschienene Hauptversion iOS 26, die auf den iPhone 17 Modellen vorinstalliert ist. Im Herbst 2026 erscheint mit iOS 27 die neue Version zusammen mit dem iPhone 18 Pro, Pro Max und dem iPhone Ultra. Dieses dürfte dann vorinstalliert sein und für ältere Modelle ausgerollt werden.

Welche Kameras sind im iPhone Ultra verbaut?

Das iPhone Ultra hat laut Kuo eine Dual-Kamera auf der Rückseite sowie je eine Front-Kamera im zugeklappten und auseinandergefalteten Zustand. Das deckt sich mit den Infos von Bloomberg-Journalist Gurman. Dem Weibo-Leaker Digital Chat Station zufolge haben beide rückseitigen Kameras jeweils einen 48-MP-Chip. Auf eine Tele-Linse musst Du vermutlich aus Platzgründen verzichten.

Zudem geht der Leaker davon aus, dass Apple die Kamera auf der Innenseite unter der Deckschicht des Displays und nicht im Rand darüber platziert. Für die Kamera auf dem Außendisplay plant Apple wohl anderes. Dafür könnte es eine kleine Aussparung auf dem Display geben, „Punch Hole“ genannt. Inwiefern Apple rund um die Innenkamera Platz für die seit dem iPhone 14 Pro eingeführte Anzeige namens Dynamic Island lässt, ist unbekannt.

Preise: Was soll das iPhone Ultra kosten?

Spoiler: sehr viel. Experte Ming-Chi Kuo rechnet mit einem Preisrahmen von 2.000 bis 2.500 US-Dollar. Mit einem umgerechneten Startpreis von 2.000 Euro für das iPhone Fold rechnen ein Analyst der Bank JPMorgan (via CNBC) und Mark Gurman ebenfalls. Der Analyst Arthur Liao von Fubon Research erwartet einen Startpreis von 2.399 Dollar. Egal in welche Richtung es hier geht, es wird wirklich teuer.

Vor dem Hintergrund der explodierenden Preise für Speicher und Halbleiter durch KI hatte Apple-Chef Tim Cook wiederholt erklärt, auch Apple werde um Preisanpassungen nicht herumkommen. Zuletzt machte man in Cupertino dann ernst und hob die Preise für Macs, iPads und weitere Produkte teils deutlich an.

Wann erscheint das iPhone Ultra?

Derzeit geht man wieder von einem möglichen Marktstart gemeinsam mit dem 18 Pro und dem 18 Pro Max Mitte September 2026 aus. Die Massenfertigung ist laut südkoreanischen Medienberichten bereits im Sommer angelaufen, nachdem zwischenzeitlich letzte Probleme in Zusammenhang mit dem anspruchsvollen Faltmechanismus gelöst wurden.

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Profilbild von Berti Kolbow-Lehradt
Berti ist freier Technikjournalist mit einem Her(t)z für Smartes - vom Smartphone bis zum Smart Home. Weil er dazu gerne Tipps gibt, trägt er den Beinamen "RatgeBerti" und schreibt darüber außer für die Handyhasen für viele weitere große Magazine. (Foto: Daniel Kunzfeld)

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