Glyph-Matrix, Alu-Körper und Mega-Zoom!

Nothing Phone (4a) Pro im Test – dieses Mittelklasse-Phone will zu den Flaggschiffen aufschließen!

Nothing schickt mit dem Phone (4a) Pro ein Smartphone ins Rennen, das sich mit einigen Verbesserungen immer mehr an die Oberklasse heranpirschen will. An anderen Stellen versucht der Hersteller zu sparen. Lies hier, ob sich das neueste Gerät der A-Reihe schlussendlich lohnt.

Das Nothing Phone (4a) Pro kommt in edlem Alu-Gehäuse und mit kreisrunder LED-Matrix. (Bild: Handyhase / Samuel Wolf)

Nothing-Handys mit Vertrag

Das Wichtigste in Kürze zum Nothing Phone (4a) Pro im Test

  • Die neue Nothing-Mittelklasse kommt unter anderem mit besserer Zoom-Linse, neuem Prozessor und etwas größerem Display.
  • Statt der herkömmlichen Leuchtstreifen verpasst der Hersteller dem Smartphone wie dem Phone (3) eine leuchtende Punkte-Matrix.
  • Abstriche musst Du bei der Selfie-Kamera machen, die restliche Hardware wurde beibehalten oder hat sich nur marginal verändert.
  • Wie auch das normale Nothing Phone (4a) erreicht uns das Phone (4a) Pro in Rosa (und Schwarz und Weiß, aber nicht Blau).
Phone (4a) Pro
Display: 6,83"
Akku: 5080 mAh
Speicher: ab 128 GB
Hauptkamera: 50 Megapixel
Dual-SIM:
5G:
Gesamtnote: 8,48 Alle Tests
Wird Nothing „erwachsen“? Mit dem ersten Metall-Unibody-Smartphone der Londoner Handy-Lifestyle-Marke schrumpft die bislang bestimmende durchsichtige Rückseite auf die Größe der Kamerainsel und mit ihr das Glyph-Interface zur Glyph-Matrix, wie wir sie aus dem aktuellen Flaggschiff, dem Nothing Phone (3), bereits kennen. Im Vergleich zum Vorgänger, der doch immer etwas wild anmutete, wirkt das Phone (4a) Pro deutlich aufgeräumter. Auch wenn der Prozessor mit der nächsten Snapdragon-Generation der logische Nachfolger ist, kannst Du keinen großen Leistungssprung erwarten. Allerdings wurde der Bildschirm heller, schneller und schärfer und die Telefotokamera kann etwas stärker zoomen. Der spürbar größere Akku bleibt jedoch Indien vorbehalten.   Michael - Redaktion
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Nothing Phone (4a) Pro im Test – der Flaggschiff-Infiltrator?

2026 soll Nothing zufolge eigentlich kein Oberklasse-Smartphone wie das Phone 3 auf den Markt kommen. Ganz ohne neue Nothing-Handys werden die Fans in diesem Jahr allerdings auch nicht auskommen müssen. Im März 2026 hat das Unternehmen nämlich seine A-Serie fortgeführt. Im Rahmen des Mobile World Congress in Barcelona konnte die Welt einen ersten Blick auf das Phone (4a) werfen, wenig später präsentierte Nothing auch das (4a) Pro. Letzteres kommt Ende März 2026 in den Handel und kann ab 479 Euro UVP erstanden werden.

Mit dem Essential-Key kannst Du auch bei dem Phone (4a) Pro Notizen oder Screenshots erstellen und speichern. (Bild: Handyhase / Samuel Wolf)

Doch auch wenn das Smartphone im mittleren Preissegment verortet werden kann, so bekommen wir doch den Eindruck, dass mehrere Features Einzug gehalten haben, die bislang eher den Handys jenseits der 1.000-Euro-Marke vorbehalten waren. Im Test haben uns primär das Design, die Kamera und das neue Glyph-Interface begeistert.

Nothing Phone (4a) Pro Ersteindruck: Grundfarben

Nothing Phone (4a) Pro im Test: Farben Silber und Schwarz (Foto: Michael Spieler / Handyhase)

Was macht das Nothing Phone (4a) Pro im Test aus?

Kurz: Aluminium, Farbe, LED-Matrix, neue Telefotokamera, neues Display, stärkerer Prozessor. Im Gegensatz zu anderen Herstellern handelt es sich hier beim Nothing Phone (4a) Pro um ein echtes Update gegenüber dem Vorgänger, aber auch dem kleineren Nicht-Pro-Modell. Das Pink sieht übrigens je nach Lichteinfall immer mal etwas anders aus, ist aber insgesamt eher ein Hauch von Pink, statt eines satten Farbtons.

Nothing Phone (4a) Pro Ersteindruck - Pink

Nothing Phone (4a) Pro auch in Pink wie das Nicht-Pro (Foto: Michael Spieler / Handyhase)

Haben sich in der letzten Generation hauptsächlich die Kameras voneinander unterschieden und kamen beide Handys mit demselben Prozessor, gibt es hier dieses Jahr größere Unterschiede.

Alu-Unibody mit dünnerem Körper, aber gleichem Gewicht. Snapdragon 7 Gen 4 statt Snapdragon 7s Gen 4 im Normalmodell. Glyph-Matrix, wie im Flaggschiff, statt Glyph-Bar. Noch größerer Bildschirm mit 6,83 Zoll und bis zu 144 Hz Bildwiederholrate. Es erreicht bis zu 5.000 Nits Helligkeit und dank höherer Auflösung eine deutlich höhere Pixeldichte für ein scharfes Bild.

@handyhase

Welches würdest du wählen?👀 Das Nothing Phone (4a) und 4a) Pro sind da und es ist gar nicht so leicht, sich für eins zu entscheiden😭 Fakt ist aber: Beides bieten ein sehr rundes Gesamtpaket zum fairen Preis👏🏻 #nothing #nothingphone #nothingphone4a #nothingphone4apro #techtok

♬ Floating Dreams (Lofi) – ProdbyRich

Qualcomm bleibt Nothings Chip-Ausrüster

Nothing hat sich, wie auch bei dem Vorgänger, für einen Prozessor vom Marktführer entschieden. Es wird der Snapdragon 7s Gen 4 im Nothing Phone (4a) Pro verbaut. Der Chip wurde im August 2025 präsentiert und birgt etwas höhere Taktraten als sein Vorgänger. Im Benchmark-Test (Geekbench 6) erzielte das SoC mit allen acht Kernen einen Score von 4.110 Punkten. Zum Vergleich: Das Phone (3a) Pro kommt nur auf 3.325 Punkte im Multi-Core-Score. Auch im Single-Core-Score übertrifft das Phone (4a) Pro den Vorgänger leicht mit 1.318 Punkten gegenüber 1.208 Punkten.

Nothing Phone (4a) Pro im Test: Manche Kameralinsen wurden verbessert, an anderen wurde gespart. (Bild: Handyhase / Samuel Wolf)

Der Snapdragon-Chip wird unter anderem das AMOLED-Display mit bis zu 144 Hz Bildwiederholrate powern. Im Test überzeugten uns vor allem die schmalen Bezels, die satten Farben und auch das flüssige Scrollen und Wechseln zwischen den Apps.

@handyhase Ist das der stärkste Zoom unter sechshundert Euro? Nothing liefert mit dem Phone 4a Pro ’n echtes Statement ab. Das Gerät kommt mit einem extrem dünnen Aluminium Unibody und ist in Silber, Schwarz und dem neuen Pink zu haben. Im Inneren sorgt der Snapdragon 7 Gen 4 für ordentlich Leistung. Das absolute Highlight ist aber das Kamera-Setup. Eine fünfzig Megapixel Sony Hauptkamera und eine fünfzig Megapixel Periskoplinse mit hundertvierzigfachen Ultrazoom. Der Akku bietet fünftausendachtzig Milliamperestunden und lädt mit fünfzig Watt in unter dreißig Minuten für den kompletten Tag. Das Glyph Interface wurde ebenfalls massiv geupgradet. Hundertsiebenunddreißig Mini LEDs, die doppelt so hell sind wie beim Vorgänger und jetzt Live Tracking für Uber oder Timer direkt anzeigen. Preislich liegt das Pro bei fünfhundertneunundvierzig Euro in der großen Ausstattung. Schreib mir mal in die Kommentare, was daran für dich ’n echter Kaufgrund wäre. #Smartphone #mwc26 #nothing4apro ♬ Originalton – Handyhase.de

Batterie-Upgrade bleibt Indien vorbehalten

Die Akkukapazität der (4a)-Serie steigt. Wie bereits aus der EU-Datenbank hervorging, setzt in Europa das Nothing Phone (4a) Pro auf einen 5.080-mAh-Akku. Die Leistung ist damit im Vergleich zum Vorjahr (5.000 mAh) leicht gestiegen, die Geschwindigkeit, mit der geladen wird, bleibt gleich. 50 Watt sind hier maximal möglich. Dafür kann es jetzt aber auch Reverse Charging per Kabel mit max. 7,5 W. In Indien bekommt das Handy ganze 5.400 mAh spendiert.

Dem Energie-Label der Europäischen Union zufolge hält die EU-Version des Akkus bei typischer Nutzungsweise bis zu 63 Stunden und 24 Minuten durch, ohne dass Du das Gerät an eine Steckdose anschließen musst. Wenn Du also keine überdurchschnittlich hohe Bildschirmzeit hast, solltest Du etwa zwei Tage ohne Zwischenladen auskommen.

Nothing Phone (4a) Pro im Test – verbesserter Zoom macht der Smartphone-Elite Angst

Dank der neuen Rückseite sieht das Pro sehr aufgeräumt aus und nicht ganz so wild wie der Vorgänger. Die Kameras befinden sich zwar im Grunde an derselben Stelle, aber die Unterteilung ist nicht mehr so unruhig. Das „Fenster“ mit seiner 3D-Wölbung beherbergt noch die typischen Nothing-Elemente inklusive der LED-Matrix, die sich beim Phone (3) abgeguckt wurde.

Die drei Linsen des Nothing Phone (4a) Pro sind auf einem Sockel direkt neben der kreisrunden Glyph-Matrix platziert. (Bild: Handyhase / Samuel Wolf)

Im Vergleich zum Vorgänger hat sich technisch nur sehr wenig geändert, dafür aber an den richtigen Stellen. Das wird in der folgenden Übersicht deutlich:

  • identisch: 50 MP, ƒ/1.9, 24 mm

Positiv hervorzuheben ist, dass sich der optische Zoom deutlich verbessert hat. Dein Fotoobjekt kannst Du jetzt noch näher heranholen dank 3,5-facher, verlustfreier Vergrößerung. Die Oberklasse-Modelle von Samsung, Xiaomi, Apple und Co. bieten zwar teilweise 4- oder 5-fachen Zoom, aber die Lücke zwischen den beiden Preissegmenten wird mit diesem neuen Nothing-Phone immer schmaler.

Die 7-fache Vergrößerung beim Phone (4a) Pro sieht auch noch einwandfrei aus, ist aber bereits nur durch virtuelles Zuschneiden des Bildes möglich. Bis zu 140-faches Heranzoomen bietet Dir das Gerät auch, die daraus resultierenden Fotos sind aber qualitativ so minderwertig, dass es sich mehr lohnt, einen Schritt näher an das Motiv heranzutreten.

In der folgenden Galerie findest Du Aufnahmen mit verschiedenen Zoom-Stufen bei verschiedenen Lichtverhältnissen. Ein Klick auf das Bild vergrößert es:

Ansonsten machen die Haupt- und die Ultraweitwinkellinse genauso gute Fotos wie die des Phone (3a) Pro. Zu monieren ist nur, dass Nothing seinem neuesten Modell ein paar Megapixel bei der Selfie-Kamera gestohlen hat.

Nothing Phone (4a) Pro Ersteindruck – Selfie-Cam

32 MP statt 50 MP: die neue Selfie-Kamera im Nothing Phone (4a) Pro (Foto: Michael Spieler / Handyhase)

Test-Fazit zum Nothing Phone (4a) Pro: Upgrades an den entscheidenden Stellen

Nothing spricht von einer Evolution seiner A-Reihe, was aus unserer Sicht vielleicht etwas hochgegriffen ist, aber dennoch ein Fünkchen Wahrheit enthält. Denn auch wenn sich der Großteil der Kameralinsen, der Akku und der Bildschirm kaum verbessert haben, offenbart das Phone (4a) Pro Verbesserungen, die das Handy aus der grauen Masse hervorstechen lassen.

So birgt die Kamera beispielsweise eine der stärksten Zoomlinsen in der Preismittelklasse. Ein aktualisierter Prozessor sorgt für ausreichend Leistung, sodass auch KI-Features, wie der Essential-Space problemlos funktionieren. Dank des hochwertigen Aluminium-Bodys fühlt sich das Smartphone zudem viel teurer an, als es eigentlich ist. Das Design mit der Glyph-Matrix ist natürlich Geschmackssache, aber in unseren Augen wirkt es auf jeden Fall deutlich stimmiger als bei dem Phone-(3)-Flaggschiff.

Leider ist Nothing auch nicht vor den steigenden Arbeitsspeicherpreisen gefeit und daher musst Du preislich für die vergleichbare Speicherausstattung 90 Euro mehr drauflegen. Ob sich ein Upgrade auf das Nothing (4a) oder das Nothing (4a) Pro für Dich lohnt, hängt also auch davon ab, ob der Preisanstieg für Dich die restlichen Neuerungen rechtfertigt. Deine Kaufentscheidung sollte sich hauptsächlich an dem Preis-Leistungs-Verhältnis orientieren.

Preise und Verfügbarkeit zum Nothing Phone (4a) Pro im Test

Das Nothing Phone (4a) Pro ist ab sofort auf dem europäischen Markt erhältlich. Aufgrund des Preisanstiegs beim 256‑GB‑Modell, gibt es nun auch ein 128-GB-Modell, das mit 479 Euro UVP immer noch 20 Euro teurer ist, als das Nothing Phone (3a) Pro mit 256 GB zu dessen Release. Hier die zwei Modelle:

  • 8 + 128 GB für 479 Euro (UVP ohne Vertrag)
  • 12 + 256 GB für 549 Euro (UVP ohne Vertrag)

Bei diesen höheren Mittelklassepreisen gegenüber dem Vorgänger, verursacht durch die gestiegenen RAM-Preise, lohnt sich auf jeden Fall ein Angebot mit Vertrag. Sobald die Händler das Handy listen, wirst Du Deals mit Tarif im Bundle dazu bei uns finden.

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Profilbild von Samuel
Bevor Samuel im Mai 2023 bei Handyhase anfing, war Technik für ihn eher Nebensache. Dann zündete die Begeisterung - mittlerweile bereitet er für die Community die besten Handy-Deals auf und gibt in verschiedenen Beiträgen seinen Bautzner Senf zu allem, was Dein Smartphone betrifft. Seine Stimme leiht er nebenbei dem Radio-Programm von MDR Sachsen.
Beteiligte Autoren: Michael

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