Und, Action! Vivo X300 Ultra als neues Videographen-Smartphone!
Das Vivo X300 Ultra kommt scheinbar in neuem Design mit neuen Farben. (Bild: Handyhase / Samuel Wolf)
Das Wichtigste in Kürze
- Vivo stellt Smartphones für professionelle Filmaufnahmen auf dem MWC 2026 vor.
- Das Vivo X300 Pro soll unter anderem LOG-Aufnahmen tätigen können und eine bessere Bildstabilisierung haben.
- Hinzu kommen mehrere Hardware-Add-Ons, die noch bessere Videos ermöglichen sollen.
- Details zur weiteren Technik, dem Preis oder dem Release-Zeitpunkt sind bislang unklar.
Vivo X300 Ultra im Hands-On: Chinesischer Hersteller wagt neuen Angriff auf die Smartphone-Oberklasse
Bei dem Vivo X300 Pro aus dem vergangenen Jahr dachten viele, der chinesische Hersteller hätte schon alles in die Kameratechnik gesteckt, was möglich ist. Große Sensoren, hohe Auflösungen sowie ein montierbares Teleobjektiv versprechen erstklassige Fotos, die die Konkurrenz ins Schwitzen bringen dürften.
Wenige Monate später will Vivo jedoch nachlegen. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona kündigte das Unternehmen mit dem Vivo X300 Ultra ein neues, angeblich noch besseres Flaggschiff an. Dieses richtet sich den Angaben zufolge vor allem an Filmemacher und Content Creator.
Vivo X300 Ultra: Profi-Videos dank Bildstabilisierung und LOG-Modus
So sollen 4K-Aufnahmen mit 120 FPS möglich sein, die sowohl in Dolby-Vision als auch im LOG-Format (10-Bit-Farbtiefe) aufgezeichnet werden können. Deine Filmaufnahmen könntest Du dadurch noch besser nachbearbeiten und ein intensiveres Color-Grading anwenden. Die Formate werden von allen drei rückwärtigen Linsen (Weitwinkel-, Ultraweitwinkel- und Telelinse) unterstützt, welche damit den gleichen Dynamikumfang haben.
Der Griff für das Vivo X300 Ultra kommt mit drei neuen Knöpfen. Dazu gehören ein Aufnahmeknopf für Videos, ein Button für den Blitz sowie eine individuell belegbare Taste. (Bild: Handyhase / Samuel Wolf)
Damit Du die Farbbearbeitung auch schon on-device durchführen kannst, implementiert Vivo einen Videomodus, der Dich die Kontraste, die Sättigung und auch die Tonwerte manuell einstellen lässt. Solltest Du mit diesen im Nachhinein nicht zufrieden sein, lassen sie sich natürlich auch in der Postproduktion anpassen.
Damit Deine Aufnahmen zudem ruckelfrei bleiben, setzt Vivo auf einen optischen Bildstabilisator (OIS). Dieser korrigiert Herstellerangaben zufolge bis zu 3 Grad bei einer Brennweite von 85 Millimetern.
Neues Zubehör soll das Vivo X300 Ultra in eine Kinokamera verwandeln
Um aber wirklich hochqualitative Videos mit dem Vivo X300 Ultra aufnehmen zu können, hat der Tech-Riese jede Menge externe Hardware produzieren lassen. Der Vorgänger wurde bereits durch ein Kamera-Kit, bestehend aus kompatibler Hülle, Kameragriff, Objektivringen und einem 200-mm-Teleobjektiv, ergänzt.
Jetzt sollen noch mehr Erweiterungen dazukommen, denn Vivo stellte neben dem Smartphone auch einen überarbeiteten Handgriff, einen Kühllüfter für die Rückseite und einen Kamerakäfig vor. Auch ein Erweiterungsrahmen für externe Objektive soll Teil des neuen Zubehörs werden.
Das Kamerazubehör des Vivo X300 Pro ist im Vergleich zum Vorgänger deutlich erweitert worden. (Bild: Handyhase / Samuel Wolf)
Gemeinsam mit Zeiss hat Vivo außerdem ein neues Objektiv entwickelt, welches eine Brennweite von 400 Millimetern hat. Dabei gibt es gute Nachrichten für alle Nutzer des Vorgängers: Das Teleobjektiv passt auch auf das Vivo X300 Pro.
Vier Mikrofone sorgen für mehr Soundoptionen
Durch die Erweiterung auf vier Mikrofone soll das Vivo X300 Ultra Klänge noch besser einfangen. So habe Vivo sechs verschiedene Aufnahmemodi entwickelt, die die Tonquelle präziser ansteuern und Hintergrundgeräusche besser ausblenden können. So genaue Mikrofone hat unseres Wissens nach noch kein anderes Smartphone.
Wann kommt das Vivo X300 Ultra?
Leider ist das aber auch schon alles, was wir zu dem Vivo X300 Ultra wissen. Der Hersteller verschwieg bisher genauere Spezifikationen und auch ein Release-Termin ist nicht bekannt. Da wir das Handy allerdings schon in der Hand halten durften, gehen wir davon aus, dass die Markteinführung nicht mehr lange auf sich warten lässt. Wir rechnen damit, dass das Creator-Handy noch im März dieses Jahr vorgestellt wird.
Auch bei der Preisgestaltung herrscht große Unsicherheit. Klar ist, dass Vivo das Ultra-Modell als Upgrade zum Vivo X300 Pro vermarktet. Das bedeutet, dass die UVP mindestens bei 1.399 Euro liegt, denn so hoch war der Listenpreis für das Vorjahresmodell. Da war allerdings das Kamera-Kit nicht inkludiert und auch die RAM-Preise waren noch nicht so hoch, wie derzeit. Ein Preisanstieg bei dem Vivo X300 Ultra ist damit ziemlich wahrscheinlich.
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