Nothing Phone (4a) Pro: Bekommt die A-Reihe im März schon eine Fortsetzung?
Sieht das Nothing Phone (4a) Pro seinem Vorgänger ähnlich oder erwartet uns ein komplett neues Design? (Bild: Handyhase/ Samuel Wolf)
Das Wichtigste in Kürze
- Leakern zufolge könnte Nothing seine neue A-Serie bereits in wenigen Tagen vorstellen.
- Ein besserer Prozessor und ein Batterie-Upgrade sind aktuell erwartbar, weitere markante Neuerungen noch nicht bekannt.
- Aufgrund der Chip-Krise und der hohen RAM-Preise ist es sehr wahrscheinlich, dass das Nothing Phone (4a) und (4a) Pro teurer werden.
- Ein neues Nothing-Flaggschiff in Form eines Nothing Phone (4) wird es in diesem Jahr nicht geben.
Hersteller zerschlägt Gerüchte um baldiges neues Flaggschiff
Xiaomi, Google und Apple stellen in diesem Jahr mindestens ein neues Premium-Smartphone vor. Nothing plant nichts dergleichen. CEO Carl Pei sagte in einem Interview, es werde 2026 kein neues Flaggschiff-Smartphone geben, da das Phone (3) Nothings neues Flaggschiff sei. Pei zufolge will das Unternehmen nicht jedes Jahr ein Flaggschiff-Handy auf den Markt bringen, nur weil es in der Branche üblich ist. Jedes Upgrade soll demnach signifikante Neuerungen mit sich bringen.
Nothing Phone (4a) Pro lässt nicht mehr lange auf sich warten
Ganz ohne neue Nothing-Smartphones werden die Fans in diesem Jahr allerdings auch nicht auskommen müssen. So bestätigte Pei selbst, dass im mittleren Preissegment die A-Serie fortgeführt wird. Leakern zufolge soll dies sogar unmittelbar passieren. Yogesh Brar prognostiziert, dass wir bereits am 5. März ein Nothing Phone (4a) und (4a) Pro sehen werden.
Im vergangenen Jahr hatte Nothing seine neuen Handys der A-Serie im Rahmen des Mobile World Congress in Barcelona ausgestellt. Möglicherweise wählt der Hersteller auch in diesem Jahr die Technikmesse als Rahmenveranstaltung für den Launch.
Was ist bereits zu dem Nothing Phone (4a) Pro bekannt?
In einem Interview, das Nothing selbst veröffentlichte, ließ Geschäftsführer Pei bereits einige Neuerungen anklingen, die uns bei dem Nothing Phone (4a) und (4a) Pro erwarten. Demnach könntest Du im März ein verbessertes Display, neue Farben, eine erneuerte Kamera, ein neues Design sowie eine stärkere Performance sehen. Details nannte Pei nicht, dafür offenbaren aber Gerüchte diverse Einzelheiten.
Leaker rechnet mit Qualcomm-Chip
Der Brancheninsider Gadgetsdata vermutet, dass sich Nothing wie auch bei dem Vorgänger für einen Prozessor vom Marktführer entscheidet. Demnach könnte der Snapdragon 7s Gen. 4 im Nothing Phone (4a) (Pro) verbaut werden. Der Chip wurde im August 2025 präsentiert und birgt etwas höhere Taktraten als sein Vorgänger.
Er soll unter anderem das OLED-Display mit 120 Hz Bildwiederholrate powern. Auch dieses soll nämlich dem Leaker zufolge bei den neuen Nothing-Geräten zum Einsatz kommen.
Batterie-Upgrade scheint sehr wahrscheinlich
Die Akkukapazität der 4a-Serie steigt allem Anschein nach. Wie GSMArena berichtet, geht aus einer EU-Datenbank hervor, dass Nothing auf einen 5.080-mAh-Akku setzen wird. Die Leistung ist damit im Vergleich zum Vorjahr (5.000 mAh) leicht gestiegen, die Geschwindigkeit, mit der geladen wird, bleibt mutmaßlich gleich. 50 Watt sind hier laut GSMArena maximal möglich.
Nothing Phone (4a) Pro – bleibt die Kameratechnik die gleiche?
Während Pei Upgrades für das Kamera-Set-up ankündigt, nimmt Leaker Gadegetsdata auf X etwas die Luft raus. Demnach soll die Zusammensetzung der Linsen fast identisch sein mit der vorhergehenden A-Generation. Was dabei hinter dem „fast“ steckt, bleibt zu mutmaßen.
Es liegt aber nahe, dass Du bei dem Pro-Modell wieder eine Dreierkonstellation aus einer Weit- und Ultraweitwinkellinse sowie einer Telekamera vorfindest. Immerhin: Sie ermöglicht Dir hochauflösende Bilder (bis zu 50 MP) sowie dreifach, optischen Zoom. Bei dem etwas günstigeren Phone (3a) ist das Set-up ähnlich, nur die Telelinse ist etwas schwächer. Auch hier sind kaum Neuerungen zu erwarten.
Fazit: Solltest Du auf das Nothing Phone (4a) Pro warten?
Nothing spricht zwar von einer Evolution seiner A-Reihe, aber wie groß der Sprung zu der Vorgänger-Generation ist, lässt sich bislang nur schwer abschätzen. Fraglich ist auch noch, wie das Design ausfällt. Dieses spielt bei den Smartphones des britischen Herstellers eine so große Rolle, wie bei scheinbar keinem anderen Unternehmen der Branche und könnte für manche zu einem der stärksten Kaufargumente werden.
Leider ist Nothing auch nicht vor den steigenden Arbeitsspeicherpreisen gefeit und daher ist es sehr wahrscheinlich, dass Du preislich mehr drauflegen musst. Ob sich ein Upgrade auf das Nothing (4a) oder das Nothing (4a) Pro lohnt, hängt also auch davon ab, wie hoch der Preisanstieg sein wird. Deine Kaufentscheidung sollte sich also hauptsächlich an dem Preis-Leistungs-Verhältnis orientieren. Dieses sollte zeitnah feststehen.
Kommentar verfassen