Hands-On: Anker Nano Charger als niedliches USB-C-Netzteil mit Sonderfunktionen für iPhones
Ankers Nano Charger mit Smart Display kommt im April auf den Markt. (Foto: Andreas Sebayang / Handyhase)
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- Ankers neuer Nano Charger ist klein und bietet trotzdem ein informatives Display.
- Ein per USB Typ C angeschlossenes iPhone meldet sich mit dem Modellnamen.
- Das funktioniert leider nicht mit Lightning-basierten Smartphones.
Abseits des Mobile World Congress hatten wir von Handyhase die Gelegenheit, uns Ankers neuen Nano Charger mit Smart Display anzuschauen. Wie bei den Nano Chargern von Anker üblich, handelt es sich um ein besonders kleines Netzteil, auch wenn die europäische Version durch den starren Stecker etwas mehr Platz einnimmt als die US-Version, bei der sich die Stromkontakte zur Steckdose sogar einklappen lassen.
Das Besondere an diesem USB-C-Ladegerät ist der Umstand, dass es trotz der Größe noch ein informatives Display gibt. Du kannst also sehen, ob Dein Smartphone mit ordentlicher Geschwindigkeit aufgeladen wird oder beispielsweise gerade etwas drosselt, weil es zu warm ist. Das Maximum liegt bei 45 Watt.
Charger erkennt iPhones
Über das Display erfährst Du beispielsweise auch, welches iPhone an dem USB-C-Anschluss mit dem Ladegerät kommuniziert. Bei unserem Test konnte das Ladegerät etwa korrekt ein iPhone 15 und ein iPhone Air erkennen. Doch das geht nicht mit allen iPhones. Unser 13 Mini erkannte es nicht. Laut Anker braucht es ein USB-C-iPhone. Die alten Lightning-Smartphones von Apple werden nicht erkannt. Ein iPad konnten wir mangels Testgerät nicht ausprobieren. Ein Android-Smartphone kannst Du natürlich auch aufladen, der Charger zeigt aber auch hier das Modell nicht auf dem Display.
Zusätzlich bietet das Ladegerät einen Care-Modus für besonders sanftes Laden. Ladegerät und Smartphone bleiben so besonders kühl. Dafür gibt es seitlich eine Schaltfläche. Das Display hat nämlich keinen Touchscreen. Diese Schaltfläche arbeitet wie ein Berührungssensor. Es gibt also nichts zu drücken. Die Bedienung geht aber leicht von der Hand.
Über den Schalter kannst Du auch zwischen den unterschiedlichen Status-Displays durchschalten. So gibt es etwa eine Temperaturanzeige.
Das Ganze wird dann noch durch viele nette Animationen garniert. Ein Bildschirmschoner wird einige Zeit lang beispielsweise für niedliche Gesichtsanimationen genutzt. Die sind auch nicht allzu übertrieben. Damit eignet sich der Nano Charger durchaus auch für Kinder, die ein bisschen mehr Informationen rund um das Laden erfahren wollen.
Fazit und Verfügbarkeit des Anker Nano Charger mit Smart Display
Beim ersten Eindruck gefiel uns der Nano Charger ziemlich gut. Das Display ist nicht nur hübsch anzuschauen, sondern auch informativ. Den sanften Lademodus finden wir auch spannend. Um den zu testen, bräuchten wir aber mehr Zeit, das war im Rahmen des Hands-Ons leider nicht möglich.
Ein bisschen knapp für ein Reiseladegerät ist aber der einzelne USB-C-Anschluss. Wir hätten uns da durchaus einen zweiten gewünscht. Positiv ist die hohe Leistung. Mit 45 Watt reicht das sogar für viele Notebooks. Im Zweifel lädst Du dann Dein Smartphone über das Notebook in der Reihe auf.
Den Nano Charger mit Smart Display will Anker Anfang April auf den Markt bringen. Es kommt – passend zu den aktuellen iPhones – Stone Black, Aurora White, Misty Blue und Cosmic Orange. Der Preis liegt bei rund 50 Euro.
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