Galaxy S26 Ultra im Test – das Smartphone für mehr Privatsphäre!
Das Samsung Galaxy S26 Ultra überzeugt vor allem durch gestochen scharfe Fotos, einen starken Prozessor und eine spannende Privatsphäre-Funktion. (Bild: Samuel Wolf / Handyhase)
- Anstatt wie bei den günstigeren Modellen auf einen Exynos-Chip zu setzen, verpasst Samsung dem Galaxy S26 Ultra den neuesten Snapdragon-Prozessor.
- Das Display bekommt erstmals eine Privatsphäre-Einstellung, die vor neugierigen Blicken Deiner Mitmenschen schützen soll.
- Auch die Kamera sowie der Akku erhalten vielversprechende Hardware-Anpassungen.
Galaxy S26 Ultra im Test: Neues Display-Feature schützt vor neugierigen Blicken
Display-Folien, die fremde Blicke auf das eigene Smartphone vermeiden, kennen vermutlich viele. Jetzt hat Samsung jedoch erstmals eine solche Funktion in die Hardware des Galaxy S26 Ultra integriert. Schaust Du also direkt von oben auf den Bildschirm herab, ist alles normal erkennbar.
Neigst Du das Smartphone allerdings und wagst seitlich einen Blick auf das Display, siehst Du wortwörtlich schwarz. Der Modus kann komplett aktiviert und deaktiviert werden oder nur bei einzelnen Apps Anwendung finden. Zudem gibt es zwei Stufen. Bei der einen kannst Du, wenn Du seitlich auf den Bildschirm schaust und Dich anstrengst, noch leichte Umrisse erkennen.
Die zweite schirmt unliebsame Blicke noch mehr ab, verringert aber auch die Sichtbarkeit für Dich ein Stück. Unser Test hat aber gezeigt, dass bei beiden Varianten nicht wirklich erkennbar wird, was Du gerade auf Deinem Display siehst. Ohne spezielle Folie ist das schon einmal eine sehr spannende Innovation.
Durch den AMOLED-Bildschirm, welcher 6,9 Zoll in der Diagonalen misst und Spitzenhelligkeiten von 2.600 Nits sowie eine Refresh-Rate von 120 Hz bietet, bekommst Du trotzdem ein breites Farbspektrum.
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Dünner und zugleich dicker
Das Samsung Galaxy S26 Ultra ist nur 7,9 Millimeter dick. (Bild: Samuel Wolf / Handyhase)
Insgesamt ist das Galaxy S26 Ultra wortwörtlich eine runde Sache. Wir sehen bei der teureren Ausführung der Samsung-Serie abgerundete Ecken. Das Galaxy S25 Ultra kam wie die vorherigen Iterationen ziemlich kantig daher. Im Test liegt das Galaxy S26 Ultra dadurch trotz seiner Größe vergleichsweise sicher in der Hand. Natürlich ist es aufgrund des großen Bildschirms nur schwer mit einer Hand zu bedienen, aber immerhin lässt es sich besser umgreifen.
Abmessungen können wir Dir auch nennen. So betragen die Dimensionen des Handys 163,6 mm Höhe, 78,1 mm Breite und 7,9 mm Dicke.
Eigentlich ist das aktuelle Ultra-Modell also 0,3 mm dünner als das vorherige. Wir schreiben bewusst „eigentlich“, da der Kamerabuckel auf der Rückseite hervorsteht und nicht in diese Maße mit eingerechnet ist. Weil Samsung an der vertikalen Anordnung der Module festhält, liegt das Galaxy S26 Ultra also ziemlich wackelig auf dem Tisch.
Samsung schraubt etwas an der Kamera
Die Weitwinkel-Knipse des Galaxy S26 Ultra bekommt ein großes Upgrade. Anstatt einer Blende der Öffnung ƒ/1,7 setzt der Hersteller auf eine ƒ/1,4-Blende. Diese lässt mehr Licht durch und kann so bei schlechten Lichtverhältnissen noch bessere Ergebnisse erzielen. Sie löst weiterhin mit 200 Megapixeln aus. Auch die Blende des Periskop-Zooms (50 MP) wird deutlich größer (von ƒ/3,4 auf ƒ/2,9.). Dadurch sollst Du mit dem bis zu fünffachen optischen Zoom auch bei Nacht noch bessere Bilder erzielen.
In der folgenden Galerie kannst Du Dir einen Eindruck davon machen, wie die Kamera tatsächlich performt. Das Herzstück der Kamera des Galaxy S26 Ultra ist zunächst natürlich der Zoom:
Aber auch bei weniger optimalen Lichtverhältnissen, wie in den folgenden Bildern mit Gegenlicht, lassen sich Details und Kanten der schlecht beleuchteten Bereiche erkennen:
Die Brillanz der Weitwinkellinse offenbart sich vor allem, wenn Du Porträts schießt. Diese müssen übrigens nicht immer von Menschen sein:
An der Ultraweitwinkel- sowie der Telephoto-Linse hat sich hardwaretechnisch kaum etwas geändert. Auch die Selfiekamera ist in ihrer Beschaffenheit gleich geblieben.
Kernhardware des 2026er-Samsung-Zugpferdes im Test
Die Kamera des Samsung Galaxy S26 Ultra steht etwas hervor, sodass das Handy flach liegend leider immer etwas wackelt. (Bild: Samuel Wolf / Handyhase)
Das Galaxy S26 Ultra wird wie die meisten aktuellen und kommenden Android-Flaggschiffe von einem Qualcomm-Chipsatz angetrieben: dem Snapdragon 8 Elite Gen 5. Damit ist das S26 Ultra ähnlich schnell wie die besten Smartphones der Konkurrenz. So erzielte das Gerät im Geekbench‑6-Benchmark-Test einen Multi-Core-Score von 11.057 Punkten. Das sind im Vergleich zum Vorgänger, dem Galaxy S25 Ultra, direkt einmal 1.600 Punkte mehr.
Auch der Score für die einzelnen Kerne kann sich sehen lassen. 3.712 Punkte erreichte das Galaxy S26 Ultra im Test im Single-Core-Score. Das Ultra-Modell des vergangenen Jahres kam nur auf 2.852 Punkte. Im Alltag merkst Du diesen Leistungssprung aber nicht wirklich. Ähnlich wie bei den günstigeren Varianten laufen alle Anwendungen flüssig und auch jegliche Mobile-Games stellen keine Herausforderung dar. Die Stärke des Prozessors merkst Du also eigentlich nur daran, dass Du nichts merkst und es keine Ruckler gibt.
Anders als das Flaggschiff wurde das reguläre Galaxy S26 mit einem Exynos 2600 ausgestattet – leider nur mit moderatem Leistungsgewinn.
Vor allem, weil Samsung viel Wert auf sein Galaxy AI legt und KI-Berechnungen auf dem Handy viel Arbeitsspeicher benötigen, wäre mehr RAM sinnvoll. 16 GB RAM sind zwar nicht standardmäßig bei dem Ultra-Smartphone vorhanden, dafür zumindest bei der 1-Terabyte-Version. Der Rest der Geräte muss mit 12 GB Arbeitsspeicher auskommen.
Akkukapazität stagniert – Samsung schraubt kaum an der Batterie
Das Galaxy S26 Ultra kommt in den Farben Black, White, Sky Blue, Cobalt Violet, Silver Shadow und Pink Gold. (Bild: Samuel Wolf / Handyhase)
Im Herbst 2016 brachte Samsung mit dem Galaxy Note 7 unfreiwillig einen Silvesterböller in Smartphone-Gestalt auf den Markt. Der zum thermischen Durchgehen neigende Akku schadete dem Ruf des Herstellers stark. Nach neun Jahren sollte man aber meinen, dass der Technik-Riese das Trauma allmählich überwunden haben sollte.
Allerdings setzt Samsung auch wie bei dem Galaxy S25 Ultra auf eine Batterie mit 5.000 mAh. Willst Du eine größere Batterie, musst Du Dich weiterhin bei der Konkurrenz umschauen. So bietet etwa das OnePlus 13 satte 6.000 mAh. Laut dem Energie-Label der EU hält das Galaxy S26 Ultra im Test immerhin trotzdem etwas länger durch als sein Vorgänger.
Bei weniger intensiver Nutzung schafft die Batterie 55 Stunden. Zudem sind 1.200 Ladezyklen möglich, bevor die Kapazität auf 80 Prozent sinkt. Das sind leider etwas weniger als beim Galaxy S25 Ultra.
Ladegeschwindigkeiten: Samsung schaltet in den Turbo
Das hängt aber vielleicht auch damit zusammen, dass es bei der Ladegeschwindigkeit ein Upgrade gab. Laden per Kabel ist jetzt mit 60 statt 45 Watt möglich. Das sind zwar trotzdem noch keine Rekordwerte, aber immerhin eine Verbesserung zum Vorjahr.
Zum Vergleich: Das zwei Jahre alte Motorola Edge 50 Pro (+Ultra) ist das hierzulande am schnellsten ladende, noch erwerbbare Handy. Es füllt den leeren Akku mit 125 W in nur 18 Minuten vollständig auf. Beim Galaxy S25 Ultra dauert die Prozedur circa 69 Minuten. Das ausverkaufte realme GT3 hat mit 240‑W‑Ladeleistung und unter 10 Minuten für einen kompletten Ladevorgang hier übrigens seit 2023 die Krone auf. 2026 beschränken sich die Topgeräte bislang auf 100 W.
Auch beim kabellosen Laden drückt Samsung auf die Tube. Das S26 Ultra ist sogar gemäß Qi2 25W mit der maximalen Leistung von 25 Watt aufladbar. Bisher hatte sich Samsung bei Qi2 zurückgehalten, auch wenn einige Geräte immerhin Qi2-ready sind. Aber dann brauchst Du eine spezielle Hülle. Das S26 Ultra kann Qi2 25W von Haus aus.
Preis des Galaxy S26 Ultra im Test: wieder ein kostspieliger Spaß, aber stabil
Trotz massiver Preissteigerungen in der Chipindustrie kann Samsung seine Preise bei einer Ausführung stabil halten. Wie auch bei dem Galaxy S25 Ultra zahlst Du für eine 256-GB-Variante 1.449 Euro. Bei den Ausführungen mit mehr ROM zahlst Du auch im Vergleich zum Vorjahr etwas mehr. Statt 1.569 Euro für die 512-GB-Edition fallen zum Marktstart 1.649 Euro an und statt 1.809 Euro für die 1-TB-Edition musst Du diesmal 1.949 Euro UVP einplanen.
Wir informieren Dich natürlich über spannende Deals mit dem Handy mit Vertrag, durch die Du ordentlich sparen kannst.
Das Galaxy S26 Ultra soll noch schlauer sein
Hardware gut und schön, aber wie sieht es denn mit der Software aus? Das Betriebssystem des Galaxy S26 Ultra wird eng mit Perplexity verzahnt sein. Samsung löst sich damit in der Abhängigkeit von Google durch Gemini etwas, unterstützt das Programm in diesem Jahr aber weiterhin.
Generell soll Galaxy AI kostenlos bleiben. Der Hersteller gab zuvor an, dass die Künstliche Intelligenz nur vorübergehend gratis ist. Ebenfalls von verbesserten KI-Features dürften die Kamera, der Akku, die Sprachsteuerung und die Texteingabe profitieren.
@handyhase Und, würdest du dir das S26 Ultra gönnen? #samsung #s26ultra #samsungnews #techtok #smartphonenews
Fazit: Lohnt sich ein Kauf des Galaxy S26 Ultra?
Fassen wir zusammen: Zu Buche stehen bei dem Samsung Galaxy S26 Ultra weitere Blenden bei der Kamera, schnelleres Laden, ein neuer Prozessor sowie eine Funktion, die Deinen Bildschirm vor neugierigen Blicken schützt. Hinzu kommen ein starkes AMOLED-Display und eine 5.000-mAh-Batterie, die Du hauptsächlich schon von dem Vorgänger kennst. Ob das fast 1.500 Euro wert ist, entscheidest am Ende Du.
Was wir aber anerkennen müssen, ist, dass Samsung in diesem Jahr wirklich versucht, Neues zu bieten. Das war bisher nicht immer so. Vielleicht wirken die Verbesserungen auch nur marginal, wenn wir sie im Vergleich zu dem Vorjahresmodell betrachten. Überlegst Du beispielsweise, von Deinem alten Galaxy S23 Ultra zu wechseln, dann dürfte der Qualitätssprung deutlicher spürbar sein.
Solltest Du Dich für einen Kauf entscheiden, schlagen wir Dir vor, das Samsung Galaxy S26 Ultra mit Vertrag zu bestellen. Sollte Dir das Gerät allerdings zu teuer sein, dann wirst Du möglicherweise eher mit einem Flaggschiff eines anderen Herstellers glücklich – beispielsweise Xiaomi, Honor oder Nothing. Sie alle listen wir in unserer Tarifübersicht.