Unitymedia & Deutsche Bahn: So wird die Bahnhofsuhr nicht nur digital, sondern auch intelligent – dank LoRaWAN!

Mit dem Funknetz LoRaWAN von Unitymedia geht die Vernetzung des Lebens einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Auf der Breitbandmesse der Anga Com in Köln präsentierte der Kabelnetzbetreiber nicht nur sinnvolle Ideen zur Umsetzung vom "Internet der Dinge", sondern auch erste Ergebnisse. In Kooperation mit der Deutschen Bahn werden die Bahnhofsuhren dank LoRaWAN nicht nur digital, sondern auch intelligent!

Unitymedia & Deutsche Bahn: So wird die Bahnhofsuhr nicht nur digital, sondern auch intelligent - dank LoRaWAN!

Unitymedias Funknetz LoRaWAN: Smart City, Smart Home & mehr

In den vergangenen anderthalb Jahren hat Unitymedia nicht nur Zeit, sondern auch viel Geld in die Entwicklung des Internets der Dinge gesteckt, um die Themen Smart City, Smart Home und die Vernetzung von Gegenständen weiter aufleben zu lassen. Dank des hauseigenen Funknetz LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) kommt dieser Ausbau nicht nur der Landwirtschaft und Unternehmen zugute, sondern auch dem Endverbraucher. Doch wie kannst Du Dir das genau vorstellen? Ein interessantes Beispiel, dass auf das Funknetz LoRaWAN zurückgreift, ist in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn entstanden.

Das Bahnhofsuhrprojekt mit Unitymedia

Von dem Bahnhofsuhrprojekt mit Unitymedia berichtet Oliver Brandmüller (Deutsche Bahn). Welche Vorteile das System bietet und warum muss eine Bahnhofsuhr überhaupt intelligent sein, erklärte er in seinem Vortrag.

Unitymedia & Deutsche Bahn: So wird die Bahnhofsuhr nicht nur digital, sondern auch intelligent - dank LoRaWAN!

Mit Hilfe von LoRaWAN wird die Uhr am Bahnhof nicht nur digitaler, sondern auch intelligenter. Kommt es zum Beispiel zu einem Schaden an der Uhr, wird von dieser automatisch eine Benachrichtigung erzeugt und an die zuständigen Mitarbeiter bei der Deutschen Bahn übermittelt. Das Beste: In dieser Nachricht stehen nicht nur konkrete Angaben zum Schaden, sondern der Techniker erfährt bereits vorab, was er für die spätere Reparatur benötigt. Laut Brandmüller ist die Nutzung des Unitymedia-Systems nicht nur preiswert, sondern auch einfacher. Außerdem sei die Bahnhofsuhr dazu in der Lage abzuschätzen, wie viele Leute sich am Bahnhof befinden. Ein integriertes WiFi macht es möglich. Hierbei findet eine WLAN-Ortung der mobilen Geräte statt, die dann praktisch gezählt werden. Natürlich muss auch das WLAN dafür aktiviert sein, was die Mehrheit aber deaktiviert haben wird, um den Akkuverbrauch zu schonen.

Koexistenz von LoRaWAN, 5G & anderen IoT-Systemen

Fassen wir zusammen: Durch die Kooperation von Unitymedia mit der Deutschen Bahn lässt sich eine modernisierte Uhr für mehr Service und eine schnellere Reparatur nutzen. Außerdem bietet LoRaWAN eine höhere Reichweite als vergleichbare Technologien. Mit Blick auf den 5G-Ausbau ist eine Koexistenz von mehreren Systemen sogar gewünscht und sinnvoll. So lassen sich die optimalen Bedingungen für eine flächendeckende Vernetzung in allen (wichtigen) Lebensbereichen schaffen.

Zu den weiteren möglichen Anwendungsszenarien gehören auch eine exakte Parkplatzsuche, gesteuerte Straßenbeleuchtungen, intelligente Wasserzähler und die Luftqualitätsmessung. In Zeiten von Diskussionen rund um den Klimawandel ein gutes Beispiel für das aktive Angehen der Probleme mit moderner Technologie.

Unitymedia hat sogar ein Förderprogramm ins Leben gerufen, um LoRaWAN unter die Leute zu bringen: „Um Kommunen den Einstieg in das Internet of Things zu vereinfachen, hat Unitymedia ein Förderprogramm ins Leben gerufen: die ersten 50 Städte und Gemeinden, die sich für ein LoRaWAN Funknetz entscheiden, erhalten die Funkinfrastruktur, die sogenannten Gateways, kostenlos.“

Marleen
Redaktion Marleen

Die Technik- und Mobilfunk-Expertin Marleen ist bereits seit 2009 kein unbeschriebenes Blatt mehr in der Branche. Nach dem Studium der Information- und Medientechnik absolvierte sie ein Volontariat bei einem großen Telekommunikationsmagazin und verblieb dort auch 9 Jahre. Bereits dort hatte sie ersten Kontakt mit Schnäppchen. Seit November 2017 ist Marleen als Chefredakteurin bei Handyhase.de tätig. Die Liebe zur Technikszene geht aber über den Beruf hinaus und ist auch zu einem Hobby geworden, dem sie mit größter Leidenschaft nachgeht. Ihr erstes richtiges Smartphone war ein Samsung H1, damals noch mit Vodafone-Vertrag. Aktuell besitzt sie als Hauptgeräte ein Honor View 20 mit Telekom Handytarif und ein wechselndes Testgerät. Als kleiner Daddeldaumen spielt sie auch gerne mal ein paar Stunden Borderlands 3 auf der Playstation 4 oder schaut sich als Serienjunkie etwas auf Amazon Prime Video, Videoload oder Sky an. Beliebte Mottos von ihr sind "Carpe Noctem" oder "Weltherrschaft". :-)

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