Nokia 9 PureView vs Samsung Galaxy S10, Huawei P30 & Xiaomi Mi 9 im Vergleich: Mit 5 Augen gegen die Konkurrenz

Mit dem Nokia 9 PureView will HMD Global die alten Glanzzeiten im Bezug auf die Kamera der Nokia-Marke wieder aufleben lassen. Starke Technik und innovative Kamera mit gleich 5 Sensoren sollen es richten. Wir haben das Nokia 9 PureView mit dem Samsung Galaxy S10, Huawei P30 und Xiaomi Mi 9 im Vergleich!

Nokia 9 PureView vs. Samsung Galaxy S10, Huawei P30 und Xiaomi Mi 9

Nokia 9 PureView, Samsung Galaxy S10, Huawei P30 & Xiaomi Mi 9: Nur die Kamera zählt

Eine der wichtigsten Funktionen für Smartphone-Käufer ist heutzutage die Kamera. Nicht selten ersetzt diese eine klassische Kompaktkamera, um das tägliche Leben und witzige Situationen schnell im Bild festzuhalten. Während in der Oberklasse der Trend eindeutig hin zur Dreifach-Kamera geht, legt HMD Global die Messlatte gleich besonders hoch: Mit 5 Sensoren nebst Objektiven plus LED-Blitzlicht und Infrarotsensor will es das finnische Unternehmen und Lizenznehmer der Marke Nokia wissen.

Nokia 9 PureView vs Samsung Galaxy S10, Huawei P30 & Xiaomi Mi 9 im Vergleich: Mit 5 Augen gegen die Konkurrenz

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Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick

  • Vier Modelle, vier verschiedene Prozessoren: Snapdragon 845, Snapdragon 855, Exynos 9820 & Kirin 980
  • Vier Geräte, vier unterschiedliche Preise: Von 449 € bis 999 € UVP
  • Ansätze bei der Umsetzung der Kameras
  • Nur das Nokia 9 und das Galaxy S10 haben ein QuadHD-fähiges Display
  • Nur auf dem Nokia 9 kommt ein unberührtes Android 9 Pie zum Einsatz
  • Einzig im Nokia 9 ist die Kamera komplett im Gehäuse untergebracht und steht nicht hervor
  • Auflösung der Frontkamera: Von 10 bis 32 Megapixel ist alles dabei

So funktionieren die Smartphone Kameras

Bis auf das Nokia 9 PureView haben alle drei Gegenspieler – Samsung Galaxy S10, Huawei P30 und Xiaomi Mi 9 – eine Triple-Kamera an Bord. Zur jeweils normalen Hauptkamera mit einfachem Weitwinkelobjektiv kommt eine zweite Kamera mit Teleobjektiv für einen einfachen zweifach-optischen Zoom hinzu und ein dritter Sensor mit Ultraweitwinkelobjektiv. Letzterer ermöglicht die Aufnahme von besonders viel Bildinhalten. Kurzum, die Triple-Kameras ähneln sich sehr in ihrer grundlegenden Funktionsweise.

Dreifach- gegen Fünffach-Kameras, was ist besser?

Im Gegensatz dazu setzt HMD Global im Nokia 9 PureView auf ein Kamera-Array aus drei Chrom-Sensoren und zwei Farb-Sensoren. Alle drei kommen mit einer 12 Megapixel Auflösung daher und einer Blende von f/1.8. Die große Stärke in Sachen Ausleuchtung, Schärfe, Detailgrad und Dynamikumfang kommt dadurch zustande, dass diese 5 Kameras alle dasselbe Bild zur selben Zeit aufnehmen. Die Kamera-Software berechnet letzten Endes aus diesen fünf Einzelaufnahmen das finale Foto.
Außerdem ist nur auf dem Nokia 9 PureView mit Adobe Lightroom bereits eine spezielle App vorinstalliert, die mit Fotos zur Bearbeitung im RAW-Format Adobe DNG nativ umgehen kann.

Fazit zum Vergleich: Nokia traut sich was!

Ob sich der neue Ansatz in Sachen mobiler Fotografie für HMD Global rechnet, wird sich erst mit einem ausführlichen Test des Nokia 9 PureView zeigen. Rein von den technischen Daten her scheint das Smartphone mit der ZEISS-Kamera der Konkurrenz überlegen zu sein, erste Testberichte sprechen jedoch von verschenktem Potenzial. Im Gegensatz zur Konkurrenz kann HMD Global allerdings mithilfe von Software-Updates die Bildqualität noch kräftig steigern, indem das Zusammenspiel der fünf Linsen weiter verfeinert und optimiert wird. Bei der Konkurrenz ist das vermutlich nicht ganz so gut realisierbar, da einfach die Vielfalt fehlt.

Dennoch wäre es vermutlich besser gewesen, wenn das Nokia 9 PureView verschiedene Brennweiten und Objektive nutzt, anstatt fünfmal quasi dasselbe Kamera-Setup aus Sensor, Blende und Objektiv. Ansonsten ist das Nokia 9 PureView ein innovatives Smartphone, dass sich hinsichtlich der Ausstattung nicht hinter der Konkurrenz von Samsung, Huawei oder Xiaomi verstecken muss.

Stefan
Redaktion Stefan

Der Hardware-Hai Stefan hat seine Mobilfunk-Anfänge schon weit vor seinem Studium der Angewandten Informatik unternommen. Seitdem hat sich das Hobby zum Beruf gewandelt und während des Studiums erfolgte 2012 der Einstieg in die Blogger- & Redaktions-Welt.

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