Die Ergänzung zur Corona-Warn-App?

luca-App: So soll das Smartphone gegen den Lockdown helfen

Die Corona-Pandemie begleitet uns inzwischen seit einem Jahr. Um sich wieder der Normalität zu nähern, soll auch das Handy helfen. Nachdem bereits die offizielle Corona-Warn-App den Weg auf viele Smartphones gefunden hat, ist die luca-App ein neuer kleiner Helfer für die Hosentasche, der der Zeit des Lockdowns ein Ende bereiten soll.
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Bildquelle: Engin Akyurt / Pixabay

Wir erklären Dir, was die luca-App bringt, wie Du sie herunterlädst, auf welchen Smartphones die Anwendung verfügbar ist und wie der digitale Begleiter funktioniert.

So funktioniert die kostenlose luca-App

Die luca-App setzt bei der Kontaktverfolgung zur Eindämmung des Corona-Virus an. Es handelt sich um eine Check-In-App, über die man Besuche an Orten wie einem Restaurant oder Kino festhalten kann. Die Dokumentation auf Zetteln, wie im vergangenen Jahr teilweise auch mit Fake-Namen praktiziert, würde entfallen.

In der App hinterlegt man zunächst seine Kontaktdaten. Anschließend wird bei jedem besuchten öffentlichen Ort ein QR-Code eingescannt und der Aufenthalt somit im System des Gastgeberorts gespeichert. Sobald man den Ort verlässt, wird man automatisch ausgeloggt.

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Screenshot via Google Play Store

Tritt in der Folge unter den Besuchern ein positiver Corona-Fall auf, werden alle eingeloggten App-Nutzer kontaktiert. Gleichzeitig werden die Gesundheitsämter informiert. Hierdurch erhält man ein effektives Mittel zur Nachverfolgung von Infektionsketten, um die Weitergabe des Virus zu verhindern.

Zudem lässt sich schnell feststellen, ob und an welchen Orten sich besonders viele Gäste zu einem bestimmten Zeitpunkt infiziert haben. Die App kann auch für private Treffen genutzt werden. Somit wäre die App auch als Kontakttagebuch nutzbar.

An anderer Stelle klären wir alle Fragen zur Corona-Warn-App.

luca App und der Datenschutz

Wie schon bei der Corona-Warn-App, kann der eine oder andere auch bei der luca-App Datenschutzbedenken äußern. Bereits jetzt müssen aber Kontaktdaten bei Besuchen in Restaurants und Co. übermittelt werden. Vor dem aktuellen Lockdown geschah dies jedoch handschriftlich, häufig auf großen Listen, auf denen auch Daten der Vorbesucher einzusehen waren.

Mit der App wird die Datenerfassung digitalisiert. Die Daten werden dabei dezentral verschlüsselt abgelegt. Erst bei einem Infektionsfall erhält das Gesundheitsamt Zugriff auf die Kontaktdaten. In den eigenen Nutzungsbedingungen geben die Entwickler der App an, selbst nicht auf die Daten zugreifen zu können. Die zweifach verschlüsselten Daten werden vier Wochen nach dem Besuch automatisch gelöscht.

luca-App kostenlos herunterladen: Android & iOS

Die luca-App steht kostenlos zum Download für Android und iOS zur Verfügung.

Wer keine Anwendung auf seinem Handy installieren möchte, kann den Service auch über die Web-App im Browser nutzen. Nach der Anmeldung mit seinen persönlichen Daten erhält man eine SMS zur Verifizierung. Anschließend lassen sich die QR-Codes von teilnehmenden Gastgebern einscannen. Wer kein Smartphone hat, kann seine Daten auch direkt an den Gastgeber übermitteln, der sie in seinem System einträgt.

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Noch nicht jedes Gesundheitsamt dabei

Voraussetzung für die optimale Nutzung ist die Teilnahme der im Gebiet zuständigen Gesundheitsämter. Auf der entsprechenden Webseite kannst Du Dich über die Verfügbarkeit der luca-App in Deinem Gebiet informieren. Laut eigenen Angaben sind derzeit für die Gesundheitsämter in Warendorf, Rostock, Schwerin, Jena, Nordfriesland, im Salzlandkreis Sachsen-Anhalt und auf Sylt, Amrum und Föhr angebunden.

Für private Treffen lässt sich die Anwendung bereits jetzt auch außerhalb der genannten Gebiete einsetzen. Derzeit lassen sich diese Daten jedoch nicht mit Gesundheitsämtern teilen.

An anderer Stelle erfährst Du, wie die großen Netzbetreiber beim Kampf gegen die Corona-Krise helfen wollen.

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Martin
Redaktion Martin

Martin ist durch sein Studium der Sprach- und Medienwissenschaften in der Welt des Online-Schreibens gelandet. Seit 2012 hilft er Lesern mit Tipps und Ratschlägen im Technik-Bereich weiter. Angefangen bei einem großen Technik-Magazin über einen renommierten Online-Handy-Shop stellt Martin seit Februar 2021 bei Handyhase die besten Schnäppchen vor und hilft bei Fragen zu Tarifen und Verträgen weiter.

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