Motorola Edge 30 Pro im ersten Test: Motorola ist zurück im Premium-Geschäft

Motorola versucht mit der Edge-Reihe wieder im Premiumgeschäft mitmischen. Wir schauen im Hands-on, ob es mit dem Motorola Edge 30 Pro auch gelingt. Eines sei gleich gesagt: Das neue Top-Modell ist unerwartet gut gelungen. Der ausführliche Test folgt hier noch!
Motorola Edge 30 Pro im Test

Foto: Handyhase.de

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    Motorola Edge 30 Pro im ersten Test

    Motorola startet in das Modelljahr 2022 mit dem Motorola Edge 30 Pro, welches das aktuelle Top-Modell des Herstellers markiert. Mit 799,99 € unverbindlicher Preisempfehlung werden natürlich die Erwartungen hochgeschraubt, will Motorola doch wieder eine ernsthafte Alternative zur Hochpreis-Konkurrenz bieten. Wir haben uns das Android-Smartphone im ersten Kurz-Test bereits angeschaut.

    Design & Haptik

    Im freien Handel ist das Motorola Edge 30 Pro in Blau zu finden, Weiß ist (vorerst) dem Motorola Online-Shop exklusiv vorbehalten. In Natura sieht das sehr dunkle Blau richtig klasse aus. Vor allem die leichten Lichtreflexionen lassen das Android-Smartphone in einem fast mystischen Licht erscheinen. Apropos leicht: Das Gehäuse des 800-Euro-Smartphones ist aus Glas mit einem Kunststoffrahmen, womit es sich erstaunlich leicht in der Hand anfühlt für seine Größe.

    Motorola Edge 30 Pro im Test

    Das Blau bietet interessante Effekte je nach Lichteinfall (Foto: Handyhase.de)

    Display & Leistung

    Ausgestattet ist das Motorola Edge 30 Pro im Test mit einem vorzeigbaren OLED-Display. Das Bild ist angenehm scharf und bewegte Inhalte werden flüssig dargestellt, so dass es eine helle Freude ist, damit zu arbeiten. Vor allem ist die adaptive Helligkeit sehr hoch, was gerade im Freien enorm von Vorteil ist. Bis zu 144 Hertz Bildwiederholrate liefert das Panel. Daran haben vor allem mobile Gamer viel Spaß.

    Für selbst grafisch anspruchsvolle Spiele ist das Motorola Edge 30 Pro im Test ohnehin bestens gerüstet. Qualcomms aktueller Top-Chip, der Snapdragon 8 Gen. 1, gepaart mit 12 GB RAM und ein nahezu unberührtes Android 12 sprechen mehr als deutlich dafür. Im ersten Ausprobieren zeigte sich das Motorola-Smartphone zumindest von einer sehr flotten Seite. Sogar der Vibrationsmotor ist angenehm zackig und reagiert schnell sowie präzise bei Berührungen. Besonders gut zeigt sich dies bei der Verwendung der Software-Tastatur, wo das Vibrationsfeedback bei Berührungen auf billigeren Modellen meist etwas schwammig wirkt, nicht aber mit dem Motorola Edge 30 Pro.

    Motorola Edge 30 Pro im Test

    Motorola Edge 30 Pro  ist schon ein ordentlicher Brocken (Foto: Handyhase.de).

    Kamera

    Drei Linsen sind auf der Rückseite verbaut, wovon die Hauptkamera mit scharfen 50 Megapixel Auflösung Fotos aufnimmt. Was sofort ins Auge sticht, ist die herrlich schnelle Reaktion zwischen Auslösen und Speichern der Aufnahme. Im Automatik-Modus sind schnelle Schnappschüsse kein Problem, vor allem wenn über die Moto Actions mittels Hack-Geste die Kamera gestartet wird. Dazu gibt es dann im ausführlichen Test mehr.

    Erste Probefotos zeigen einen tollen Ersteindruck: Scharf, ausgewogene Belichtung, natürliche Farbdarstellung und ansehnliche Details beim Vergrößern. Im richtigen Test werden wir näher auf die Kamera eingehen. Die ersten Ergebnisse hinterlassen jedenfalls einen ordentlichen Eindruck.

    Motorola Edge 30 Pro im Test

    50 Megapixel statt 108 Megapixel sind merklich besser (Foto: Handyhase.de)

    Vorläufiges Fazit: Endlich wieder ein richtiges Top-Smartphone!

    Mit 800 € UVP ist das Motorola Edge 30 Pro zwar teurer geworden als gedacht, kann aber dafür auch mit einer sehr ordentlichen Ausstattung und Verarbeitung aufwarten. Alles reagiert sehr schnell im ersten Test, es liegt sehr gut in der Hand und selbst die Kamera stimmt nach den ersten Minuten äußerst positiv. Anscheinend wird Motorola dem Anspruch tatsächlich gerecht, eine neue Alternative im Premium-Sektor werden zu wollen.

    Wir sind schon auf den ausführlichen Test gespannt, der an dieser Stelle folgen wird.

    Profilbild von Stefan
    Der Hardware-Hai Stefan hat seine Mobilfunk-Anfänge schon weit vor seinem Studium der Angewandten Informatik unternommen. Seitdem hat sich das Hobby zum Beruf gewandelt und während des Studiums erfolgte 2012 der Einstieg in die Blogger- & Redaktions-Welt.

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