ZTE sieht Glasfaser als Rückgrat für 5G & interessante Idee für 5G-Microzellen in Laternen

Das Thema 5G ist in aller Munde und natürlich arbeiten auch die Netzwerkausrüster an entsprechenden Komponenten, wie Router oder gar eine Infrastruktur, zum kommenden Mobilfunkstandard. Einer der Vorreiter dabei ist ZTE. Der Hersteller sieht dabei die Glasfaser als Fundament für 5G. Zudem hat uns ZTE im Gespräch auf den Fiberdays19 eine sehr interessante Idee zum Einsatz von sogenannten 5G-Microzellen geliefert.
ZTE sieht Glasfaser als Rückrat für 5G & interessante Idee für 5G-Microzellen in Laternen

Glasfaser ist Rückgrat von 5G für die Stadt der Zukunft

Für eine gut vernetzte Stadt ist ein vernünftiger Breitband-Ausbau unabdingbar. ZTE sieht hier in der Glasfaser das Rückgrat für 5G, des kommenden neuen Mobilfunkstandards, der vor allem für niedrige Latenzzeiten sorgt. Hierbei will der Netzwerkausrüster mithelfen und ein passives Netz in Deutschland erbauen sowie als Lieferant für die Komponenten fungieren.Wie ZTE aktuell in diesem Zusammenhang auf den Fiberdays19 vermeldet, haben die Kooperationspartner ZTE Deutschland, Primevest Capital Partners und Breitbandversorgung Deutschland (BBV) mit der dritten und letzten Bauphase für das Glasfasernetz in der Stadt Bretten begonnen. Ein wichtiger und guter Schritt für den Glasfaserausbau in Deutschland, vor allem für den ländlichen Bereich, indem ist noch viele weiße Flecken gibt. Dieses Netz soll sogar bis Ende dieses Jahres fertiggestellt sein! Das Glasfaserprojekt kostet 20 Millionen € und dabei werden insgemsat über 700 Kilometer Glasfaserkabel verlegt. Mehr als 12.000 Haushalte können dadurch Glasfaseranschlüsse erhalten.

ZTE sieht Glasfaser als Rückrat für 5G & interessante Idee für 5G-Microzellen in Laternen

Was bedeutet das Glasfaserprojekt von ZTE für den Otto-Normal-Verbraucher?

Natürlich erhalten Otto-Normal-Verbraucher durch den Glasfaserausbau sehr viele schnellere Internet-Zugänge. Neben den Privathaushalten können auch Gewerbetreibende, Schulen und öffentliche Einrichtungen die hohen Übertragungsgeschwindigkeiten nutzen. Der Kunde hat dadurch sehr viele Möglichkeiten, auch was die Nutzung von Smart Home betrifft.

ZTE ist großer Verfechter von Gigabit-Geschwindigkeiten für Deutschland und unterstützt insbesondere regionale und lokale Netzbetreiber beim Auf- und Ausbau von Glasfasernetzen. Durch Kooperationen kommt der Breitband-Ausbau deutlich schneller voran. Dies hat auch schon die Telekom auf den Fiberdays19 erkannt und eine Partnerschaft mit EWE bekanntgegeben.

Wie lassen sich vorhandene Komponenten mit 5G aufrüsten?

Hierzu hat ZTE im Gespräch mit Handyhase.de einen sehr interessanten Ansatz präsentiert. So könnte man theoretisch über Straßenlaternen einen smartes Netz bauen. In jeder 10 oder 20 Laterne ließe sich eine Microzelle für 5G integrieren, die noch dazu eine geringere Sendeleistung hat. Diese smarten Laternen könnten zugleich auch als Zapfsäule für Elektrofahrzeuge zur Verfügung gestellt werden. Den Anwendungsszenarien für die erfolgreiche Nutzung der 5G-Technologie in Großstädten sind fast keine Grenzen gesetzt.

Erst auf dem Mobile World Congress in Barcelona hatte die Deutsche Telekom eine vergleichbare Idee mit smarten Bänken samt Bepflanzung vorgestellt, in denen 5G-Antennentechnik integriert ist.

Wir haben für Dich eine Übersicht mit allen 5G Smartphones!

Marleen
Redaktion Marleen

Die Technik- und Mobilfunk-Expertin Marleen ist bereits seit 2009 kein unbeschriebenes Blatt mehr in der Branche. Nach dem Studium der Information- und Medientechnik absolvierte sie ein Volontariat bei einem großen Telekommunikationsmagazin und verblieb dort auch 9 Jahre. Bereits dort hatte sie ersten Kontakt mit Schnäppchen. Seit November 2017 ist Marleen als Chefredakteurin bei Handyhase.de tätig.

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