Datenverkauf im Netz

WhatsApp-Datenleck: Grund zur Beunruhigung oder viel Lärm um nichts?

Die Berichterstattung über ein angebliches WhatsApp-Datenleck lief am Wochenende heiß. Gibt es Grund zur Beunruhigung oder ist die Aufregung unbegründet?
WhatsApp Emoji Reaktionen

Kein neues WhatsApp-Datenleck (Bild: Pixabay @LoboStudioHamburg)

Die Rede war von einem Datensatz, welcher Informationen zu 6 Millionen Whatsapp-Nutzenden samt Handynummern beinhaltete und für 2.000 € zum Verkauf stand. Viele fürchteten um die Veröffentlichung ihrer privaten Daten.

Doch scheinbar gibt es Grund zum Aufatmen. Laut Anwalt Christian Solmecke handelt es sich bei den Daten des WhatsApp-Datenlecks um ein bereits im April 2021 aufgetauchtes Facebook-WhatsApp-Datenleck. Auffällig waren für Solmecke u.a. die nahezu identischen Daten. Offenbar wurden die Daten vom Datenleck 2021 gekürzt und neu verpackt. Dies erweckte den Anschein eines noch größeren WhatsApp-Datenlecks.

„Es liegt also der Schluss nahe, dass ein WhatsApp-Datenleck schlicht nicht existiert und es sich bei der massiven Berichterstattung vom Wochenende um eine gigantische Zeitungsente handelt“ – so lautet Christian Solmeckes Einschätzung aus seinem Bericht für die Medienrechtskanzlei WBS.LEGAL. In diesem beweist er seine Meinung anhand expliziter Daten und konkretisiert die aktuelle Lage.

Schau dir auch unbedingt unsere WhatsApp Tipps & Tricks Serie an. Dort findest du u.a. hilfreiche Tipps zum Thema Privatsphäre-Einstellungen. Auch wie Du Dich vor Betrug am Telefon schützt, haben wir in einem eigenen Beitrag für Dich zusammengestellt.

Profilbild von Annika
Annika erweitert seit November 2022 die Hasenfamilie. Als Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste und Germanistin befindet sie sich schon seit 10 Jahren in der Redaktionswelt und weiß, worauf es beim Texten ankommt. Um der aufregenden Welt der Deals im Alltag zu entkommen, klettert sie an Felsen und bekämpft so erfolgreich ihre Höhenangst.

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