Brille auf, Realität aus! Oder erweitert.

Apple Vision Pro startet ab Juli in Deutschland – aber wer soll das bezahlen?

Mit dem Mixed-Reality-Headset Apple Vision Pro vermischt der Hersteller die echte und virtuelle Realität. Als „räumlicher Computer“ beworben soll die High-End-Brille eine völlig neue Erfahrung bieten. Wir stellen sie Dir vor.

Apple Vision Pro

Apple Vision Pro Preise und Release

Wie Apple auf der World Wide Developer Conference (WWDC) verriet, soll die Apple Vision Pro ab 12.07.2024 in Deutschland erhältlich sein. Günstig wird es allerdings nicht, zu der ausgerufenen UVP könntest Du sogar mehrere iPhones kaufen. Die Variante mit 256 GB wird ab 3.999 Euro starten. Mal sehen, ob wir die Apple Vision Pro als VR-Brille mit Vertrag zu sehen bekommen.

was?Preis laut UVP
Apple Vision Pro (256 GB)3.999 Euro
Apple Vision Pro (512 GB)4.249 Euro
Apple Vision Pro (1 TB)4.449 Euro
Sehkorrigierte Gläser von Zeiss115 Euro bis 169 Euro
Travel Case219 Euro
Apple Care+ für die Brille549 Euro

Ursprünglicher Beitrag aus dem Juli 2023:

Apple Vision Pro: Spannendes und teures Gadget

Es gibt unzählige Brillen für die virtuelle (VR) und erweiterte (AR) Realität. Eine riesige Marktakzeptanz ist bislang jedoch keinem der Wearables gelungen. Mit der Apple Vision Pro wurde während der weltweiten Entwicklerkonferenz WWDC ein solches Produkt vom iPhone-Schöpfer vorgestellt. Dieses könnte eine breitere Masse erreichen. Schließlich steht Apple für Qualität und Innovation.

Du musst aber tief in die Tasche greifen, denn das Gadget kostet 3499 US-Dollar. Umgerechnet wären das 3277 Euro. In Relation zu den Handys ein kaum überraschender Kostenfaktor. Das teuerste Smartphone des Unternehmens, das iPhone 14 Pro Max mit 1 TB Speicher, hat schließlich eine UVP von 2099 Euro. In den USA startet Apple Vision Pro im Frühling 2024. Weitere Länder folgen.

Übrigens: Neben der Vision Pro hat Apple auch iOS 17 vorgestellt. Wie Du die Beta für iOS 17 installierst, zeigt ein eigener Beitrag.

Technik-Speerspitze in Brillenform

Detailansicht der Apple Vision Pro

Detailansicht der Apple Vision Pro

Oftmals lässt der kalifornische Hersteller sich viel Zeit, um ein eigenes Produkt einer neuen Geräteklasse zu realisieren. Etwas Halbgares will Dir Apple nämlich nicht verkaufen. Entsprechend kommt Apple Vision Pro zwar später, aber auch beeindruckender als konkurrierende Headsets daher. Folgende Ausstattungsmerkmale bietet die clevere Brille:

  • zwei (in mindestens) 4K-Displays mit 23 Millionen Pixel
  • eine virtuelle Leinwand, die sich 30 Meter breit anfühlt
  • zwölf Kameras, fünf Sensoren und sechs Mikrofone
  • zwei Prozessoren: Apple M2 und Apple R1
  • Raumklang via Spatial Audio
  • Iriserkennung mit Optic ID als Sicherheitsfunktion
  • externer Akku mit bis zu zwei Stunden Nutzung
  • unbegrenzte Nutzung durch Steckdosen-Anbindung
  • speziell angepasstes Betriebssystem visionOS
  • einsetzbare Linsen für Brillenträger

Ein ziemlich beeindruckendes Paket. Dank der schnellen Bilderneuerung von 12 ms soll es eine besonders flüssige Darstellung geben.

Apple Vision Pro: Steuerung und Anwendungen

Du kannst das Headset mit den Augen, den Händen und Deiner Stimme bedienen. Möglich macht dies visionOS, dem laut Apple ersten räumlichen Betriebssystem der Welt. Neben Filmen und Serien sowie Anwendungen soll das Wearable ein völlig neues Gaming-Erlebnis offerieren.

Zu Beginn wird es unter anderem Safari, Nachrichten, FaceTime, Disney+,100 Arcade-Spiele, Microsoft Office und Adobe Lightroom geben. Außerdem wirst Du angepasste Apps in einem Store herunterladen können. Für iPhone und iPad entworfene Anwendungen sind ebenfalls nutzbar. In der Gerüchteküche war die Brille zunächst als Reality Pro bekannt.

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Profilbild von André
Mobilgeräte aller Art sind neben der Fotografie die große Leidenschaft von André. Diese Leidenschaft verbindet er seit 2008 mit einer weiteren Passion, dem Schreiben. Angefangen bei einem US-amerikanischen Android-Blog folgten eine Festanstellung bei einem Technik-Portal und Tätigkeiten bei diversen (Online-)Redaktionen. Mittlerweile selbstständig ist der gebürtige Pfälzer bestrebt, informative und unterhaltsame Artikel aus der Welt der Mobilfunkbranche bereitzustellen.

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