Unser Ersteindruck des "kleinen" Top-Modells

Samsung Galaxy S22: Erste Einschätzung, Verbesserungen im Detail, bald im Test

Da ist das Ding! Samsung hat das Galaxy S22 offiziell vorgestellt. Unseren ersten Eindruck und die technischen Daten zum Modell findest Du hier und später auch ein Test des Galaxy S22.
Samsung Galaxy S22 im Test Rückseite

Das kleine Galaxy S22 sieht genauso aus wie das Plus-Modell. Selbst die Hardware ist identisch. (Bild: Samsung)

Wichtig: Dies ist nur eine erste Einschätzung zum Galaxy S22 und noch kein offizieller Testbericht. Dieser folgt an dieser Stelle zu einem späteren Zeitpunkt.

Galaxy S22 Ultra vs. S21 Ultra vs. Note 20: Neues Stift-Handy von Samsung im Vergleich

Samsung Galaxy S22: Erste Einschätzung der technischen Daten (später im Test)

Mit dem Samsung Galaxy S22 läutet der südkoreanische Hersteller sein Top-Modell-Jahr für 2022 ein. Äußerlich hat sich vielleicht nicht all zu viel getan, aber dafür schraubt Samsung ordentlich im Inneren herum. Neuer Prozessor, Kamera und auch Änderungen beim Akku gibt es. Einige der Details dürften Fans freuen, andere wiederum könnten für ein Grummeln sorgen.

Im folgenden die technischen Daten im Vergleich mit dem Vorgänger:

Galaxy S21
Display: 6.2"
Akku: 4000 mAh
Speicher: ab 128 GB
Hauptkamera: 64 Megapixel
Dual-SIM:
5G:
Gesamtnote: 9,27 Alle Tests
Mit dem Galaxy S21 legt Samsung ein Highend-Smartphone mit charakteristischem Design vor. Der handliche Allrounder kann mit außerordentlicher Power und und einer hervorragenden Kamera aufwarten.   Stefan - Redaktion
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Das Display wird mit 0,1 Zoll zwar minimal kleiner, doch das dürfte maximal im direkten Vergleich auffallen. Besonderes Augenmerk verdienen allerdings der Exynos 2200 mit neuer GPU und natürlich die „umgedrehte“ Kamera. Beim Speicher verbaut Samsung 8 GB RAM in allen Konfigurationen sowie 128 GB oder auch wahlweise 256 GB internen Speicher.

Design & Display: AMOLED-Mattscheibe mit dynamischer Hertzfrequenz

Samsung brachte diese Technik bereits im Galaxy S21 und im neuen Modell ist sie daher ohne Frage ebenfalls an Bord. Das AMOLED-Display des Samsung Galaxy S22 bringt 120 Hertz mit und eine variable Bildfrequenz. Diese schaltet dynamisch um und kann bei statischen Inhalten Akkulaufzeit sparen. Mit 6,1 Zoll ist das Display leicht kleiner als im Vorgänger. Die Auflösung bleibt mit FullHD+ aber identisch.

Samsung Galaxy S22 Test Farben Rückseite

Die Farbauswahl des Galaxy S22 ist identisch zum Plus-Modell. (Bild: Samsung)

Das Design hingegen änderte sich nur geringfügig. Der Rahmen erscheint nun an den Rändern einen Tick schärfer und die Rundungen etwas flacher, ins Gewicht fällt das aber nicht. Lediglich die Kamera auf der Rückseite hat sich farblich an das Modell angepasst und die Abmessungen sind geschrumpft, was schon etwas mehr ins Auge sticht. Das Modell ist demnach also handlicher als der Vorgänger.

Samsung Galaxy S22 Kamera: Neuer Hauptsensor mit mehr Megapixel

Eine der größten Überarbeitungen bekam eindeutig die Kamera. Der neue Isocell-Sensor von Samsung löst mit bis zu 50 Megapixel deutlich höher auf. Dafür wird der neue Zoom auf 12 MP reduziert und auch der Ultraweitwinkel ist mit 12 MP deutlich darunter. Neue Bildsensoren, ein neuer Bildprozessor und die künstliche Intelligenz sorgen im ersten Eindruck allerdings für eine beachtliche Bildqualität.

Neuer Prozessor Exynos 2200: Android-Gaming auf neuem Level

Mit dem Exynos 2200 kommt auch ein neuer High-End-Prozessor im Samsung Galaxy S22 zum Einsatz. Erste Benchmarks im Netz zeigen die Leistung in etwa auf Höhe des Snapdragon 8 Gen 1 und damit gehört die Leistung des neuen Samsung-Chipsatz zu den absoluten High-End-Modellen dieses Jahres. Wir sind schon auf des Test des Galaxy S22 und die Ergebnisse in puncto Leistung gespannt.

Samsung Galaxy S22 Test

Auch kaum Design-Unterschiede zum Vorgänger. Die Kamera ist ebenfalls ähnlich integriert. (Bild: Samsung)

Einen beachtlichen Sprung macht allerdings die Grafikeinheit basierend auf der RDNA2-Architektur, die auch in aktuellen Grafikkarten von AMD zum Einsatz kommt. Hier muss das Galaxy S22 im ausführlichen Test aber erst zeigen, ob es dem Klassenprimus Apple A15 Bionic im iPhone 13 Pro in Sachen Gaming-Performance das Wasser reichen kann.

Kleinere Akkus im Galaxy S22 könnten für Unmut sorgen

Die Gerüchte deuteten es an und es kam auch genau so. Das Samsung Galaxy S22 besitzt einen 3.700 mAh messenden Akku und damit gleich ganze 300 mAh weniger als im Vorgänger, das Galaxy S21. Diese Werte büßt das Modell vor allem wegen der kompakteren Abmessungen ein. Allerdings setzt der neue Prozessor auf einen kleineren Fertigungsprozess und damit dürfte dieser auch etwas weniger Strom verbrauchen.

Fazit zum Samsung Galaxy S22: Hersteller optimiert im Detail

Optisch ändert sich kaum etwas, lediglich die Abmessungen sind etwas kompakter, was zudem in einem deutlich kleineren Akku resultiert. Ein Downgrade, das Fans erst einmal ratlos zurücklässt. Doch Samsung bessert an essentiellen Stellen nach: Der Exynos 2200 präsentiert sich absolut leistungsstark und die neue Kamera sorgt für eine deutlich verbesserte Bildqualität in schwächeren Lichtverhältnissen. Ganz nebenbei verbaut Samsung auch weiterhin eines der besten AMOLED-Displays auf dem Markt.

Samsung Galaxy S22 in Weiß im Test

Ähnliches Design und neue Farben. Samsung bessert vor allem im Inneren der Geräte nach. (Bild: Samsung)

Mit den 8 GB RAM und 128 GB internem Speicher für eine unverbindliche Preisempfehlung von 849 € (UVP) ist das Gesamtpaket durchaus attraktiv, auch wenn Besitzer eines Vorgängermodells sich erst einmal beruhigt zurücklehnen dürften. Alle, die auf ein neues High-End-Handy mit Android-System umsteigen möchten, machen hier nur wenig falsch.

Wichtig ist jetzt, wie sich sich das Samsung Galaxy S22 im Test und Alltag schlägt. Im noch folgenden Testbericht, werden wir noch tiefer auf die bereits aufgeführten Punkte eingehen. Möchtest Du übrigens wissen, wo die Unterschiede zwischen den neuen Samsung Galaxy S22-Modellen, dann schaue doch in unseren Vergleich rein.

Profilbild von Marcel
In der mobilen Technik-Welt ist Marcel als Redakteur für Handys, Gadgets und Mobile Games bereits seit mehr als 10 Jahren unterwegs. In der Vergangenheit schrieb er bereits für einige große Magazine im Bereich Gaming und Technologie. Im Privatleben fesseln den Ex-Pro-Gamer vor allem das Zocken, seine Leidenschaft zum Fußball und das Motorradfahren. Zudem verbindet ihn eine besondere Beziehung mit der japanischen Kultur.

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