Eigene Nummer "Zwischenspeichern"

Handynummer parken: Günstiger »Übergangstarif« (Handynummer schützen)

Wer eine Rufnummer parken möchte, hat dafür oftmals ganz individuelle Gründe. Der häufigste Fall dürfte der sein, dass man sich eine alte Handynummer schützen möchte, diese aber erst später in einen »richtigen Handyvertrag« überführen möchte und so lange ebenfalls als »Übergangstarif« oder »Überbrückungstarif« einen kürzer dotierten Handyvertrag nutzt.
Rufnummer umziehen

Rufnummer umziehen (ClipDealer)

Andere wiederum machen sich evtl. daraus ein Rechenspiel, möchten einfach nur ihre Handynummer umziehen, weil für sie unterm Strich mehr dabei herauskommt (weniger Kosten beim alten Anbieter, weil der neue Anbieter einen hohen Bonus für die eingehende Portierung bietet).

»Übergangstarif« bzw. »Überbrückungstarif«: Ist das sinnvoll?

Wer mit einem »Übergangstarif« liebäugelt, gehört eher zu den versierten Nutzern, denen eine Portierung nichts ausmacht. Immerhin muss man sich ja mit Altanbieter und neuem Vertragspartner einig darüber sein, zu welchem Zeitpunkt die bestehende Handynummer portiert werden soll; die Daten müssen stimmen, außerdem fällt beim Altanbieter ja eine Gebühr von maximal 30,72 € an − und für den neuen Vertrag sind normalerweise 25 € herauszuschlagen.

Es ist unterm Strich also schon mal nicht ohne Weiteres ratsam, den Handyanbieter wechseln zu wollen, ohne dafür einen triftigen Grund zu haben. 😉 Ein triftiger Grund wäre ja bspw. ein günstigerer Handytarif, aber dann sollte man ihn vielleicht nicht nur übergangsweise, sondern dauerhaft abschließen?

In der Praxis spielt der »Überbrückungstarif« eine sehr untergeordnete Rolle, denn er dient einfach nur dazu, für einen kurzen Zeitraum die Handynummer zu sichern, bevor ein neuer Haupt-Vertrag abgeschlossen wird.

Mobilfunknummer parken – ohne Grundgebühr oder mit viel Portierungsbonus

Wer seine Mobilfunknummer parken möchte (übergangsweise, versteht sich), muss sich also auf die Suche nach einem Handytarif ohne Laufzeit (und möglichst auch ohne hohe Kosten oder gar grundgebührfrei) machen, damit nicht unnötige Kosten anfallen.

Ein Prepaid-Tarif eignet sich dafür weniger, da dieser seitens des Mobilfunkanbieters deaktiviert werden kann, wenn eine Nichtnutzung (bzw. Nicht-Aufladung) bemerkt wird. Auch Tarife mit einer Mindestnutzungsgebühr könnten sich rächen (z.B. callmobile).

Handynummer parken: Diese Anbieter sind denkbar!

Der winSIM-6-Cent-Einheitstarif ist günstig und kostet (bei Nichtnutzung) auch kein Geld, erreichbar bleibt ihr trotzdem. Bei congstar wie ich will entscheidet ihr selbst, was ihr bezahlt. Per Schieberegler lässt sich der flexibel zu kündigende Tarif jederzeit einstellen (auf bis zu 0 €).

Vorteil congstar (trotz Prepaid): Hier gibt’s 25 € Guthaben für die Rufnummernmitnahme für euch.

Wichtig ist, dass ihr auf einen Tarif ohne (lange) Vertragslaufzeit setzt.

Alte Handynummer schützen lassen

Wenn ihr eure alte Handynummer geschützt habt, solle eigentlich auch nichts mehr schiefgehen, um diese dann in einen neuen Vertrag mitzunehmen. Solltet ihr einen Grundgebühr-freien Vertrag gewählt haben, achtet darauf, dass bei Nichtnutzung nicht abgeschaltet wird (Blick ins Kleingedruckte).

Handynummer umziehen

Nicht verwechseln: Das Parken der Handynummer ist genauso ein Umziehen der Handynummer, wie es dann der eigentliche Umzug ist, den ihr anpeilt. Ihr wechselt quasi kurz hintereinander noch einmal den Vertrag. Technisch ist das möglich, nur eben mit entsprechendem Aufwand und Kosten verbunden. Denn jedes Mal werden für die Mitnahme beim alten Anbieter Kosten veranschlagt; da lohnt es sich eben schon auf Tarife mit erhöhtem Rufnummernbonus zu achten (Tchibo mobil bspw. gewährt stets 30 €).

Profilbild von Philipp
Ich bin Philipp und seit dem Sommer 2019 bin ich ein echter Handyhase. Die Jahre vor Handyhase habe ich für einen Mitbewerber gearbeitet und konnte so schon sehr viel Erfahrung im Bereich der Smartphone-Verträge sammeln.

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