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Etwas ungewöhnlich im neuen Flaggschiff-Trio von Samsung ist das Samsung Galaxy S10e. Es ist handlicher, etwas abgespeckt und kommt dennoch mit ganz eigenem Charme. Das kleine kompakte Power-Smartphone weiß zu begeistern. Dabei hat es den größeren Schwestermodellen sogar einiges voraus, wie sich im ersten Samsung Galaxy S10e Test zeigt.

Samsung Galaxy S10e Test: Farbenfroh und kompakt, aber mit viel Power

Das Samsung Galaxy S10e kommt in diversen schicken Farbvarianten (Bild: handyhase.de)

Samsung Galaxy S10e Test: Abgespeckt, daher gleich schlechter?

Etwas aus dem Rahmen fällt das Samsung Galaxy S10e im direkten Vergleich zu den beiden anderen S10-Modellen. Obwohl es in seiner Ausstattung etwas abgespeckter ist als seine großen Brüder, sind wir im ersten Test überrascht, dass hier ein richtig gutes Oberklasse-Modell hervorgebracht wurde. Könnte das Samsung Galaxy S10e das Potenzial zu einem Geheimtipp haben?

Samsung Galaxy S10e ist kompakter als Galaxy S10 und trotzdem schlank (Bild: handyhase.de)

Samsung Galaxy S10e ist kompakter als Galaxy S10 und trotzdem schlank (Bild: handyhase.de)

Löblich ist beim Samsung Galaxy S10e das schicke und moderne Design. Dabei kann das kleinere Highend-Smartphone vor allem mit seinen vielen Rundungen und den diversen neuen Farben, wie Gelb oder einem Grün, punkten. Die knalligen Farben sind mal etwas anderes, das gefällt! Dank der guten Verarbeitung haben wir auch keine scharfen Kanten oder Spalten zwischen dem Display bzw. der Rückseite mit dem Metallrahmen gesehen bzw. erfühlt. Zudem haben die seitlichen Tasten im ersten Galaxy S10e Test einen angenehmen Druckpunkt bewiesen.

Helles Display mit harter Kante

Ungewöhnlich für Samsung, was aber auf große Gegenliebe stoßen könnte, ist das Display. Mit 5,8 Zoll ist es vergleichsweise handlich und dank dem neuen Dynamic AMOLED auch sehr natürlich in der Farbwiedergabe. Selbst bei höchster Helligkeit wirken Farben nicht übersättigt, soweit es das Messelicht des MWC 2019 zu erkennen ließ. An der Auflösung ist trotz FullHD+ nichts zu bemängeln. So stellt der Bildschirm alles scharf genug dar, selbst aus kürzerer Distanz. Natürlich haben wir im ersten Test des Samsung Galaxy S10e auch die Blickwinkelstabilität überprüft, hier hat Samsung ganze Arbeit gelistet. Es lassen sich Texte auch bequem ablesen, wenn man das Galaxy S10e etwas geneigt hält.

Das Display des Galaxy S10e macht im Test einen ersten guten Eindruck (Bild: handyhase.de)

Das Display des Galaxy S10e macht im Test einen ersten guten Eindruck (Bild: handyhase.de)

Drei Kameras, zwei davon hinten

Erstaunlich ist, dass beim Samsung Galaxy S10e die gerne auch mal als Punchhole bezeichnete Selfie-Kamera nach kürzerer Zeit nicht mehr störend auffällt. Mit dem entsprechenden kreativen Wallpaper wird die Kamera sogar im Homescreen und Sperrbildschirm clever versteckt oder zum Teil des Wallpapers. Übrigens hat sie den selben LED-Leuchtring für Benachrichtigungen und aktive Aufnahme spendiert bekommen, wie die größeren S10-Modelle. Selfie-Fans werden mit der Frontkamera ihre Freude haben. Damit gelingen richtig gute Fotos, auch bei Schummerlicht. Bei ersten Testversuchen hat diese schnell ausgelöst und auch kleinere Wackler gut ausgeglichen.

Dual-Kamera beim Samsung Galaxy S10e im ersten Test

Dual-Kamera beim Samsung Galaxy S10e im ersten Test (Bild: handyhase.de)

Es muss nicht immer eine Triple-Kamera sein

Auf der Rückseite des Samsung Galaxy S10e sind im Gegensatz zu den größeren Modellen „nur“ zwei Kamera-Sensoren verbaut, deren Ergebnisse sich dennoch wortwörtlich sehen lassen können. Scharfe Aufnahmen, gute Ausleuchtung und natürlich wirkende Farben lassen auf eine starke Kamera-Leistung hoffen. Genaueres dazu wird natürlich nur ein ausführlicher Test der Kamera des Galaxy S10e zeigen können. Zumindest sind die ersten Eindrücke gelungen!

Zwei Zoomstufen beim Samsung Galaxy s10e im Test ausprobiert

Zwei Zoomstufen beim Samsung Galaxy s10e im Test ausprobiert (Bild: Handyhase.de)

Doch was kannst Du mit der Dual-Kamera des Samsung Galaxy S10e nun genau anstellen? Auf unserem Test-Foto siehst Du genau, dass hier zwei Zoomstufen zur Auswahl stehen. Durch eine virtuellen Schieberegler im unteren Displaybereich lässt sich zwischen den Zoomstufen hin- und herschalten. Natürlich stehen Dir über die Kamera-App diverse weitere Modi und Funktionen sowie eine Profi-Modus zur Auswahl.

Einsteiger-Modell mit Top-Leistung und Dual-SIM

Obwohl das e in Samsung Galaxy S10e für „Essential“ steht, ist im kleinsten Smartphone der neuen S-Serie der starke Samsung Exynos 9820 als Prozessor integriert, der mit bis zu 2,8 GHz taktet. Sicherlich mögen 6GB RAM und „nur“ 128GB Speicher im Vergleich zu den 8GB RAM oder bis zu 1TB Speicher eines Galaxy S10 Plus etwas mickrig wirken, aber mehr braucht es eigentlich auch nicht für den einfachen Nutzer. Wer mehr Speicher benötigt, kann eine microSD-Speicherkarte mit bis zu 512GB Kapazität einstecken. Durch den Hybrid-Slot des Galaxy S10e lässt sich der microSD-Platz auch für eine zweite Nano-SIM-Karten nutzen. Natürlich musst Du Dich hier entscheiden, ob Du lieber Dual-SIM oder eine Speichererweiterung verwenden möchtest.

Fingeranbdruckscanner sitzt beim Galaxy S10e im Test seitlich im Rahmen (Bild: handyhase.de)

Fingeranbdruckscanner sitzt beim Galaxy S10e im Test seitlich im Rahmen (Bild: handyhase.de)

Akkukapazität: Reicht das wirklich beim Galaxy S10e?

Was man vielleicht am Samsung Galaxy S10e bemängeln könnte, ist der Akku mit 3100 mAh Nennladung. Gerade bei einem Smartphone mit 5,8 Zoll großem Display wäre für einen größeren Akku Platz gewesen. Vor allem für die Nutzung von Wireless PowerShare, dem drahtlosen Aufladen anderer Wireless-Qi-fähiger Geräte wie Smartwatch, Samsung Galaxy Buds oder sogar anderen Smartphones: Angesichts dieser Funktion ist der Akku einfach zu klein, um das Galaxy S10e als kleine Powerbank für unterwegs zu nutzen.

Samsung Galaxy S10e Test: Rückseite schimmert und für Fingerabdrücke anfällig (Bild: handyhase.de)

Samsung Galaxy S10e Test: Rückseite schimmert und für Fingerabdrücke anfällig (Bild: handyhase.de)

Erstes Fazit zum Samsung Galaxy S10e Test: Handlich, stark, ungewöhnlich

Im Samsung Galaxy s10e Test sind wir der Meinung, es sei zu Beginn der Planung tatsächlich als Mini-Modell der S10-Reihe gedacht gewesen. Es ist ganz in der Tradition solcher Modelle geringfügig weniger gut ausgestattet, bietet aber dennoch einen ganz eigenen Charme und viel Power. Vor allem das Display mit der harten Kante, anstelle der seit dem Galaxy S6 Edge bekannten Edge-Rändern, ist eine angenehme Wohltat und dürfte so einige Interessenten finden. Alles in Allem bietet das Samsung Galaxy S10e tatsächlich essentielle Dinge: Power, tolles Display mit ausreichend scharfer Darstellung, eine klasse Dual-Kamera und praktische Features bei der Software. Und es ist deutlich günstiger zu haben als die anderen beiden S10-Modelle. In puncto Preis-Leistungsverhältnis ist das Samsung Galaxy S10e nach unserem ersten Eindruck das beste Modell von der neuen Galaxy-S-Reihe!

Für wen lohnt sich das Samsung Galaxy S10e?

Sind Dir die Modelle Galaxy S10 und Galaxy S10 Plus zu teuer, Dir reicht eine Dual-Kamera aus und Du magst die Edge-Displays nicht, dann ist das Samsung Galaxy S10e genau richtig für Dich. Vor allem die unverbindliche Preisempfehlung von 749 € in Kombination mit der starken Ausstattung machen das Smartphone richtig interessant.

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