So nutzt Du den Mobilfunk anstatt DSL und Co.

Festnetz-Ersatz via 5G: Infos und Router-Übersicht

Vom fünften Mobilfunkstandard (5G) kannst Du nicht nur unterwegs, sondern auch zuhause profitieren. Es gibt eine Vielzahl an 5G-fähigen Routern. Wir stellen Dir einige Geräte vor und verraten alles Wissenswerte über 5G als Festnetz-Ersatz.
5G als Festnetz-Ersatz

5G als Festnetz-Ersatz

Die wichtigsten Merkmale von 5G

Vor rund drei Jahren nahm das erste Netzwerk für den fünften Mobilfunkstandard in Südkorea seinen Betrieb auf. 5G ist auch hierzulande in einigen Regionen verfügbar. Mit dieser Technologie bekommst Du eine höhere Geschwindigkeit, eine kürzere Reaktionszeit und eine bessere Sprachqualität beim Telefonieren. Alle drei hiesigen Netzbetreiber (Telekom, o2, Vodafone) und 1&1 bieten 5G-Tarife an.

Die Verfügbarkeit von 5G

Der fünfte Mobilfunkstandard breitet sich deutlich schneller als der Vorgänger LTE (4G) aus. Das liegt daran, dass 5G auf 4G-Basisstationen eingesetzt werden kann. Hierbei handelt es sich um 5G NSA (non-standalone). Vollwertiges 5G mit eigenen Frequenzen (SA, standalone) ist hierzulande noch kaum verfügbar. Lediglich wenn Du Geschäftskunde bei der Telekom bist, profitierst Du von diesem Kernnetz.

Ist 5G als Festnetz-Ersatz sinnvoll?

Es gibt manche Regionen, in denen weder DSL noch Glasfaser oder Kabel für das eigene Zuhause zur Verfügung stehen. In manchen Gebieten wiederum ist die Bandbreite (Geschwindigkeit) frustrierend. Wenn Dich diese Probleme plagen, kannst Du einen 5G-Router in Erwägung ziehen. Vorausgesetzt, der 5G-Empfang in Deiner Umgebung ist ausreichend. Du kannst die Versorgung der Netzbetreiber auf diesen Seiten überprüfen:

Netzwerkkarte für 5G (Telekom)

Telekom-Netzwerkkarte

Telekom-Netzwerkkarte

Netzwerkkarte für 5G (Vodafone)

Vodafone-Netzwerkkarte

Vodafone-Netzwerkkarte

Netzwerkkarte für 5G (o2 / Telefónica)

o2-Netzwerkkarte

o2-Netzwerkkarte

Während die Telekom und Vodafone eine bundesweite Netzwerkkarte für den LTE-Nachfolger anbieten, möchte o2 erst Deine Adresse wissen.

5G-Router: Ein teurer Spaß

Wie es bei allen neuen Technologien der Fall ist, sind auch die 5G-fähigen Netzwerkgeräte noch teuer. Das günstigste Modell, die ZTE HyperBox 5G, kostet knapp 240 €. Mit dem mindestens 1800 € kostenden 1926VAG-5G hat Lancom seinerseits den teuersten 5G-Router im Portfolio.

Wir stellen Dir jetzt ein halbes Dutzend 5G-Netzwerkgeräte für den Festnetz-Ersatz vor. Dabei geben wir die Übertragungsgeschwindigkeiten an, die auch tatsächlich Dein Endgerät erreichen.

ZTE HyperBox 5G

ZTE HyperBox 5G

ZTE HyperBox 5G

Mit diesem Produkt erreichst Du im WLAN Geschwindigkeiten von bis zu 1,8 GBit/s im Download. Per LAN-Kabel sind maximal 2 GBit/s drin. Es handelt sich um einen rein stationären Router (Steckdose erforderlich).

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ZTE HyperMobile 5G

ZTE HyperMobile 5G

ZTE HyperMobile 5G

Dieses Gerät funktioniert dank integriertem Akku sowohl unterwegs als auch per USB-Kabel daheim am Stromnetz. Die maximale WLAN-Geschwindigkeit im Datenempfang wird mit 1,8 GBit/s angegeben. Die LAN-Geschwindigkeit gibt ZTE nicht an.

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AVM Fritz!Box 6850 5G

AVM Fritz!Box 6850 5G

AVM Fritz!Box 6850 5G

Ein flexibles Netzwerkgerät vom Berliner Experten mit WLAN, 4x LAN und Anschlüssen für analoge und digitale Telefone. Des Weiteren lassen sich Drucker und Festplatten verbinden. Die maximale Übertragungsrate im 5G-Netz beträgt 1,3 GBit/s. Stationärer Betrieb.

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Huawei 5G CPE Pro 2

Huawei 5G CPE Pro 2

Huawei 5G CPE Pro 2

Bei diesem Produkt geht es besonders schnell ins Internet, nämlich mit bis zu 3 GBit/s über WLAN. Zwei LAN-Anschlüsse und ein Port für digitale Telefone stehen ebenfalls zur Verfügung. Ein mobiler Betrieb ist nicht möglich.

D-Link DWR-2101

D-Link DWR-2101

D-Link DWR-2101

Mit maximal 1,6 GBit/s im Download surft es sich über diesen mobilen Hotspot auch unterwegs im Internet schnell. Alternativ zum WLAN ist ein kabelgebundener LAN-Port verbaut. USB gibt es im Standard- und im Typ-C-Format.

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Netgear Nighthawk M5

Netgear Nighthawk M5

Netgear Nighthawk M5

Ein hauptsächlich für Online-Gaming und 8K-Video-Streams gedachtes, portables Netzwerkgerät. Über WLAN lassen sich Daten via 5G mit bis zu 1,8 GBit/s empfangen. LAN, USB und USB C sind ebenfalls vorhanden.

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Passende Tarife für den 5G-Router

Telekom

Die Deutsche Telekom hat den MagentaMobil Speedbox XL mit 5G-Zugang im Portfolio. Du erhältst ein unlimitiertes Datenvolumen und eine Nano-SIM-Karte, die in jedem 5G-Router verwendet werden kann. Pro Monat kostet der Tarif 74,95 €. Hinzu kommt eine einmalige Anschlussgebühr in Höhe von 39,95 €. Die Übertragungsgeschwindigkeiten betragen 300 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload.

Vodafone

Vodafone bietet drei Lösungen für den Festnetz-Ersatz mit 5G an. Bei den GigaCube getauften Offerten ist aber immer ein Router dabei. Es gibt 155 GB für 44,99 €, 310 GB für 54,99 € und unbegrenztes Datenvolumen für 84,99 € pro Monat. Der Anschlusspreis liegt bei einmalig 49,99 €. Hinzu kommt einmalig 1 € für den Router. Die Übertragungsraten werden mit maximal 500 MBit/s (Download) respektive 50 MBit/s (Upload) angegeben.

Telefónica (o2)

Telefónica hat mit seiner Marke o2 ebenfalls drei 5G-Tarife für den Festnetz-Ersatz im Angebot. Im Paket enthalten ist der Router o2 HomeSpot. Momentan gibt es eine Aktion, bei welcher der Anschlusspreis in Höhe von 69,99 € entfällt. Alle Tarife haben eine Festnetz-Flat für die Telefonie. Der o2 my Home S kostet 14,99 € im Monat im ersten Jahr. Anschließend sind es 24,99 €. Er liefert 100 GB Datenvolumen (10 MBit/s Download, 2 MBit/s Upload).

Bei o2 my Home M und L gibt es kein Datenlimit. Es fallen monatliche Kosten von 19,99 € im ersten Jahr und danach 29,99 € für den o2 my Home M an. Es geht mit maximal 50 MBit/s im Down- und 10 MBit/s im Upload ins Netz. Mit dem o2 my Home L packst Du schließlich bis zu 100 MBit/s beim Empfangen und 40 MBit/s beim Senden von Daten. Hierfür möchte o2 24,99 € im ersten Jahr und anschließend 34,99 €.

Weitere Informationen zum neuen Mobilfunk-Standard erhältst Du in unserem Ratgeber zu 5G.

Profilbild von André
Mobilgeräte aller Art sind neben der Fotografie die große Leidenschaft von André. Diese Leidenschaft verbindet er seit 2008 mit einer weiteren Passion, dem Schreiben. Angefangen bei einem US-amerikanischen Android-Blog folgten eine Festanstellung bei einem Technik-Portal und Tätigkeiten bei diversen (Online-)Redaktionen. Mittlerweile selbstständig ist der gebürtige Pfälzer bestrebt, informative und unterhaltsame Artikel aus der Welt der Mobilfunkbranche bereitzustellen.

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