Google Maps, Insta, TikTok & Co.

Wie viel Datenvolumen brauche ich wofür? App-Datenverbrauch im Überblick

Bei der Wahl eines neuen Handyvertrags fragst Du Dich sicherlich, wie viel Datenvolumen ein Tarif haben sollte. Wir haben Durchschnittswerte und geben Tipps für die passende Menge an mobilen Daten.

Wie viel Datenvolumen benötige ich?

Das Wichtigste in Kürze

  • Von 2022 bis 2025 hat sich der Datenverbrauch im Durchschnitt von 5,3 GB auf rund 8,4 GB bzw. auf 11,5 GB (Daten laut Bundesnetzagentur bzw. VATM) gesteigert.
  • Laut VATM soll 2026 die 11-GB-Marke locker geknackt werden.
  • Wir empfehlen Normalnutzern deshalb einen Tarif mit rund 15 Gigabyte bis 20 Gigabyte mobilen Daten.
  • Powernutzer sollten zu einem Tarif mit 50 Gigabyte und mehr pro Monat greifen.
  • Wer nur chattet und gelegentlich ein Bahnticket kauft, kommt mit knappen 5 Gigabyte aus.

Tarife ab 15 GB vergleichen

Wie viel Datenvolumen brauche ich?

Mittlerweile sind Tarife mit viel Datenvolumen keine Seltenheit mehr, die Angebote reichen von wenigen Gigabyte bis hin zu unlimitiertem Datenvolumen. Klar, bei dieser Auswahl stellt sich die Frage: Wie viel Datenvolumen brauche ich (überhaupt)?

Weder Drosselung und Datenautomatik noch Überversorgung (und damit verbunden ein zu hoher Monatspreis) sind wünschenswert. Und Deine eigenen Surfgewohnheiten wollen bei der Entscheidung schließlich auch berücksichtigt werden.

Grundsätzlich steigt der Datenverbrauch jährlich an, datenintensive Apps und Anwendungen werden immer beliebter.

Plane eher ein paar Gigabyte zu viel ein. Der Puffer ist sinnvoll – gerade, wenn Du einen Laufzeitvertrag abschließen möchtest. Dich also für die nächsten zwei Jahre bindest.  Stefanie - Expertin für Mobilfunktarife seit 2015
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  • 👉 Wie groß der Puffer sein soll, verrät ein Blick in die durchschnittlichen Werte. Daran können wir eine Prognose erstellen.

Wie hoch ist der Datenverbrauch im Durchschnitt?

Rund 8,4 Gigabyte Datenverbrauch fielen im Schnitt im Jahr 2025 an – laut Bundesnetzagentur in ihrem Jahresbericht aus dem Juni 2026. Auch die jährliche Studie des VATM (Verband der Anbieter im Digital- und Telekommunikationsmarkt e.V.) liefert Zahlen, allerdings deutlich höhere Werte (Download hier als PDF).

  • Wenn Du Dich selbst zu den Durchschnittsnutzenden zählst, bist Du mit einem Tarif mit rund 10 Gigabyte Datenvolumen aktuell gut ausgestattet.
  • Aber: Wer einen Vertrag auf Zweijahressicht schließt, bemerkt bereits jetzt: Es darf ruhig ein wenig mehr sein. 2022 lag der Wert noch bei rund 5 GB.
  • Einen Datenpuffer für die Laufzeit von zwei Jahren hast Du also, wenn Du einen Tarif mit rund 15 Gigabyte wählst.
  • Der Bundesnetzagentur-Jahresbericht liefert regelmäßig interessante Einblicke sowohl zum Datenverbrauch (Jahresbericht Telekommunikation) als auch zur durchschnittlichen Surfgeschwindigkeit (Breitbandmessung Jahresbericht).
  • Jährlich wird der durchschnittliche Datenverbrauch im Monat pro aktiver SIM-Karte ermittelt.
  • Der lag 2022 noch bei rund 5,3 GB und ist bis 2025 auf 8,4 GB pro Monat angestiegen.
  • Bild: Datenvolumen im Durchschnitt von 2016 bis 2025 laut Bundesnetzagentur (Montage Handyhase)

Datenvolumen im Durchschnitt von 2016 bis 2025 laut Bundesnetzagentur (Montage Handyhase)

Welche Handytarife für Normalnutzer und Durchschnittsverbraucher lohnen sich?

Normalnutzer und Durchschnittsverbraucher sollten im Jahr 2026 zu einem Tarif ab 15 Gigabyte Datenvolumen greifen. Gut versorgt bist Du damit mit rund 15 bis 20 Gigabyte mobilen Daten. Hier aktuelle Tariftipps im Bundle mit Handy:

Und hier die dazu passenden SIM-only-Varianten (nur Tarif, kein Handy dabei):

Entwicklung des durchschnittlichen Datenverbrauchs pro aktiver SIM-Karte seit 2011

Die Tabelle zeigt, dass der durchschnittliche Datenverbrauch weiter wächst, wobei sich das Wachstum in den vergangenen Jahren reduziert hat.

JahrØ laut BNetzAØ laut VATM
2026/11,5 GB (Prognose) (+ 12,8%)
20258,4 GB10,2 GB (+ 9,7 %)
20247,4 GB9,3 GB (+ 27,4%)
20237,2 GB7,3 GB (+ 35,2%)
20225,3 GB5,4 GB (+ 32,7%)
20214,3 GB4,07 GB (+57,1%)
20203,1 GB2,59 GB (+25,2%)
20192,1 GB2,06 GB (+45,6%)
20181,5 GB1,41 GB (+62%)
20171,1 GB0,87 GB (+46%)
2016700 MB591 MB (+46,3%)
2015/404 MB (+39,8%)
2014/289 MB (+48,2%)
2013/195 MB (+71,1%)
2012/114 MB (+50%)
2011/76 MB (+46,2%)

Wie ist der Widerspruch zwischen Datenverbrauch laut VATM und Bundesnetzagentur zu erklären?

Grundsätzlich gibt es einen Widerspruch zwischen dem Datenverbrauch laut VATM und der Bundesnetzagentur. 2025 wurden 10,2 (VATM) bzw. 8,4 GB (Bundesnetzagentur) verbraucht. Grund dafür ist, so die Bundesnetzagentur, eine veränderte Methode der Datenerfassung, vgl. den aktuellen Jahresbericht aus dem Mai 2025 auf Seite 25:

Die zu den Vorjahren vergleichsweise geringe Steigerung ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass 2022 grundsätzlich eine Verschiebung in der Zuordnung des über stationäre drahtlose Breitbanddienste generierten Datenverkehrs zum Festnetzbereich vorgenommen wurde, die Datenbereitstellung durch die Unternehmen vollständig jedoch erst im Jahr 2024 erfolgte.

Wie viele mobile Daten benötigen diese Nutzertypen?

Du möchtest herausfinden, wie viel Datenvolumen Wenig-, Normal-, Viel- und Powersurfer verbrauchen? Wir stellen Dir die Nutzertypen in einem eigenen Beitrag vor.

Wie viel Datenvolumen habe ich noch?

Wie hoch ist der mobile Datenverbrauch? Um den eigenen Datenverbrauch herausfinden zu können, lohnt sich der Einsatz von Apps, die dies aufzeichnen. Vor allem, wenn auch noch eine (wenngleich kündbare) Datenautomatik im Spiel ist.

So lässt es sich auch beurteilen, zu welcher der oben genannten Gruppen Du gehörst. Details gibt es im Beitrag zum Thema Datenvolumen abfragen.

Wie hoch war der Datenverbrauch zuletzt insgesamt?

In ihrem Rückblick auf den Netzausbau geben die einzelnen Netzbetreiber Einblicke in das eigene Netz. Dabei geht es nicht nur um Funkmasten und ausgebaute Fläche, sondern auch um den Datenverbrauch.

Die Telekom spricht etwa von gigantischen 4.987 Petabyte (4,99 Milliarden Gigabyte, Vorjahr: 3.810 Petabyte, Quelle), die im Mobilfunk insgesamt im Jahr 2025 übertragen wurden.

Im Vodafone-Netz waren es 4,1 Milliarden Gigabyte (umgerechnet also 4.100 Petabyte, Vorjahr: 3,14 Milliarden Gigabyte, Quelle). Und im gesamten O₂-Netz waren es bereits im letzten Quartal 5,7 Milliarden Gigabyte, O₂ schätzt zu Ende 2025 glatte 6 Milliarden Gigabyte (umgerechnet 6.000 Petabyte, Vorjahr: 5,7 Milliarden Gigabyte, Quelle).

NetzDaten 2025 (Petabyte)Daten 2024 (Petabyte)Daten 2023 (Petabyte)Anstieg 2024 zu 2025 (%)
Telekom4.9873.8102.68431 %
Vodafone4.1003.1402.40031 %
O₂ca. 6.0005.7004.300ca. 5 %

Telekom Mobilfunk Ausbau 2025 (Bild: Telekom Pressemitteilung Dezember 2025)

Welche App braucht viel Datenvolumen? Echte Datenfresser ermitteln!

Um herauszufinden, wie viel Datenvolumen Du tatsächlich benötigst, lohnt es sich, eine Liste der eigenen Apps im Hinterkopf zu behalten. Denn der Datenverbrauch ist vorwiegend davon abhängig, was Du im mobilen Internet so treibst. Textnachrichten können etwa auch mit geringem Datenbudget gesendet werden, oft auch noch nach Drosselung. Eine Stunde TikTok kann dagegen ganz schön ins Datenkontingent gehen. Wer dazu viel streamt, benötigt also deutlich mehr Daten.

Die folgende Liste verschafft Dir einen ungefähren Überblick der wichtigsten Dienste, zeigt aber auch: Du kannst dauernd mobil online sein und zum Beispiel chatten, dabei aber dennoch wenig Datenvolumen verbrauchen.

Spar-Tipp: Downloade Playlists und Netflix-Serien, wenn Du Dich im WLAN befindest, anstatt sie unterwegs über Deine mobilen Daten zu streamen. Im Offline-Modus verbrauchst Du entsprechend keine mobilen Daten.

Hier noch einmal ein paar Richtwerte von wenig bis viel Datenverbrauch.

DienstDatenverbrauch
WhatsApp (Textnachricht)ca. 10 kB (1 kB pro 200 Zeichen)
WhatsApp (Bilder)ca. 60 bis 90 kB
WhatsApp (Sprachnachricht)ca. 300 kB pro Minute
WhatsApp (Videoanrufe)ca. 5 MB pro Minute
Google-Suche (nur Text)ca. 200 kB
Laden einer normalen Website (sehr unterschiedlich)ca. 50 bis 150 MB pro Stunde (Skripte, Werbung und interaktive Elemente erhöhen den Datenbedarf)
mobile Games (Roblox, Mobile Legends)ca 150 MB pro Stunde (niedriger Datenbedarf beim Spielen, Downloads im Hintergrund sowie Extras wie Sprachchats erhöhen den Verbrauch)
Spotify1 MB pro Minute (128 kbps), 2,5 MB pro Minute (320 kbps) bzw. bis zu ca. 140 MB pro Stunde, im Datensparmodus weniger
Spotify Loslessca. 600 MB bis 1 GB pro Stunde
TikTok und Instagram Reelsca. 600 MB bis 1,2 GB pro Stunde durch Autoplay und automatisches Laden im Hintergrund
Videochats (Zoom, teams)ca. 1 bis 2 GB pro Stunde
Netflix250 MB pro Stunde (niedrige Qualität) bis 3 GB pro Stunde (hohe Qualität)
Ein Fußballspiel streamenca. 3,5 GB pro Spiel
Video-Streaming (HD)ca. 3 GB pro Stunde (1080p), sonst 1,5 GB pro Stunde (720p) bzw. 300 MB pro Stunde (480p)
Video-Streaming (4K) bis zu 15 GB pro Stunde, Vorsicht bei der Nutzung des Handys als Hotspot!
Wenn Du täglich 30 Minuten auf TikTok bist, dann verbrauchst Du monatlich bereits um die 15 Gigabyte Datenvolumen – Tendenz steigend.  Stefanie - Tarifexpertin seit 2015
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Mobiler Datenverbrauch in Europa

In anderen europäischen Ländern liegt der mobile Datenverbrauch weitaus höher. Das hat schon früh eine OECD-Studie ermittelt. Deutschland liegt hier unterdurchschnittlich auf den abgeschlagenen Plätzen, während Finnen schon 2016 monatlich 11 GB verbrauchten (1), 2024 waren es 46 GB im Monat für Finnen, in Lettland 54 GB im Schnitt (2) (veranschaulicht bei Statista (1) (2)).

Details dazu gibt es (nicht ganz aktuell) auch beim Statistischen Bundesamt.

Weitere statistische Daten zum mobilen Datenverbrauch gibt es auch in der Wikipedia.

Weitere häufige Fragen rund um Datenverbrauch und Datenvolumen

Du fragst Dich, wie viele mobile Daten bestimmte Anwendungen verbrauchen? Das erfährst Du in den folgenden Abschnitten!

Wie viel Datenvolumen verbraucht WhatsApp?

Nun, es kommt darauf an: Textnachrichten sind mit etwa 10 kB recht schlank, datenvoluminöser wird es hingegen mit Bildern, Videos und Sprachnachrichten. Video-Anrufe machen dann schon rund 5 MB pro Minute aus. Die schlanke Nutzung von WhatsApp (Text, Sprachnachrichten) ergibt einen Verbrauch von rund 10 bis 30 Megabyte pro Stunde.

Wie viel Datenvolumen verbraucht Spotify?

Für Musik-Streamingdienste wie Spotify, Napster, Deezer & Co. rechnest Du mit ca. 1 MB pro Minute, bei hoher Qualität sind es etwa 2 bis 3 MB pro Minute, landest also bei rund 60 bis 180 Megabyte pro Stunde. Anders sieht es aus, wenn Du die Option Spotify Losless aktivierst. Dann landest Du bei höchster Qualität bei locker 1 Gigabyte pro Stunde. Bei geringem mobilen Datenvolumen am besten also Musik herunterladen und offline verfügbar machen.

Wie viel Datenvolumen verbraucht ein Stunde Netflix?

Du kannst es Dir denken: Netflix-Streaming übers mobile Datenvolumen ist nur eine gute Idee, wenn Du viel Datenvolumen oder eine Unlimited-Flat zur Verfügung hast. In hoher Qualität (HD) rauschen bis zu 3 GB pro Stunde durch.

Videostreaming in 4K (Achtung, falls Du Dein Handy als Hotspot nutzt!) verbraucht locker 7 bis 15 Gigabyte pro Stunde. Ein einziger Film kann damit locker das gesamte monatliche Datenbudget übersteigen. Auch hier gibt es aber zum Glück einen Datenspar-Modus.

Wie viel Datenvolumen verbraucht Tiktok?

Bewegtbilder (Video) ziehen mehr Datenvolumen, mit TikTok steigt also der App-Datenverbrauch deutlich an. Gerade auch weil TikToks im Hintergrund laden. Auch wenn es sich nur um kürzere Episoden handelt: Die Menge macht's. Rund 600 Megabyte bis 1,2 Gigabyte solltest Du pro Stunde einplanen. Mehr dazu liest Du im Beitrag Handytarife für TikTok nach.

Wie viel Datenvolumen verbraucht Instagram?

Eine Einschätzung ist schwierig, weil jeder anders schnell streamt und scrollt. Analog zu TikTok sind es mehr als 1 Gigabyte pro Stunde für den Insta-Feed. Insbesondere im Hintergrund automatisch nachladende Reels belasten das Datenkontingent.

Wie viel Datenvolumen verbraucht YouTube?

Wenn Du oft auf YouTube bist, spielt die Wahl des passenden Handytarifs eine große Rolle. Der Datenverbrauch hängt stark von der Videoqualität ab. Bei einer Stunde YouTube täglich kannst Du schnell auf 45 bis 90 GB im Monat bei hoher Qualität kommen. Mit einer 15-GB-Flat würdest Du rund 1,5 Stunden pro Tag YouTube in niedriger Qualität (480p) schauen können. Wenn Du viel und in guter Qualität schauen willst, solltest Du mindestens 50 GB wählen. Für eine Stunde Streaming in Full-HD (1080p) auf Netflix oder YouTube musst Du mit knapp 2 Gigabyte rechnen.

Wie viel Datenvolumen verbraucht Google Maps?

Du lässt Dich gern anhand der Online-Navigation von Google Maps durch die Straßen navigieren? Dann musst Du mit einem erhöhten mobilen Datenverbrauch rechnen. 3,1 MB pro Minute rauschen durch, bei einer Fahrzeit von gut einer halben Stunde sind es also rund 100 MB.

Wie viel Datenvolumen brauche ich zum Fußball gucken?

Du möchtest Spiele wie die Fußball-WM streamen? Du solltest pro Fußballspiel mit einem Datenverbrauch von rund 3,5 GB rechnen, jedoch ohne Vor- und Nachberichterstattung.

Warum verbrauche ich mehr Daten als gedacht?

Neben den in diesem Beitrag aufgelisteten Datenfressern gibt es noch unsichtbare Hintergrunddienste, die ordentlich an das Datenkontingent gehen. KI-Dienste tauschen sich im Hintergrund mit der Cloud aus, Updates werden automatisch heruntergeladen. Das kann locker 2 Gigabyte pro Monat bedeuten. Das Update von Android 16 auf Android 17 hat etwa gute anderthalb Gigabyte verbraucht – das macht sich gerade in Tarifen mit wenig bis normalem Datenvolumen schnell bemerkbar.

Datenverbrauch von Apps

Zero Rating: Kein Datenverbrauch für bestimmte Apps (abgeschafft)

In den Netzbetreiber-Tarifen von Vodafone und der Telekom gab es lange Zeit sogenannte Zero-Rating-Angebote. Der Vodafone Pass erlaubte zum Beispiel den Zugriff auf Social-Media-Apps, Musik- oder Video-Streaming, ohne dabei mobile Daten zu verbrauchen. Gleiches galt für das Telekom-Stream-On-Angebot. Dort war also theoretisch lange Zeit nur wenig Datenvolumen notwendig, um gut über den Monat zu kommen.

  •  Zero Rating wurde mittlerweile durch die Bundesnetzagentur untersagt und ist Ende März 2023 ganz vom Tarifmarkt verschwunden.

Ungewollt hoher Datenverbrauch: Updates und Aktualisierungen auch im Hintergrund

Apps sollten in regelmäßigen Abständen auf den neuesten Stand gebracht werden. Etwa aus Sicherheitsgründen oder um neue Funktionen nutzen zu können. Updates werden oft im Hintergrund durchgeführt, ohne dass Du etwas davon bemerkst. Logisch, dass dafür auch mobile Daten draufgehen können. Das ist eine Kostenfalle im Roaming,

Doch nicht nur klassische Updates zehren am Datenvolumen. Apps wie Instagram verbrauchen nicht nur Daten, wenn Du Nachrichten beantwortest oder Bilder hochlädst: Wer seinen Newsfeed häufig aktualisiert, muss mit einem hohen Datenverbrauch rechnen. Das gilt insbesondere, wenn viele Bilder, GIFs oder automatisch startende Videos auf die For-You-Page gespült werden. Snapchat lädt Bilder beispielsweise sogar im Hintergrund, ohne dass Du aktiv wirst. Von TikTok mal ganz zu schweigen …

  • Über die App-Einstellungen lässt sich in vielen Fällen angeben, ob die App-Updates auch mobil empfangen kann.
  • Wenn Du eigene Fotos zum Beispiel über Google Fotos in der Cloud sicherst, kannst Du festlegen, ob die Bilder nur dann hochgeladen werden, wenn Du Dich im WLAN befindest. Auch über WhatsApp kannst Du den automatisierten Download von Bildern und Videos abschalten.
  • KI-Dienste benötigen ebenfalls viel Datenvolumen, auch im Hintergrund.
  • Fazit: Je individueller Du den App-Verbrauch festlegst, desto mehr lässt sich also sparen.

Wann lohnt sich ein Unlimited-Tarif?

Die Königsdisziplin der Tarife mit viel Datenvolumen sind Unlimited-Tarife. Wenn Du locker mehr als 300 Gigabyte pro Monat benötigst, dann solltest Du über ein Tarifupgrade in einen Unlimited-Tarif nachdenken.

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Profilbild von Stefanie
Schon seit 2011 ist Steffi als Redakteurin für verschiedene Online-Magazine und -Blogs unterwegs. Für Technik begeistert sie sich jedoch schon viel länger. Ihr erstes Handy? Ein Nokia 3310. Nach einem iPhone und einem Windows Phone (nein, kein Witz!) begleitet sie mittlerweile ein Android-Smartphone durchs mobile Leben.
Kommentare (2)

Fred 18.05.2023, 11:31

wieviel verbraucht Lidl + co ?

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