iPhone mit eSIM nutzen – aber nicht bei allen Tarif-Anbietern

Wie lässt sich das iPhone mit eSIM nutzen? Seit iPhone Xs / iPhone Xs Max und iPhone Xr sind ja dank elektronischer SIM mit Dual-SIM-Funktion ausgestattet. Doch nicht jeder Provider unterstützt die eSIM auch.
iPhone eSIM

iPhone eSIM (ClipDealer)

Wer das iPhone entsprechend nutzen will, hat nur eine eingeschränkte Auswahl und muss nach wie vor darauf warten, das sein Mobilfunk-Anbieter die Funktion ins Programm nimmt.

Seit der iPhone 13 Serie funktioniert beim iPhone Dual eSIM: Ihr könnt also auch 2 eSIM-Karten-Profile nutzen. Zuvor war nur der Betreiber einer physischen SIM-Karte (Nano SIM) und einer eSIM möglich. Nun funktionieren auch 2 eSIMs parallel.

iPhone und eSIM: Kombi seit iOS Update offiziell verfügbar

Die neuen iPhones sind ja mittlerweile seit einigen Wochen erhältlich und mit dem iOS Update auf iOS 12.1 hat Apple auch die Software-seitigen Voraussetzungen für das Nutzen der eSIM geschaffen.

Allerdings benötigt ihr nicht nur ein neues iPhone plus Software-Update, sondern auch einen passenden Tarif, um die Kombi aus iPhone und eSIM verwenden zu können.

eSIM iPhone Tarife nur bei wenigen Providern

Nur wenige Anbieter sind zum Start mit eigenen eSIM iPhone Tarifen dabei. Bedeutet: Ihr benötigt keine klassische SIM-Karte. Euer Tarif kann elektronisch aktiviert werden.

Folgende Netzbetreiber und Provider bieten die eSIM an:

Tipp: Wenn ihr generell nach iPhone-Schnäppchen sucht, dann schaut mal hier nach einem günstigen iPhone Tarif.

eSIM und iPhone bei der Telekom in allen Tarifen

Die Telekom hat bereits eine eigene Hilfeseite für alle eingerichtet, die die eSIM ihres iPhones freischalten möchten. Die Telekom bietet die eSIM-Funktion mit allen Tarif-Varianten an – also auch mit Prepaid-Tarif. Um die eSIM freizuschalten, richtet euch an die Kundenbetreuung.

Die Zustellung ist entweder per Brief oder als Aktivierungscode im Online-Kundencenter möglich.

Vodafone: eSIM zum iPhone in Postpaid-Verträgen buchbar

Vodafone listet auf einer eigenen Infoseite im Detail auf, welche Geräte mit eSIM versehen werden können. Neben den neuen iPhones könnt ihr auch ausgewählte Smartwatches und den Google Pixel 3 und Pixel 3 XL Handys eine eSIM verpassen.

Die eSIM wird anhand eines Aktivierungscodes und einer ePIN freigeschaltet. Erhältlich sind diese über die Kunden-Hotline oder in Vodafone-Shops vor Ort.

Die eSIM kann entweder als Hauptkarte oder aber als ergänzende MultiSIM zum bestehenden Vodafone-Vertrag genutzt werden, steht allerdings nicht in Prepaid-Tarifen zur Verfügung.

Keine eSIM in o2 / Telefónica Tarifen?

Wer fehlt, ist die Telefónica. Bislang gibt es keine eSIM-Angebote bei der Telefónica in den o2 Free Tarifen. Die Telefónica wird jedoch sehr wahrscheinlich schon bald nachziehen.

So berichtete zum Beispiel heise.de kurz nach dem iPhone-Release von den Plänen des Netzbetreibers, zukünftig ebenfalls die Dual-SIM-Funktion anzubieten.

Außerdem fehlen die Mobilfunk-Discounter. Weder die Drillisch-Marken noch weitere Prepaid-Anbieter wie etwa die Supermarkt-Tarife sind bislang mit eSIM erhältlich. Hier bleibt abzuwarten, wie lange es noch dauert, bis sich die embeddedSIM allgemein durchsetzen wird.

mobilcom-debitel ist laut teltarif-Infos zwar dabei, hat aber bislang keine eigene Infoseite zur Bestellung der eSIM gestartet. Bislang waren eSIM-Tarife ausschließlich im Telekom-Netz via mobilcom-debitel buchbar.

Preis und Kosten der eSIM fürs iPhone beachten

Ihr wollt in einen eSIM-Tarif für das iPhone wechseln? Wollt ihr eure physische SIM-Karte zugunsten der eSIM aufgeben, werden mitunter einmalige Gebühren fällig, um die embedded SIM freizuschalten. Die Gebühren können sich je nach Provider unterscheiden.

Im Prinzip sind diese mit den Kosten für eine neue SIM-Karte vergleichbar, die anfallen, wenn eure alte SIM verloren geht oder defekt ist.

Wichtig ist hierbei: Eine elektronische SIM-Karte kann nicht ohne Weiteres bei einem Handy-Wechsel mitgenommen werden. Es wäre also erforderlich, an einem neuen Smartphone ein neues SIM-Karten-Profil zu aktivieren. Das kann also bei einem neuen Handy auch zu zusätzlichen Kosten führen.

Profilbild von Michael
Schreibt freiberuflich für ein paar Online-Medien. Hält nichts von einer Gadget-Monokultur, auch im eigenen Haushalt. Apple-Produkte spielen seit 2003 eine Rolle, Android-Erstkontakt war das Motorola Milestone Ende 2009. Ist studierter Geophysiker und versucht, den Blödsinn vom Wesentlichen zu trennen.

Kommentar verfassen

Hinweis: Beiträge werden vor Veröffentlichung von der Redaktion geprüft.
Name
E-Mail-Adresse
optional, wird nicht veröffentlicht