Alter Wein in mittelalten Schläuchen?

iPhone 14 im Ersteindruck: Unüberraschend wenig Änderungen zum Vorgänger

Apple hat das iPhone 14 vorgestellt und als günstigstes Modell der Serie, dürfte es auch das meiste Interesse wecken. Allerdings ist es teurer geworden und die Hardware hat sich kaum geändert.

Das iPhone 14 kommt mit leicht verbesserten Kameras auf den Markt. (Bild: Apple)

Das iPhone 13 ist Apples vergangenes Top-Modell und unsere iPhone-Tests zeigen, wie gut die Geräte in 2021/22 waren bzw. durchaus noch sind. Doch nun ist das iPhone 14 offiziell vorgestellt und wir haben uns einen ersten Eindruck verschafft. Dieser wird aber von einem höheren Preis geprägt und irgendwie kaum veränderter Hardware. Aber das wurde durch die Gerüchte ja schon irgendwie angekündigt.

iPhone 14 Design und Display im Check: Von Außen und Innen nicht viel passiert

Während nach dem iPhone 12 mini und iPhone 13 mini nun das Ende der handlichen Modelle – eben das iPhone 14 mini – eingeläutet ist, so hat sich äußerlich am Design eigentlich nichts getan. Das immer noch 6,1 Zoll große AMOLED-Display wird von einem Aluminiumrahmen eingefasst. Die Rückseite besteht aus spiegelndem Glas und die Ränder der Anzeige sind vom Durchmesser auch gleich geblieben.

Auch die Technik beim Display hat sich jetzt nicht unbedingt erwähnenswert verändert. Die AMOLED-Anzeige nutzt die bekannte Retina-Auflösung mit 2532 x 1170 Pixel und schafft maximal 60 Hertz. Die Anzeige hat damit mindestens die gleiche, sehr gute Darstellungsqualität haben, wie auch das iPhone 13 schon hat. Wie immer gibt es natürlich keinen Kopfhörer-Anschluss. Lautsprecher und Kamera sind weiterhin an gleicher Stelle zu finden und haben das gleiche Design.

iPhone 14: Kamera mit neuen Sensoren – Megapixel bleiben gleich

Eine deutliche Verbesserung gab es auch bei den Kameras seitens des iPhone 14 und damit auch beim iPhone 14 Plus erst einmal nicht. Apple nimmt hier die 12 Megapixel aus dem Vorgänger sowohl für den Hauptsensor als auch beim Ultraweitwinkel. Einen Zoom gibt es im Dual-System also weiterhin nicht. Da allerdings die Kameras aus dem iPhone 13 und iPhone 13 mini bereits richtig gute Bilder schießen, ist auch die Kamera in diesem Jahr im iPhone 14 wirklich sehr gut! Das sei zumindest erwähnt.

Eine kleine Verbesserung gab es aber dann doch. Sowohl das iPhone 14 als auch das iPhone 14 Plus haben größere Sensonren erhalten und können so mehr Licht einfangen. Das resultiert automatisch in eine besser Bildqualität. Wie gut diese aber im Vergleich zum iPhone 13 oder gar iPhone 13 Pro ist, müssen im ersten Test klären. Wir vermuten, dass das iPhone 14 die Kameras aus dem iPhone 13 Pro erhalten haben könnte.

Apple iPhone 14 im ersten Check

Die Notch hat sich in beiden neuen iPhone 14 Modellen ohne Pro im Namen nicht verändert. (Bild: Apple)

iPhone 14 Prozessor hatten wir schon im Test: iPhone 13 Pro lässt grüßen?

Es war zu erwarten und es kam auch so. Apple verbaut im iPhone 14 einen „älteren“ Prozessor, nämlich den Apple A15 Bionic aus dem iPhone 13, vermutlich sogar dem iPhone 13 Pro. Letzteres hat im Vergleich zum normalen Modell eine leicht gestiegene Grafikleistung. Dennoch ändert sich an der reinen Rohleistung kaum etwas, sodass Fans nicht unbedingt vom iPhone 13 auf das neue Modell umsteigen müssen.

Ob Apple auch an der Akkulaufzeit arbeiten konnte, ist aktuell nicht bekannt. Hier macht der Hersteller keine Angaben. Wahrscheinlich fällt diese im Bereich des iPhone 13 aus. Eventuell könnten durch eine leicht verbesserte Effizienz oder einem generell verbesserten Akku aber auch noch leicht bessere Werte herauskommen. Das sehen wir aber erst in einem echten Test zum iPhone 14.

Fazit zum iPhone 14: Erster Test dürfte echte Unterschiede zeigen

Schwierig, auf den ersten Blick zumindest und ein zweiter Blick dürfte sich dann bei einem echten Test zum iPhone 14 ergeben. Design bleibt erst einmal gleich, auch bei der Kamera, Display und Prozessor ändern sich nur Nuancen im Vergleich zum Vorgänger. Einen echten Sprung zum Vorgänger gibt es also diesmal nicht. Dafür aber eine deutlichere Abgrenzung zwischen den normalen Geräten und dem Pro-Modell. Sobald wir das iPhone 14 persönlich im Test haben, können wir auch mehr zur Vergleichbarkeit mit dem Vorgänger sagen.

Übrigens ist das iPhone 13 im online einsehbaren Apple Store komplett verschwunden. Apple hat die Gerätereihe also vollständig durch das iPhone 14 ersetzt. Damit könnte sich aber das iPhone 13 in diesem Jahr noch als absolutes Schnäppchen erweisen! Schließlich bekommst Du hier fast die gleiche Hardware nur zu einem günstigeren Preis. Warten wir es also ab!

iPhone 14 im ersten Check

Die Preise in den USA ziehen genauso an wie bei uns in Deutschland auch. Das iPhone 14 fängt bei 999 € an.

Preis des iPhone 14 steigt deutlich und Release noch im September

Wie eigentlich immer üblich, kannst Du das Modell bereits am 09.09.2022 vorbestellen. Allerdings solltest Du genau auf den Preis des iPhone 14 schauen. Dieses ist mit 999 € rund 100 € teurer als der Vorgänger zum Start. Das ist eine deutliche Erhöhung, könnte aber auch mit dem aktuell schwachen Eurokurs im Vergleich zum US-Dollar begründet sein. Da es kein Mini-Modell mehr gibt, ist Apple nun erstmals mit allen Versionen seiner neuen iPhones an der 1.000 € Marke gesprungen. Release ist dann am 16.09.2022!

  • iPhone 14 128 GB – 999 € UVP
  • iPhone 14 256 GB – 1.129 € UVP
  • iPhone 14 512 GB – 1.289 € UVP

Stark: Bei der Telekom kannst Du Dein iPhone 14 schon jetzt reservieren lassen! Wie das geht und was Du dabei beachten musst, verraten wir Dir im verlinkten Artikel. Und mit den vergleichsweise neuen Apple Gift Cards (diese haben die iTunes Karten abgelöst), kannst Du auch das iPhone 14 kaufen. Fehlen nur noch die passenden Rabattaktionen …

Profilbild von André
Mobilgeräte aller Art sind neben der Fotografie die große Leidenschaft von André. Diese Leidenschaft verbindet er seit 2008 mit einer weiteren Passion, dem Schreiben. Angefangen bei einem US-amerikanischen Android-Blog folgten eine Festanstellung bei einem Technik-Portal und Tätigkeiten bei diversen (Online-)Redaktionen. Mittlerweile selbstständig ist der gebürtige Pfälzer bestrebt, informative und unterhaltsame Artikel aus der Welt der Mobilfunkbranche bereitzustellen.
Beteiligte Autoren: Marcel

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