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iPhone 14-Gerüchte: Was wir bisher über das kommende Apple-Handy wissen

Im Herbst 2022 ist es voraussichtlich soweit: Dann erblicken wir das kommende iPhone 14. Bereits vor dem Start des iPhone 13 in 2021 gab es zig Gerüchte und Leaks. Die aktuelle Informationslage zum diesjährigen Apple-Handy bilden wir für Dich in diesem Artikel ab.
So könnte das iPhone 14 aussehen

So könnte das iPhone 14 aussehen

Eine Unglückszahl war die Ziffer 13 beim Apple-Handy für den kalifornischen Hersteller nicht. Das iPhone 13 verkauft sich prächtig. Auch unsere iPhone-Tests zeigen, wie gut die aktuellen Modelle sind. Doch nun blicken wir schon auf das nächste Modell, das für Herbst 2022 erwartet wird. Doch was ändert sich am iPhone 14 im Vergleich zum Vorgänger? Die Gerüchte verdichten sich immer mehr.

iPhone 14 : Gerüchte um das Display und Design

Ende der handlichen iPhones?

In den früheren Generationen wurden die Apple-Handys aufgrund ihres kompakten Formfaktors geschätzt. Hier ist vor allem die Mini-Serie im Fokus. Mittlerweile tendieren jedoch immer mehr Anwender zu Mobilgeräten mit großen Displays. Entsprechend sagt der renommierte Analyst Ming-Chi Kuo nun das Ende einer Mini-Version voraus. Seiner Einschätzung nach wird es kein iPhone 14 mini mehr geben. Das 5,4-Zoll-Modell soll verschwinden und Apple nur noch auf 6,1 Zoll und 6,7 Zoll setzen.

Angeblich sollte die Produktion des iPhone 12 mini heruntergefahren und die Weiterentwicklung eingestellt werden. Das Gegenteil war aber der Fall: Apple zeigte sich offenbar zufrieden mit den Verkäufen und brachte das iPhone 13 mini auf den Markt. Allerdings tauchen mittlerweile im Netz immer mehr Gerüchte und Bauteile auf, die ein Aus der Mini-Serie vorhersagen.

Es wäre also denkbar wenn die sogenannte SE-Serie und damit auch das iPhone SE (2022) die Rolle des Mini-Modells übernehmen. Die Hardware hier ist ebenfalls stark und auf dem aktuellen Stand. Den Rotstift setzt Apple hier bei Design, Display und Kamera an, doch dafür kosten die Geräte im Vergleich auch nur die Hälfte zu den Spitzenmodellen.

Bessere Selfie-Kamera und identische Notch vermutet

Neue Gerüchte deuten aktuell daraufhin, dass das normale iPhone 14 die Notch der Vorgänger beibehält. Zwar ist diese bereits im iPhone 13 um rund 25% geschrumpft, doch ist sie immer noch da. Dass FaceID unter das Display verschwindet gilt derzeit als unwahrscheinlich. So dürfte sich die Front aktuell nicht wirklich ändern, zumindest nicht im Vergleich zum iPhone 13.

iPhone 14: Punch-Hole und ohne Kamerabuckel

iPhone 14: Punch-Hole und ohne Kamerabuckel

Dafür soll das iPhone 14 allerdings erstmals seit Jahren eine verbesserte Frontkamera erhalten. Laut dem Branchenkenner Ming Chi-Kuo auf Twitter soll die Selfie-Kamera einen Autofokus erhalten und eine größere Blende mit f/1.9 für mehr Lichteinlass sorgen. Letzteres würde zu einer erhöhten Bildqualität und mehr Details in Fotos und Videos führen.

iPhone 14: Kamera mit neuen Sensoren und viel Megapixel vermutet

Man darf sich nicht von der hohen Megapixelzahl diverser Android-Smartphones blenden lassen, das iPhone 13 hat trotz 12 Megapixel eine überragende Kamera. Für den Handy-Kamera-Thron hat es laut den Fotografie-Experten von DxOMark allerdings nicht gereicht. Das iPhone 13 Pro Max beispielsweise muss sich im Test hinter dem Huawei P50 Pro, Xiaomi Mi 11 Ultra und Huawei Mate 40 Pro+ einreihen. Ming-Chi Kuo will auch hinsichtlich der Kamera wissen, was Apple für das iPhone 14 plant. Der Hauptsensor soll 48 Megapixel bekommen.

Hobby-Regisseure dürften sich über die mögliche 8K-Videoaufnahmen des iPhone 14 freuen. Die hohe Auflösung soll das Smartphone für Augmented Reality verbessern, also digitale Objekte, die durch die Handy-Kamera auf dem Display in der echten Umgebung erscheinen. Eine komplett virtuelle Welt (Virtual Reality) soll ebenfalls von 8K profitieren. Für beide Anwendungen werden Headsets erwartet.

Ob sich die deutlich erhöhten Megapixelzahlen aber auch gleich in besseren Bildergebnissen widerspiegeln, muss dann ein erster Test des iPhone 14 (Pro) zeigen. Fest steht allerdings, dass Apple bislang immer sehr gute Kameras verbaut. Es gibt also kaum einen Zweifel, dass Apple hier einen Rückschritt gehen wird.

iPhone 14 Prozessor: Keine Leistungssprünge im Test zu erwarten?

Wird das iPhone 14 der Performance-König?

Wird das iPhone 14 der Performance-König?

Eigentlich war die Sache jedes Jahr klar: Neues iPhone, neuer Prozessor! Laut der aktuellen Gerüchtelage soll sich das mit dem iPhone 14 aber ändern. So soll der Apple A15 Bionic aus dem iPhone 13 auch weiterhin im iPhone 14 (nicht Pro!) zum Einsatz kommen. Das würde natürlich dazu führen, dass das iPhone 14 keinen Leistungssprung macht, sondern exakt die gleiche Performance bringt. Nur das iPhone 14 Pro soll den neuen Apple A16 Bionic erhalten.

Drahtlose Schnittstellen: So könnte das iPhone 14 funken

Höchstwahrscheinlich findet das Modem Qualcomm Snapdragon X65 im nächsten Apple-Telefon Verwendung. Dieses bietet 5G-Geschwindigkeiten von bis zu 10 GBit/s im Download. Außerdem wollen sowohl Bloomberg als auch Ming-Chi Kuo erfahren haben, dass das iPhone 14 eine Satelliten-Verbindung besitzt. Mit dieser wären Notrufe auch dann möglich, wenn es keinen Mobilfunk- oder WLAN-Empfang gibt.

Wi-Fi 6E soll schließlich ergänzend zu den Frequenzbändern 2,4 GHz und 5 GHz noch 6 GHz bereitstellen. Dadurch könnten bei Verbindung mit kompatiblen Endgeräten Störungen reduziert und die Geschwindigkeit erhöht werden. Eine schnellere Zugriffszeit macht den Standard auch für AR, VR und Gaming spannend.

Verschwindet der Lightning-Anschluss?

iPhone 14 könnte USB Typ C haben

iPhone 14 könnte USB Typ C haben

Fast die ganze Smartphone-Welt hat sich auf USB Typ C als Standard geeinigt, Apple zeigt sich mit seinem proprietärem Lightning-Anschluss nicht nur rebellisch, sondern verbaut einen wesentlichen langsameren Anschluss in der Datenübertragung. Dieser kann durchaus als „Relikt“ bezeichnet werden. Wenn der Konzern aber auch künftig Einnahmen in Europa generieren möchte, muss er in den „sauren Apfel“ beißen und zukünftig ebenfalls auf USB Typ C setzen.

Die Europäische Union hat nämlich USB Typ C ab 2024 als verpflichtend für Smartphone-Hersteller festgelegt. Das Apple allerdings tatsächlich USB-C für das iPhone 14 verbaut, ist aktuell eher unwahrscheinlich. Laut neuster Erkenntnisse dürfte der wesentlich langsamere Lightning-Anschluss aber eine Überarbeitung erhalten und so schneller werden.

„iPhone 14“ vor dem Aus?

Diese Frage mag brisant klingen, jedoch halten manche Insider eine Änderung der Namensgebung seitens Apple für möglich. Ähnlich wie es die Firma seit Jahren schon mit ihren iPads, Macbooks und dem iPhone SE macht, könnte die Ziffer im offiziellen Produktnamen entfallen. Somit würde ein iPhone (2022) anstatt eines iPhone 14 kommen.

Allerdings wird diese Theorie schon seit ewiger Zeit von Jahr zu Jahr weiter getragen und passiert ist bislang nichts. Dafür gibt es auch gute Gründe: Apple vermarktet mehrere iPhone-Generationen gleichzeitig und es gibt keine Anzeichen dafür, dass der Hersteller aus Cuppertino dies ändern dürfte.

Auf der anderen Seite muss es natürlich nicht bedeuten, dass es niemals so kommen könnte. Ob es aber nun schon beim iPhone 14 soweit ist, bleibt natürlich abzuwarten.

Wann kommt das iPhone 14? – Preise und Termin für Herbst 2022 erwartet

Traditionell stellt Apple seine Smartphones im Herbst vor. In den vergangenen fünf Jahren fand die entsprechende Präsentation jeweils Anfang bis Mitte September statt. Eine Ausnahme gab es beim iPhone 12, dieses wurde durch die Pandemie erst Mitte Oktober 2020 enthüllt. Da es Apple aber beim iPhone 13 wieder schaffte, eine Produktvorstellung im September zu realisieren, dürfte das iPhone 14 ebenfalls diesen Termin bekommen. Erfahrungsgemäß veröffentlicht der Hersteller seine Telefone anderthalb Wochen nach der Enthüllung.

Profilbild von André
Mobilgeräte aller Art sind neben der Fotografie die große Leidenschaft von André. Diese Leidenschaft verbindet er seit 2008 mit einer weiteren Passion, dem Schreiben. Angefangen bei einem US-amerikanischen Android-Blog folgten eine Festanstellung bei einem Technik-Portal und Tätigkeiten bei diversen (Online-)Redaktionen. Mittlerweile selbstständig ist der gebürtige Pfälzer bestrebt, informative und unterhaltsame Artikel aus der Welt der Mobilfunkbranche bereitzustellen.

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